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Magazin Lesetipp: Anatomy of a cheap USB to Ethernet adapter

Tobias Scholze

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Adapter, Kabel und Co. findet man in Online-Shops in vielen verschiedenen Preisklassen. Meist kostet das Originalteil direkt vom Hersteller einen mittleren, zweistelligen Euro Betrag. Wohingegen andere Hersteller es für einen Bruchteil des Preises anbieten. Der Frage, worin denn nun genau der technische Unterschied zwischen einem Produkt eines Markenherstellers im Vergleich zur Billig-Konkurenz ist, ging der Australier Angus Gratton nach.[prbreak][/prbreak]

In seinem englischsprachigen, stark bebilderten, Blogartikel "Anatomy of a cheap USB to Ethernet adapter" vergleicht er zwei USB- zu Ethernet-Adapter für MacBooks. Dabei wählte er ein Zwischenstück von Apple für 29$ und einen entsprechenden China-Klon für nicht einmal vier Dollar. Der Autor vergleicht den inneren Aufbau, die verwendeten Komponenten und zieht ein nicht alltägliches Fazit. Der Artikel ist für jeden technik-affinen Menschen ein gelungener, kurzer Ausflug in die Elektrotechnik, welcher aufzeigt, wie preiswerte Nachbauten realisiert werden.

 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Interessant! Das hab ich mich in der Tat schon oft gefragt, woher der riesige Preisunterschied kommt. Danke
 
Wirklich ein super Tipp! Sehr interessant zu lesen, auch wenn mir bisher noch ein richtiges Fazit fehlt. Die Apple Hardware hat dann wohl mehr Abschirmung und intern bessere Störungsfilterung für die Ströme auf dem Chip. Wirklich zum Tragen kommen diese Absicherungen aber wohl erst bei extremer Belastung. Was kauft man jetzt also? Laut Blog geht ja der billige Artikel wunderbar durch...

Mittlerweile ist das ja bei vielem so, entweder ein Artikel kostet 30€ oder 3€, dazwischen gibt es nichts. Ist mir neulich bei der Suche nach einem Netzwerkkabel Tester mal wieder aufgefallen.

PS: Gerne mehr solcher Raritäten!
 
Danke für den interessanten Tipp.

Tatsächlich ist es doch eh so, dass die originalen Adapter vielleicht bessere Qualität haben und daher von den Produktionskosten leicht teurer sind. Trotzdem wird Apple dennoch eine ziemlich große Gewinnspanne haben die sich sicherlich zugunsten des Kunden noch locker verringern ließe.
 
Warum muss ein solcher Artikel denn unbedingt ein Fazit enthalten? Ich denke das kann jeder für sich selbst ziehen.
Für mich bewahrheitet sich immer wieder was mir vor sehr langer Zeit einmal ein Kollege mit tausenden Jahren Berufserfahrung sagte: "Mit schlechtem Werkzeug kann man keine gute Arbeit machen".

Wer allerdings Lust und Zeit hat sich bei Billigschrott stunden- oder tagelang mit Fehlersuche zu befassen kann gern zu solchem Murks greifen. Das hier Probleme nicht nur im Extremfall auftauchen, sondern eher die Regel sind zeigen die vielen Posts zu Grafikadaptern oder billigen Ladekabeln.
 
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Reaktionen: ken-wut und kelrin
Danke, sehr netter Artikel!

Ich selbst habe auch schon zur billigeren Variante gegriffen. Gerade bei den Mini Display Port Adaptern etc. und muss sagen, dass ich bisher erst einmal schlechte Erfahrung gemacht habe und das war bei einem USB SATA Adapter. Sonst hatte ich keine Probleme.
 
Danke für den Lesetipp, sehr interessant!

Ich selbst fahre da ein bisschen zweigleisig. In manchen Dingen kaufe ich ich nur original, z.b. Kopfhörer, Ladegeräte oder Lightningkabel. Bei anderen Sachen isses mir wurscht, woher es kommt. USB-Kabel oder Cases, da dürfen es auch gerne Billigsachen sein.

