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Konfusion bzgl. rotes X und gelbes Minus

Renzo

Wohlschmecker aus Vierlanden
Registriert
14.11.12
Beiträge
238
Hallo nochmal,

nachdem mir gestern so toll geholfen wurde, kommt die nächste Frage:
Minimieren tut man ein Programm / Fenster mit dem gelben Minus - soweit ok.
Was aber macht das rote X?
  • Bei Itunes eigentlich das gleiche wie das gelbe Minus (Musik läuft weiter), wird aber nicht in den rechten Teil des Docks minimiert).
  • Bei Safari hingegen wird das Programm geschlossen und wenn ich es wieder öffne, ist auch die Darstellung vor dem Schließen weg (komischerweise ist im geschlossenen Zustand aber ein weißer Punkt im Dock?!)
  • Bei iPhoto wird das Programm geschlossen, beim erneuten Öffnen ist aber das zuletzt betrachtete Foto noch da (Komischerweise ist hier aber kein weißer Punkt im Dock?!)

Also ich bin etwas verwirrt. Reagiert jedes Programm anders auf das rote X oder steckt da eine Logik dahinter, die ich hier nur nicht sehe?

Vielen Dank!!
 
Das rote X schließt das aktuelle Fenster, meist wird dadurch nicht das ganze Programm beendet. Wenn das Programm allerdings nur ein Fenster haben kann, wie iPhoto z.B., dann wird das gesamte Programm geschlossen/beendet.

Ein weißer Punkt im Dock bedeutet immer, dass das Programm noch läuft. Du hast Safari also nicht wirklich beendet.

iPhoto hat eine eigene Datenbank, das zeigt dir immer dieselben Fotos an, es sei denn du löschst diese explizit. Bist du dir sicher, dass es iPhoto war und dass du es wieder korrekt gestartet hast? Dieser "weiße Punkt" im Dock sollte dann schon da sein...

Programme reagieren also unterschiedlich auf das rote X, ja. Ist aber halb so schlimm, gewöhnt man sich dran.

Unter Windows ist das teilweise mit diesem obernervigem System Tray realisiert, in das sich Programme ablegen, die kein Fenster brauchen, allerdings weiterlaufen wollen… Auf dem Mac ist das meiner Meinung nach - wie so vieles - einfach logischer realisiert.
 
Hallo Guy.brush!

Das rote X schließt das aktuelle Fenster, meist wird dadurch nicht das ganze Programm beendet. Wenn das Programm allerdings nur ein Fenster haben kann, wie iPhoto z.B., dann wird das gesamte Programm geschlossen/beendet.
Naja, bei iTunes eben nicht. Das hat ja auch nur ein Fenster.

Ein weißer Punkt im Dock bedeutet immer, dass das Programm noch läuft. Du hast Safari also nicht wirklich beendet.
Mehr beendet geht doch aber nicht, da es beim neuen Starten mit der Startseite da war und nicht mit den vorher geöffneten Seiten. Wenn es so reagieren würde wie iTunes und wieder so da wäre, wie beim Schließen würde ich den weißen Punkt ja verstehen.

iPhoto hat eine eigene Datenbank, das zeigt dir immer dieselben Fotos an, es sei denn du löschst diese explizit. Bist du dir sicher, dass es iPhoto war und dass du es wieder korrekt gestartet hast? Dieser "weiße Punkt" im Dock sollte dann schon da sein...
Ganz sicher. Ich habe mir ein Foto ausgesucht, geschlossen mit rotem X, weißer Punkt ist weg, und beim Öffnen ist das Foto wieder da.
 
Du verstehst da etwas noch nicht ganz richtig. Das rote X schließt das Fenster. Bei iTunes können mehrere Fenster da sein, da wird also nur das Fenster geschlossen, das Programm läuft weiter, klar...
Bei Safari wird das schließen eines Fensters so gehandhabt, wie das Schließen eines Tabs. Öffnest du ein neues Fenster über das Dock, so verhält sich dieses eben wie ein neues Fenster sich verhalten sollte. Schließt du Safari über "Safari beenden" (Apfel-q), wird beim nächsten Öffnen alles wieder wie in der letzten Sitzung angezeigt.

das ist bei OS 10.8 eigentlich immer so... Programme starten im selbe Zustand wie beim beenden...
 
iTunes hat nur ein Fenster, könnte aber mehrere haben, du kannst z.B. Wiedergabelisten in extra Fenstern öffnen oder Filme etc., bei iPhoto ist das glaub ich nicht so.

Wenn du alle Safari-Fenster schließt (ohne Safari komplett zu beenden) und danach durch Klick auf das Dock-Icon ein neues öffnest, wird das natürlich mit der Startseite geöffnet, Safari lief also noch.

