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Lässt sich ein Fusion Drive über eine externe SSD erstellen?

Klaus-Dörthe

Erdapfel
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Hi,

ich bin am überlegen einen iMac 27" 5K zu kaufen. Die günstigste Variante kostet bei MacTrade mit 1 TB HDD ca. 1.831 € für Studenten (inkl. JBL Aktion).

Meine Frage ist, ob ich eine externe SSD kaufen kann und z.B. auf der Rückseite des iMacs platziere und so ein Fusion Drive erstellen kann? Die Verbindung zwischen Mac und ex. SSD würde dann via Thunderbolt gelöst werden.

Hat das schon einmal jemand gemacht oder Erfahrung damit? Ist das überhaupt möglich?

Danke und viele Grüße :)
 

Hendrik Ruoff

Pfirsichroter Sommerapfel
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Nein... Logische Volumengruppen können nach meinen Info's nur aus Internen oder nur aus Externen HDD's erstellt werden gemischt geht nicht.... Wäre mir auch viel viel zu riskant....
Einmal abgesteckt und alle Daten futsch nene
 

Beagle01

Morgenduft
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Wie hier zu sehen, funktioniert es, allerdings sind Thunderbolt SSD's/Gehäuse so teuer, dass sich das wirtschaftlich fast nicht rentiert, außerdem ist es, wie schon angesprochen, noch anfälliger als ein internes Fusion Drive. Ich würde davon abraten.
 
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Hendrik Ruoff

Pfirsichroter Sommerapfel
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Wieder was gelernt. Trotzdem viel zu riskannt um drauf ein OS zu installieren :D
 

Klaus-Dörthe

Erdapfel
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Danke schon mal für die Antworten. Ist denn eine deutlich teurere Buffalo (mit Thunderbolt) besser/geeigneter/schneller als eine z.B. Samsung SSD mit USB 3.0? Der Preisunterschied ist ja deutlich ca. 300 € vs. 100 € bei 250 GB.
 

Hendrik Ruoff

Pfirsichroter Sommerapfel
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Thunderbolt ist nochmal ne ecke schneller wie USB 3.0... leider ist Thunderbolt zeug Teurer
 

VT750

Granny Smith
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Nein... Logische Volumengruppen können nach meinen Info's nur aus Internen oder nur aus Externen HDD's erstellt werden gemischt geht nicht.... Wäre mir auch viel viel zu riskant....
Einmal abgesteckt und alle Daten futsch nene
Was ist dadran riskant?
Ich habe die SSD im laufenden Betrieb mehrfach (absichtlich und unabsichtlich) abgezogen und gar nichts ist futsch. Ist ja nicht so, dass der Stecker von alleine rausfällt. Wenn ich den Stecker ziehe und versuche auf Daten zuzugreifen die auf der SSD sind, meckert er und stürzt evtl. ab. Na und, dann Stecker rein, Neustart und weiter geht es. Wenn ich bei einem Schreibvorgang den Stecker eines externen Laufwerks ziehe, bin ich entweder doof, unachtsam oder habe keine Ahnung im Umgang mit externen Laufwerken. Dennoch sind die Daten ja in der geöffneten App vorhanden und nicht gleich futsch. Ergo erst speichern und dann schließen.
Ich habe den Beitrag zum Fusion Drive erstellt und kann sagen, dass es mehr als 2 Jahre absolut fehlerfrei läuft. Nicht einen Hänger oder sonst etwas.
Was den Preis angeht, ja Thunderbolt ist nicht grad günstig, allerdings sind Macs im Vergleich zu einem vergleichbaren PC auch deutlich teurer. Wenn ich die Apple- Schiene fahre, muss ich damit klarkommen, dass das Zubehör mehr kostet.
Zudem ist diese Art der Vorgehensweise für ältere Macs gedacht gewesen. Damals gab es noch keine kleinen Macs mit Fusion Drive und bei denen die es hatten, wurde ein saftiger Preisaufschlag verlangt.

Gruß aus BS
 

MacAlzenau

Golden Noble
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Wenn ich bei einem Schreibvorgang den Stecker eines externen Laufwerks ziehe, bin ich entweder doof, unachtsam oder habe keine Ahnung im Umgang mit externen Laufwerken.
Richtig, zumal der TE die externe Platte ja irgendwie am Heck des iMac ankleben oder anschweißen wollte. Allerdings habe ich auch schon des öfteren erlebt, daß sich Laufwerke quasi von selbst trennen, ohne sich abzumelden. Ohne daß am Kabel etwas war, neu anmelden per FPDP klappte sofort. Sehr selten, und es mag am Alter der Platten bzw. des Gehäuses gelegen haben, lässt sich aber wohl nicht ausschließen.
Muß aber dazusagen, daß ich sowieso kein Freund von Mischungslösungen bin, egal ob RAID oder FD, also voreingenommen.
Dennoch sind die Daten ja in der geöffneten App vorhanden und nicht gleich futsch.
Darauf möchte ich mich nicht verlassen. Fehler und Probleme treten ja gerne simultan auf. Ist aber nur ein Bauchgefühl.
Wenn ich die Apple- Schiene fahre, muss ich damit klarkommen, dass das Zubehör mehr kostet.
[/QUOTE]Würde ich nicht sagen. Du brauchst für Apple kein spezielles Zubehör. Du kannst allerdings höherwertige Lösungen benutzen, die aber auch für einem Windowsrechner entsprechend teurer sind. Oder es wären, wenn man sie dort benutzen könnte.
Nur weniges ist ganz applespezifisch und deswegen teurer.
 

VT750

Granny Smith
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Richtig, zumal der TE die externe Platte ja irgendwie am Heck des iMac ankleben oder anschweißen wollte.
Ich habe meine Buffalo hinten am Aluminiumfuß mittels selbstklebenden Klettband befestigt, das Kabel aufgerollt und ebenfalls damit gesichert. Sieht nicht nur sauber aus, sondern hält auch den Schreibtisch sauber und man zieht nicht beim Staubwischen "versehentlich" den Stecker. :p
 

Hendrik Ruoff

Pfirsichroter Sommerapfel
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Na dann glücklich wäre ich mit der Lösung nicht... Aber ich gehöre ja auch zur aussterbenden Gattung die lieber alles in einen Tower Packt anstatt alles Extern lösen zu müssen....
 

VT750

Granny Smith
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Da spielst du dann den Mac Pro an. Das ist allerdings eine ganz andere Liga und der Preis ist im Gegensatz zum iMac exorbitant.
 

fchk

Pomme au Mors
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ich bin am überlegen einen iMac 27" 5K zu kaufen. Die günstigste Variante kostet bei MacTrade mit 1 TB HDD ca. 1.831 € für Studenten (inkl. JBL Aktion).

Meine Frage ist, ob ich eine externe SSD kaufen kann und z.B. auf der Rückseite des iMacs platziere und so ein Fusion Drive erstellen kann? Die Verbindung zwischen Mac und ex. SSD würde dann via Thunderbolt gelöst werden.
Ich würde das nicht machen, sondern die Kiste gleich mit einer Apple-SSD statt Festplatte ordern. Die Apple-SSDs hängen nämlich am PCIe und sind nochmal mindestens Faktor zwei schneller als alles, was Du für Geld an SATA-SSDs kaufen kannst. Den Unterschied merkst Du, und zwar recht deutlich. PCIe ist der direkteste Zugang zum Prozessor, den es gibt. Rotierende Festplatten als Datengrab kannst Du dann problemlos per USB3 anschließen - da ist nämlich die Festplatte der Bremsklotz.