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Jan Gruber

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Jan Gruber
Es gibt erneut Gerüchte, das Apple ein MacBook SE für Bildungskunden planen könnte. Neu wäre das nicht, schließlich gab es auch den Mac SE. Apple versucht damit Chromebooks anzugreifen.

Im Visier: Der Bildungssektor. Die Antwort: Zwei preisgünstige MacBook-Modelle. Ein scharfer Konkurrenzkampf mit Googles Chromebooks bahnt sich an.

Neue Modelle, neue Preise: Ein erschwinglicher Mac für Schulen und Unis​


Nach Informationen von Insidern steht Apple kurz davor, zwei neue MacBook-Modelle zu präsentieren. Preislich sollen diese bei 700 US-Dollar oder weniger liegen. Die Zielgruppe ist klar definiert: Schulen und Universitäten. „yeux1122“, ein bekannter Leaker, bestätigt Gerüchte aus der Lieferkette. Eine finale Entscheidung über die Massenproduktion steht aber noch aus.

Die Analysten sind sich einig: Der aktuelle Rückgang bei iPad- und MacBook-Verkäufen lässt Apple umdenken. Ming-Chi Kuo, ein renommierter Lieferketten-Analyst, sieht in einer preisgünstigen MacBook-Serie eine realistische Option für das nächste Jahr. DigiTimes gibt ebenfalls einen Ausblick: Bis Ende 2024 könnten die neuen Modelle auf den Markt kommen.

MacBook SE: Der Kampf um die Klassenzimmer​


In den letzten Jahren dominierten Googles Chromebooks die Schulen und Universitäten. Apple hingegen setzte auf das iPad. Obwohl sich die Auslieferungen von Chromebooks verlangsamen, bleibt deren Marktanteil stark. Ein Metallgehäuse soll bei den neuen MacBooks beibehalten, jedoch auf günstigere Materialien gesetzt werden.

Apple hat bereits Bildungstools wie „Schoolwork“ und „Classroom“ entwickelt. Damit unterstützen sie Lehrkräfte im digitalen Klassenzimmer. Mit den neuen, preisgünstigen MacBooks könnte Apple jetzt den entscheidenden Schritt machen. Ziel: Ein stärkerer Fußabdruck im Bildungssektor.

Via X (vormals Twitter)

Den Artikel im Magazin lesen.
 

Thaddäus

Golden Noble
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Ich glaube kaum, dass sowas kommt. Eher aktualisierte Rabatte für Bildungseinrichtungen bei den existierenden Geräten.
 

Jan Gruber

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Sinn würds vielleicht schon machen, für ChromeBooks spricht nur halt DEUTLICH MEHR als der günstige Preis
 

AndaleR

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Ein günstiges MacBook - ja, wäre sicher was. Aber den Chromebooks den Markt ablaufen? Da wären die 700€ doch noch viel zu hoch angesetzt.

Und dann muss man irgendwie hinbekommen, die nicht auf den normalen Markt zu bekommen.

Andererseits: Apple hat doch schon mit den iPads einen Fuß in der Tür - die werden bei vielen Schulen eingesetzt. Müssen es denn Laptops sein? (Ein Vater, der noch zwei Jahre davor Ruhe hat - aber in Klasse 5 dann wohl etwas braucht in der Richtung…)
 

Jan Gruber

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Google bietet kostenlose Schulungen für das ganze Mangement der Chromebooks für Schulen und Co an - und ist in dem Bereich einfach echt echt unschlagbar was die Software und das Ökosystem dahinter angeht.
 

SomeUser

Ingol
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Ja, sehr gute Idee, denn das was dem Apple-Portfolio fehlt, ist ein weiteres Gerät, was mit irgendwelchen Zwangs-Abgrenzungen irgendwo dazwischen gequetscht wird.

Ich habe mich ja schon im anderen Thread schon über die Uneinheitlichkeit der Produkte geäußert, aber das ist auch wieder so ein Beispiel. Früher (da, als noch absolut alles besser war, einschließlich der Zukunft) gab es das "Plastik"-Macbook, das Air, das Pro. Die Abgrenzungen dazwischen waren klar und nachvollziehbar, ebenso die Preisgestaltung.
Das war auch immer so ein Thema, über das ich mich anderen Leuten diskutiert habe und als Pro-Argument für Apple angeführt habe: Bist du auf die Lenovo-oder-wer-auch-immer-Webseite gegangen, hattest du die L-, X-, W-, S- und SX-Serie. Keiner wusste, wo die sich im Detail unterschieden haben und es war einfach immer nur "krautig". Apple hingegen: Das ein klares, kleines und aufgeräumtes Angebot.
Heute hingegen werden vier iPad-Modelle, fünf iPhone-Modelle und ein bunter Mix aus Macs mit M1-x Pro/Ultra angeboten. Nicht zu vergessen: Du kannst das alles kaufen, aber einheitlich anschließbar ist es dennoch nicht.

