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Kooperatives Hosting für Flickr-API-User?

Dieses Thema im Forum "Café" wurde erstellt von Bananenbieger, 08.05.08.

  1. Bananenbieger

    Bananenbieger Golden Noble

    Dabei seit:
    14.08.05
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    Hallo zusammen!

    Ich habe einen Webspace mit richtig richtig richtig viel Speicher in den USA, weil ich ziemlich viele Fotos online hatte. Nun bin ich aber Pro-User bei Flickr und hole mir meine Bilder per API auf meine Homepage (gerade aber nicht, weil ich sie umbaue). Jetzt zahle ich relativ viel Geld für Webspace, den ich nicht brauche.

    Als ich mich aber nach einer neuen Webspace-Lösung umgesehen habe, die meinen neuen Bedürfnissen entspricht (so 250MB Webspace, Server mit Mod_rewrite für schöne URLs, PHP für die Applikation und MySQL-Datenbank, welche die Flickr-Metadaten cached), ist mir aufgefallen, dass das nicht viel günstiger kommt als mein momentaner Tarif für 5,95 US$ (satte 750GB!!! Webspace - leider etwas langsam). Ich hatte eigentlich so 2-3 Euro mtl. exklusive Domain angepeilt, aber in dieser Preisklasse sind immer etliche Features beschnitten.

    Als ich gehört habe, dass in den USA ein paar Leute auf die Idee gekommen sind, sich einen Root-Server zu teilen, habe ich mir gedacht, ob das nicht auch in Deutschland möglich wäre.

    Vorteile:

    • Man kann seine Fotos recht schön in einem eigenen Design darstellen lassen und nicht nur bei flickr
    • Man kann fast alles installieren, was man möchte (vorrausgesetzt, es steht nicht in Konflikt mit der Software anderer User)
    • Man hat relativ viel Platz
    • Man hat alle Features, die sonst nur Professionellen Hostingtarifen vorenthalten sind (SSH-Zugang, SFTP, Cron-Jobs u.ä.)
    • Keine blöde Web-Administrationsoberfläche sondern direkten Zugriff auf Konfig-Dateien (okay, für manche Leute ein Nachteil)
    • Keine künstlichen Limits mehr bei Subdomains, MySQL-Datenbanken
    • Man kann auch mal ein paar MB mehr auf den Webspace laden
    Nachteile:

    • Keine bequeme Konfigurationsoberfläche :)
    • Keine 100%ige Verfügbarkeit, da "hobbybetrieb" (aber müssen "der Sabine ihre Geburtstagsfotos" wirklich zu 100% verfügbar sein, noch dazu, wenn man sie alternativ über Flickr direkt ansehen kann)
    • "Support"-reaktionszeit kann dementsprechend auch länger dauern (also wenn man mal nen neuen virtuellen Host braucht etc.)
    • Keine Mischkalkulation durch einen Provider. Der Server muss immer entsprechend viele User haben, damit es günstig bleibt.
    Ich habe auch schon mal durchgerechnet, was es in etwa kosten würde (die Kosten für eine .de-Domain habe ich mal außen vor gelassen, allerdings sind diese schon für 3-6 Euro pro Jahr zu haben). Hier mal zwei Optionen, eine mit einem Server, den sich 40 Leute teilen, und eine weitere für 80 CoHoster.
    Abgerechnet würde idealerweise jeweils monatlich pro Kopf, weswegen statt eines Preises eine Preisspanne herauskommt. Die genannten Monatspreise ergeben sich dann jeweils bei einer Auslastung der Userkapazität von 50-100%.

    Serverstandort: Deutschland
    Athlon X2 3400+ DualCore
    1024 MB RAM
    160GB HDD (sagen wir mal 100GB Bruttonutzkapazität)
    =40 User á 2,5 GB
    Traffic-Flat
    Voll-Backup des Servers inkl.
    Debian mit LAMP Installation, Mailserver: Exim
    2,88 Euro mtl. exkl. Domain bei 20 Usern
    1,44 Euro mtl. exkl. Domain bei Vollauslastung durch 40 User

    Serverstandort: Deutschland
    Athlon X2 3400+ DualCore
    2048 MB RAM
    2x160GB HDD (sagen wir mal 250GB Bruttonutzkapazität)
    =80 User á 3 GB
    Traffic-Flat
    Voll-Backup des Servers inkl.
    Debian mit LAMP Installation, Mailserver: Exim
    1,94 Euro mtl. exkl. Domain bei 40 Usern
    1,29 Euro mtl. exkl. Domain bei 60 Usern
    0,97 Euro mtl. exkl. Domain bei Vollauslastung durch 80 User

    Preis/Leistungsverhältnismäßig sind selbst Kapazititätsauslastungen von 50% noch unschlagbar günstig und bleiben weit unter den Tarifen der Shared Hosting Angebote.