Wie gesagt, iPhoto hat eine eigene Datenbank. Es werden also in iPhoto immer dieselben Bilder angezeigt und bleiben auch immer darin, solange du keine importierst oder löschst. Natürlich bleiben die auch nach dem Schließen/Beenden von iPhoto vorhanden. Du kannst dir das wie iTunes vorstellen, nur mit Bildern statt Musik.
 
ad Safari:
Mehr beendet geht doch aber nicht, da es beim neuen Starten mit der Startseite da war und nicht mit den vorher geöffneten Seiten. Wenn es so reagieren würde wie iTunes und wieder so da wäre, wie beim Schließen würde ich den weißen Punkt ja verstehen.

Du bringst Beenden und Fenster-Schließen komplett durcheinander!
Wenn Du Safari beenden würdest (das geht *nicht* über das rote X, sondern über Cmd+Q oder den Beenden-Menüpunkt im Safari-Menü oder im Dock-Kontext-Menü des Safari-Icons), dann würde sich (sofern Resume nicht systemweit abgeschaltet ist) Safari wirklich seinen Zustand merken und beim Neustart von Safari würden sich die vorher geöffneten Fenster mit den zuletzt betrachteten Webseiten wieder öffnen. Das rote X aber schließt ein Fenster. Ein Safari-Fenster repräsentiert eine Webseite (oder mehrere, falls Tabs offen sind). Mit dem Schließen des Fensters sagst Du, dass Du diese Seiten nicht weiter sehen willst, du schmeißt sie weg und daher kommen sie auch beim Neustart nicht wieder.
 
ok, allmählich wird es klarer. Was Du, gKar, über Safari schreibst, klingt alles logisch und kann ich nachvollziehen. Trotzdem habe ich Probleme, das zu verallgemeinern und auf andere Programme zu übertragen, denn Musik läuft in iTunes weiter wenn ich es mit x schließe, ich "schmeiße" dieses Fenster in diesem Fall also nicht weg.
Wie Guybrush schreibt, ist die Verwendung wohl auch Programm-abhängig und das muss man wissen. Bei iTunes finde ich das auch gut, dass man sich ein Album anstellen kann, und optisch alles verschwindet.
 
Du schließt iTunes aber nicht mit X, sondern du schließt nur das aktive Fenster. Das beeinflusst aber das Abspielen von Musik nicht (die Musik wird nicht "im Fenster" abgespielt). Es ist schon Programm-abhängig, aber viel mehr Funktionsabhängig. Von Apple gibt es da ganz klare Iser Imterface-Richtlinien, an die sich Entwickler von Programmen halten sollten.

Um dich noch weiter zu verwirren: Öffne mal irgendein Programm (wie etwa iPhoto) und drücke dann cmd + h. ;)
 
Wäre ja auch ziemlich schlecht wenn man das iTunesfenster immer offen haben müsste wenn man Musik hören will. ;)
Dann wäre der iMac nur ein ziemlich teures Radio ;)
 
ok, allmählich wird es klarer. Was Du, gKar, über Safari schreibst, klingt alles logisch und kann ich nachvollziehen. Trotzdem habe ich Probleme, das zu verallgemeinern und auf andere Programme zu übertragen, denn Musik läuft in iTunes weiter wenn ich es mit x schließe, ich "schmeiße" dieses Fenster in diesem Fall also nicht weg.


Das Fenster schließt Du schon. Nur ist iTunes kein dokumentbasiertes Programm. Safari ist wie z.B. Pages, Word, Numbers, Excel, Texteditor, Vorschau, Photoshop etc. dokumentenbasiert, d.h. jedes Fenster stellt eine Art von Dokument (Webseite, Text, Spreadsheet, Bild, …) dar. Das ist bei iTunes, iPhoto etc. ganz anders: Das Hauptfenster von iTunes ist nur ein Browser für Deine Library, und wenn Du den schließt, kannst Du nicht mehr durch die Library browsen, aber die Musikwiedergabe kann auch ganz ohne Fenster im Hintergrund laufen (und lässt sich z.B. über die Medien-Tasten auf der Tastatur steuern). Aus diesem Grund kann iTunes auch ohne Fenster weiter existieren und beendet sich nicht. Anders als iPhoto: Wenn man dort das Fenster zum Durchsuchen der Foto-Library schließt, gibt es nichts mehr, was man mit iPhoto noch tun könnte, folglich beendet sich das Programm dann gleich ganz, weil ein Laufen im Hintergrund nichts mehr brächte. Analoges gilt für die Systemeinstellungen etc.
 
ja, so ergibt das ganze tatsächlich SInn. Vielen Dank! :-)
 
Wer setzt sich ran?

Wäre das nicht ein geeignetes Thema, um in unserem Wiki verewigt zu werden?
"Fenster/Programme schließen" oder so ähnlich?
 
Ich habe mir mit der Zeit auch CMD+Q angewöhnt, wenn ich ein Programm wirklich beenden will.
 
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