Apple tät, meiner Meinung nach, gut daran, sich genau auf diese klaren Produktlinien wieder zu konzentrieren. Und nicht noch ein zusätzliches Gerät hinein zu stopfen.
 

saw

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Fraglich wie die den Preis drücken wollen.
Das Air M1 kostet 1200,-
Wo wollen die sparen, das hat mal gerade 3 Anschlüsse und schon nicht mal mehr einen Lüfter.
Wenn die, sagen wir einfach mal, 500,- billiger werden wollten,
was müssten die "schlechter" machen um den Preis vom Air noch rechtfertigen zu können?
Akku geht nicht viel, über den Tag sollte schon jeder damit kommen.
Kleiner als der M1? Schwer vorstellbar, zumal dann die Softwareversorgung zeitlich noch kürzer werden müsste.
 
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AndaleR

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Kunststoffrahmen?

Evtl. sind die Entwicklungskosten schon abgezahlt und so sind dann günstige Geräte noch rentabel…
Oder man nimmt Verluste in Kauf - erhöht dafür Marktanteile? Was ich mir aber eher weniger vorstellen kann.
 
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saw

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Oder man nimmt Verluste in Kauf
Ich höre Tim gerade bis hier im Wohnzimmer, lachen. :D
Kunststoffrahmen?
Jetzt lacht Tim mit Jonathan Ive schon im Chor :D

Im Ernst, vor den M-Prozessoren hätte ich vermutet,
die nehmen das Air von vor 3-4 Jahren, lassen die Tastaturbeleuchtung weg und machen es als AirSE gut günstiger.
Aber Intel wird nicht mehr kommen bei Apple.

Klar, mit Schutzhülle, neuem USB-C Pencil, AppleCare und iClood-school, kommt noch was Geld zus. rein,
aber Apple wird niemals den Umsatz heben ohne den Gewinn ähnlich zu steigern.

Eventuell wird es ja auch nur ein iPadSE mit günstiger Tastatur und USB-C Pencil als Paket.
 
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Jan Gruber

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Air M1 kriegt man für 800 Euro mittlerweile schon immer wieder ...
Gehen wir mal davon aus: Plastik, schlechterer Screen, kein Fingerprint ... da gehen schon paar Euro runter.

Was mich am meisten stört: ich will nen 12 Zöller. Aber nicht für Bildung oder so sondern ernsthaft ich ^^
 

Jan Gruber

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Aber nicht bei Apple, da kostet das günstigste Air 1200,-
mit einem MacBookSE müssen sie zu dem Preis agieren.

Ne klar, Straßenpreis. Scheint aber so das man mit 800 da immer noch dran verdienen kann?!
Und mit 800 Euro brauchen sie immer noch als Konkurrent für Chrome Books um die Ecke kommen
 

saw

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Plastik, schlechterer Screen, kein Fingerprint ... da gehen schon paar Euro runter.
Fingerprint.... okay, muss nicht sein.
Plastik? Puh... da hat Apple eher schlechte Erfahrungen gemacht,
damit es nicht wieder die Risse gibt müssten die zum einen Entwicklung rein stecken, aber auch schauen es stabil zu bekommen.
Bildschirm... klar ginge da was weniger gut, nur stellt sich dann langsam die Frage warum noch ein MacBook wenn es doch nur ein durchschnittliches Plaste-Book mit körnigen screen ist?
Da sind die Crome-Books nicht unbedingt schlechter, aber immer noch billiger.

Scheint aber so das man mit 800 da immer noch dran verdienen kann?!
Klar, Apple kann aber doch nicht Gerät A zu 1200,- verkaufen,
Gerät B, nicht viel schlechter, zu 700,-.
Im selben Store. Ohne die teureren Geräte zu kannibalisieren.
 
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Nightfall85

Adams Apfel
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In den letzten Jahren dominierten Googles Chromebooks die Schulen
Ist das so?
Für meine Umgebung (NRW) kann ich das überhaupt nicht nachvollziehen.
Ich kenne keine einzige Schule, die flächendeckend Chromebooks für Schüler oder Lehrer gekauft hat.
Dafür:
Essen: iPads für alle Schüler + Lehrer
Dortmund: iPads für alle Schüler + Lehrer
Duisburg: iPads für alle Lehrer und für Schüler kommt es (glaub ich)
Oberhausen: iPads für alle Lehrer und ~30% der Schüler + demnächst eine Rabattaktion für den Rest
usw..