Kleiner Tipp: AmazonBasics Teile! Ich habe schon viele Sachen von Amazons Billigreihe gekauft und bin bisher äußerst zufrieden. Die iPad-Tastatur ist zum Beispiel ein absoluter Traum! Auch der externe DVD-Brenner leistet an meinem iMac wunderbar seine Arbeit, da muss es wirklich kein Superdrive sein :)
 
Interessant wäre zu erfahren, ob und inwiefern bei dem Preis auch Lohnkosten eine Rolle spielen?
Ich wäre bereit mehr zu zahlen wenn ich wüsste, dass das die Arbeitsbedingungen stimmen. Wahrscheinlich aber sind beide von der selben Firma gefertigt, mit dem Unterschied das Apple mehr Gewinn macht :( .
 
Deshalb hat Apple die Tage ja auch ein USB Ladegerät zurückgerufen, da die Gefahr eines Brandes bestand ;)
 
Erstens war von Überhitzung die Rede und nicht von Brand. Hier greifen zumindest beim originalen Netzteil im Notfall noch 2 von einander unabhängige Temperaturschalter. Ob dies bei Billigschrott auch der Fall wäre?

Zweitens ist auch ein Rückruf eine Sicherheitsvorkehrung. Bekomme ich das auch beim Elektronikschott aus der chinesischen Hinterhofgarage?

Drittens ist nicht ein einziger Fall berichtet das diese aktuelle Rückrufaktion sich auf einen Schadensfall beim Kunden gründet. Und wenn auch irgendwo auf der Welt nur ein einziges Appleprodukt zu einem Schadensfall führt hätte sich wieder die gesamte Fach- und Boulevardpresse darauf gestürzt.
 
Man muss halt immer unterscheiden. Es gibt China-Schrott von dem die Finger lassen sollte, zB die meisten Ladegeräte. Es gibt aber auch Dinge wie zB diesen Adapter wo man viel Geld sparen kann und fast gleichwertiges erhält. Man sollte halt nicht blind kaufen, sondern sich ein bisschen informieren.
 
Danke für euer tolles Feedback! Freut mich das es euch gefällt.

LG, Tobi
 
Ich hatte zuerst einen billigen Adapter und selten mal kurze Verbindungsausfälle. Habe mir dann einen originalen gekauft und seit dem nie wieder solche Probleme gehabt.
 
Wer Lust auf ein Lotteriespiel hat, kann doch gern zu der billigen Hardware greifen. Es kann funktionieren aber es muss nicht. Meist ist es doch bei den Billigprodukten so, das sie irgendwie funktionieren aber wenn dann doch mal ein Fehler im Netzwerk auftritt, denkt kaum noch einer an den Billig-Adapter, der doch sonst auch immer lief... Nur dieses mal bekommt er halt soviel Störpegel das nicht mehr geht und man sucht sich einen Wolf und gibt dann wohlmöglich noch dem OSX die Schuld. Ich schliesse gerade im Netzwerk Fehlerquellen von vornherein aus, indem ich nur hochwertige Adapter, Hubs/Switch oder Kabel kaufe.

Ich hab doch keinen Mac der für die ganz besondere Zuverlässigkeit im Netzwerk bekannt ist, um mir diese Zuverlässigkeit mit Billighardware zu vernichten. Das wäre ja so als wenn ich mir auf mein Auto Bayrischer Herkunft, runderneuerte Reifen ziehe und mich dann beim Händler über die schlechten Fahreigenschaften beschweren würde. Windows User können gern zu dieser Hardware greifen, da ist das Netzwerk so oder so eine Glücksache ;)
 
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Reaktionen: ken-wut
Wie der Artikel schreibt, hat Apple einen eigenen Resonator, um die 12 MHz für den USB-Takt zu generieren, der billige erzeugt dies aus dem USB-Protokoll, wobei eben nur 480MHz +/-500ppm zulässig sind. Ich hätte da ein wenig meine Bedenken, ob dieser Takt auf die Dauer synchron zu halten ist. Es wird also tatsächlich an den Bauteilen gespart und ob dies auf Dauer nicht zu Problemen führt, wage ich fast anzunehmen.
 
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