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[LaTeX] Gitarren Tabsatz

Dieses Thema im Forum "LaTeX" wurde erstellt von Zettt, 03.11.07.

  1. Zettt

    Zettt Doppelter Melonenapfel

    Dabei seit:
    16.10.05
    Beiträge:
    3.374
    Hallo,


    Ich wollte heute mal einen Gitarren Tabsatz mit LaTeX machen. Grundsaetzlich dachte ich mir "Gut, dann schaltste halt mal kurzzeitig auf feste Zeichenbreite um. Das wird schon gehen"
    Code:
    \begin{texttt}
    tabs...
    \end{texttt}
    
    Hat aber nicht ganz geklappt.

    Deswegen meine Frage. Wie macht ihr das? War eigentlich "nur" fuer eine Vorproduktion, wo ich eben gerne den Tabsatz mit eingefuegt hatte, wenn ich ihn schon habe.


    Danke,
    Zettt
     
  2. Maksi

    Maksi Gast

    Mal ehrlich zettt, müsstest Du das nicht viel schneller, besser, komfortabler und hübscher in vernünftigen Programmen à la Sibelius machen können :)?
     
  3. bloodworks

    bloodworks Strauwalds neue Goldparmäne

    Dabei seit:
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    Beiträge:
    644
  4. Maksi

    Maksi Gast

    Hab grad ein wenig gegoogelt, Lilypond scheint auch Tabs zu können.

    Ein Beispiel auf die Schnelle (irgendwo aus den Tiefen des Internet gezogen):
    Code:
    % lilypond 1.6.x
    \version "1.6.10"
    
    #(define (fret-letter-tablature-format string tuning pitch)
       (make-string 1 (integer->char
        (+ (char->integer #\a)
        (- (pitch-semitones pitch)
           (list-ref tuning (- string 1)))))))
    tablature =         \notes {
    %
    %lutes are tuned g c f a d g
        \property TabStaff.stringTunings =  #'(7 0 -7 -15 -22 -29)
    %let's not print the stems here
    \property TabStaff.Stem \override #'transparent = ##t
    %use letters instead of numbers for the fret names
    \property TabStaff.tablatureFormat = #fret-letter-tablature-format
        <g'4\1 c'4\2 g4\3 b,4\4> <g'8\1 c'8\2 g8\3 b,8\4>  <g'8\1 c'8\2 g8\3 b,8\4>
    <g'4.\1 c'4.\2 g4.\3 b,4.\4> <g'8\1 c'8\2 g8\3 b,8\4> <g'2.\1 c'2.\2 g2.\3 
    b,2.\4> <g'4\1 c'4\2 g4\3 b,4\4> 
             }
    
    \score { 
        \context TabStaff {
            \property TabStaff.TabNoteHead \override #'extra-offset = #'(0 . 0.5)
            \tablature
        }
    }
    Ich sag es mal so: komfortabel, schnell und intuitiv ist das alles nicht.

    Brauchst Du wirklich nur einen Entwurf, nimm TextEdit. Stresst weniger beim Kompilieren ;)
     
  5. KayHH

    KayHH Gast

    Moin Zettt,

    Asche auf mein Haupt, sind das so Dinger, wo man quasi sehen kann wo die Finger auf die Saiten drücken müssen? Wenn ja, dafür gibt es extra Style-Dateien z.B. gchords.sty und natürlich GuitarTeX, was noch viel viel mehr kann.


    KayHH
     
  6. Zettt

    Zettt Doppelter Melonenapfel

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    Ja kann sein. Aber wenn du mir noch erklaerst was ich dann mit meiner restlichen Vorproduktion machen soll ist alles subba.
    Lyrics, Cover, Belegungsplaene, Zeitplaene, Kontaktdaten der einzelnen Personen, Stereobilder, etc.
    Danke ich schau mir das doch gleich mal an :D
     
  7. Maksi

    Maksi Gast

    Oh, ist das für eine Art Abschluss- oder sonstige Arbeit gedacht? Warum brauchst Du dann überhaupt Tabs?

    Ansonsten: erstellen, als PDF exportieren und in LaTeX einfügen. (wenn ich Dich jetzt richtig verstanden habe).