    Viel mehr als eine Galerie, ein Gästebuch, Infoseiten und ein Blog sollte aber nicht auf jedem Useraccount laufen. Ein Forum mit mehr als 100 Benutzern auf jedem Account würde den Server in die Knie zwingen. Aber wie gesagt, es soll auch eher für private Seiten von Einzelpersonen sein.

    Wäre sowas für Flickr-API-User interessant?
    Falls ja, würde ich mich mal detaillierter schlau machen, wie man das rechtlich und abrechnungstechnisch durchführen könnte (Verein/Kleingewerbe?).
    Technische Fragen wären auch noch zu klären:

    • Wie kann ein User die Apache-Konfiguration frei ändern, ohne das das im Falle eine Fehlkonfiguration die anderen User-Accounts beeinträchtigt
    • Wie kann man die Daten der User-Accounts vor Zugriffen schützen und ihnen trotzdem für ihre Seite abgespeckte root-Rechte zur Verfügung stellen
    • etc. etc.

    Kann aber sein, dass es bis zu einer Realisierung noch ein wenig dauert. Die Fotosaison ist gestartet und ich habe auch sonst noch was zu tun. :)

    Freue mich auf Feedback!

    Und falls jemand doch noch einen Hoster mit anständiger Geschwindigkeit, PHP/MySQL (mind. 10 DBs), Mehrdomainfähigkeit und möglichst viele Subdomains, Mail-piping, 250MB Webspace mit Trafficflat für 2-3 Euro mtl. weiß: Ich bin auch für solche Tipps dankbar.
     
  2. TaTonka

    TaTonka Neuer Berner Rosenapfel

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    Magst du uns verraten, bei welchem Anbieter du für 6$ (=3,38€) 750GB WEbspace kriegst?
     
  3. keen

    keen Boskop

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    http://www.globat.com z.B. hat sogar 1000 GB...
     
  4. Bananenbieger

    Bananenbieger Golden Noble

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  5. maarten

    maarten Empire

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    ja, site5 haut auch sowas raus, hab ich auch, is auch ganz ok, speed nat. nicht das gelbe vom ei.
    Die Sache ist, wer soll root rechte haben, alle? Wer sit verantwortlich fuer den Server? Server Administrator is ja auch nich so ein nebenbei Job, wenn 100 Leute sich halbwegs drauf verlassen.
     
  6. Bananenbieger

    Bananenbieger Golden Noble

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    Tja, das mit den Root-Rechten ist so eine Sache. Theoretisch könnte ich das machen, da ich eh schon seit Jahren Server administriere. Einen Server up- and running zu halten ist auch gar nicht so schwer, wenn man weiß, was man macht. Momentan wende ich vielleicht 15 min in der Woche für zwei Server auf, um das System zu warten und die notwendigen Sicherheitspatches einzuspielen.
    Jetzt kommt aber das Problem: Ich bin so wie die meisten Leute nicht 24/7 erreichbar und auch schon mal im Urlaub. Dementsprechend kann man natürlich keinen Premium-Support erwarten und keine 100%-Uptime-Garantie. Dafür kostet es eben nur einen Bruchteil von dem, was man sonst so zahlen würde (immerhin wären nur 40-80 User auf einem Server, auf dem sich sonst 500 Benutzer herumtreiben würden).
    Vielleicht wäre es möglich, quasi eine kleine Community zu gründen, wo jeder User dann Wünsche und Anregung posten kann. 2-4 Leute aus der Community bekommen dann als "Server-Moderator" Root-Zugriff und können den Server dann entsprechend konfigurieren.
    Last, but not least: Eine Benutzeroberfläche à la SysCP/Confixx etc. kann bereitgestellt werden, so dass sich der Supportbedarf sehr in Grenzen hält.

    Alternativ wäre es übrigens auch möglich, einen Managed Server mit vernünftigen Webinterface zu mieten. Allerdings hat man da dann das Problem, dass der Preisvorteil nur noch marginal unter dem großer Discounter liegt.

    Btw. kennt jemand Campusspeicher.de? Die Preise dort lassen allerdings vermuten, dass die Geschwindigkeit recht langsam sein muss.
     
  7. Bananenbieger

    Bananenbieger Golden Noble

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    So, nachdem ich jetzt proPlay gefunden habe (1,99 für 128MB RAM, 3,99 für 256MB RAM und beide laufen wirklich gut), ist wohl das Problem gelöst. Für die gebotene Leistung (und die Dinger sind wirklich fix!) ist das echt ein super Angebot.
     

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