    Wobei GuitarTeX echt nicht schlecht aussieht, interessante Bedienung, da hat sich der Autor wirklich Mühe gegeben. Allerdings: jeder Musiker würde sich lieber schnell an ein Notensatzprogramm mit einem Midikeyboard setzen, das Ganze einspielen, mit ein paar Klicks verbessern, zur Kontrolle das Midi hören und gut ists. Davon abgesehen sehen die Ergebnis-Screenshots von GuitarTeX nicht gerade schön aus (okay, ich bin auch nicht gerade ein Fan von LaTeX-Schriftarten). Ich denke mir nur halt: welcher Mensch, der nicht Programmierer ist, sondern Noten schreiben kann (und folglich ein Instrument spielen kann) tut sich denn freiwillig so etwas an :)? Aber scheinbar gibt es genug Leute, das finde ich sehr interessant.
     
  8. Zettt

    Zettt Doppelter Melonenapfel

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    Du hast es erfasst es ist fuer eine "sonstige Arbeit" gedacht. Ich habe heute einen Song eben aufgenommen. Dazu habe ich eine Vorproduktion erstellt.
    Einfach einen kurzen Text mit Bilder der Mucker, Cover, Lyrics, Pultplaene, Zeitplaene, Tabs usw. Damit ich bei der Aufnahme eben weniger Stress habe. So frei nach dem Motto:
    Weisste...Tonstudio und so halt...und weil ich eben auf normale Office Produkte eher nicht stehe und diese versuche zu vermeiden (bis auf Tabellenkalkulation) nehme ich eben fuer meinen ganzen Geschaftskram TeX her...
     
  9. Maksi

    Maksi Gast

    Na eh verständlich. Aber es gibt Sachen, für die LaTeX weniger geeignet ist. Und ich denke jetzt einfach mal, dass andere Lösungen als LaTeX im Tonstudio für den Notensatz sinnvoller sind. Hab mich schon lang nicht mehr mit all diesen Programmen beschäftigt, aber die meisten Sequenzer konnten/können ja eh rudimentären Notensatz, oder? Da Du in der Vergangenheit geschrieben hast: bist Du schon fertig? Hast Du GuitarTeX genutzt? Könntest Du mal ein Beispiel zeigen (es interessiert mich ja schon sehr)? Fand die Screenshots auf der Homepage nicht so elegant wie z.B. Tabs aus Büchlein (selbst diese Internettabs finde ich übersichtlicher). Aber ich mag auch die Computer Modern nicht so. Und Tabs sowieso nicht, aber das würde jetzt zu weit führen ;)
     
  10. Zettt

    Zettt Doppelter Melonenapfel

    Dabei seit:
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    3.374
    Nein kann dir leider von der Vorproduktion keine Screenshots zeigen. Aber den Text der da von mir geschrieben steht:
    Code:
    \subsection{Tabsatz}\label{sub:tabsatz} % (fold)
    	Tabsatz wurde an die Musiker ausgehaendigt. Wird bei Produktion nochmal zur Verfuegung stehen.\\
    	Konnte mangels fachlicher Kompetenz des Produzenten nicht nochmal in dieses Skript eingefuegt werden.
    % subsection tabsatz (end)
    So hart wie's ist. Gestern Nacht haette ich es noch fertig machen muessen um es heute effektiv einsetzen zu koenne. Dem war nicht so. Schade.
    Deshalb musste ich mir eben den Stress machen:
    - Vorproduktion drucken
    - Text drucken
    - Tabsatz drucken
    Insgesamt waren also heute 3 Dokumente (2mal) am Start. Die Uebersichtlichkeit war dementsprechend (hat gepasst haette aber erheblich besser sein koennen) - dann eben das naechste mal, weswegen die Tipps hier nicht sinnlos sind. Vorproduktion mache ich eh immer, von OOo mag ich nicht, da es zu unuebersichtlich ist.

    TeX war von vorn herein eine Sprache mit der ich ganz einfach (plain) Text huebsch aussehen lassen. So dass nicht nur ich ihn huebsch finde sondern auch andere. Leider gibt es da auf dem Web zur professionellen Integration noch so ein paar Stufen die ich gehen muss.
    Erst die Rechnung und jetzt eben das...

    Leider laeuft das nicht so gut. Weswegen ich eben oft noch auf andere Programm zugreifen muss statt eine solche "freie" Schnittstelle zu nutzen.
    TeX haette halt den Vorteil, dass ich es von jedem Rechner auf dem eine LaTeX Distribution installiert waere nutzen koennte - dazu brauche ich nur einen geeignete Editor. Aber das ist ja nicht das Problem mehr.
     

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