Also hier die Umgebung ist massiv von Apple dominiert.
Für Schule ist auch alles was mehr als 300€ kostet absurd. Welche Schule kann das für 1000+ Schüler leisten?
Das läuft alles über die Städte, aber auch die haben kein Geld.
Ich arbeite in Oberhausen. Da gibt es etwa 30.000 Schüler und Schülerinnen...
Das Unterschied zwischen 300€ für ein iPad und einem 500€ MacBook SE ist eine Welt.
 

saw

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Ich glaube, da geht es weniger nur um die deutschen Schulen und Unis.
 

Jan Gruber

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Plastik? Puh... da hat Apple eher schlechte Erfahrungen gemacht,
damit es nicht wieder die Risse gibt müssten die zum einen Entwicklung rein stecken, aber auch schauen es stabil zu bekommen.
Bildschirm... klar ginge da was weniger gut, nur stellt sich dann langsam die Frage warum noch ein MacBook wenn es doch nur ein durchschnittliches Plaste-Book mit körnigen screen ist?
Da sind die Crome-Books nicht unbedingt schlechter, aber immer noch billiger.
Naja, das Plastik Book war lange im Angebot und die Stabilität dann lange schon gelöst. Ja ich hatte auch das erste Schwarze und ja das war auch eher mies. Aber so oder so, sie kommen an die Verwaltung der Chromebooks aktuell nicht dran. Was man auch machen könnte: Man steckt da keinen M1 rein.

Klar, Apple kann aber doch nicht Gerät A zu 1200,- verkaufen,
Gerät B, nicht viel schlechter, zu 700,-.
Im selben Store. Ohne die teureren Geräte zu kannibalisieren.
Doch können sie bzw haben sie früher auch gemacht. Es gab den Mac SE, der war einfach nur für Bildung und nicht für Privatleute zu bekommen, kann man hier ja auch wieder so machen. Wäre dann aber zugegeben nicht ganz der gleiche Store, aber sowas in der Art gabs schon mal. Ob das gut ist? Ne ,… denn das gab damals schon massiven Drama und da wars nicht normal dass man nen Rechner einfach im Netz oder ner App klickt …

Ist das so?
Für meine Umgebung (NRW) kann ich das überhaupt nicht nachvollziehen.
Ich kenne keine einzige Schule, die flächendeckend Chromebooks für Schüler oder Lehrer gekauft hat.

Ich glaube, da geht es weniger nur um die deutschen Schulen und Unis.

Ja ging vor allem um die USA. Da sind Chromebooks schon ein Ding. Hier zu Lande merke ich an Unis nach wie vor sehr viele Macs, aber da haben die Studentenpreise ja immer schon gut gezogen.
 

AndaleR

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Wenn Bekannte von Tablets in Schulen erzählen, wird gesagt: Mittlerweile bur noch iPads. Gibt wohl 50% Zuschuss, also das letzte iPad 10 für knapp 300€. Dennoch: Will das die Schule - dann sollen sie das bezahlen! Aber das ist dann wieder ein anderes Thema…
 
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saw

Sondergleichen von Welford Park
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Man steckt da keinen M1 rein.
Klar, einen von einem älteren iPhone rein wäre billiger,
dann aber vermutlich nicht so lange Softwareupdates, die Chrombooks sollten doch mal 7-8 Jahre bekommen?
Schafft Apple vermutlich selbst mit dem M Prozessoren nicht, oder nur so gerade.
Naja, das Plastik Book war lange im Angebot und die Stabilität dann lange schon gelöst.
Na ja, bis zum Schluß hatten einige die Probleme mit den Rissen im Case, speziell an den Gelenken und bei den Handballenauflagen ;)
Bei den Chrombooks wird ja mit am lautesten bemängelt,
dass die Reparaturen zu teuer wären, weil die halt weniger zart behandelt werden.
Da müsste Apple auch noch gewaltig umdenken :D

Klar könnte Apple liefern,
aber will Apple, günstige, robuste, leicht und günstig zu reparierende Geräte mit sehr langem Software Support verkaufen?

*Tim hat gerade die Gruppe weinend verlassen*
 

joschijoschi

Apfel der Erkenntnis
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Das Thema an den Schulen, womit Apple punkten könnte, ist Administration und Datenschutz. So wie iPads lassen sich auch Macs ohne lokalen Server über MDM massenhaft administrieren. In der Schule machen keine Geräte Sinn, die man nicht über ein MDM verwalten und auch Volumenlizenzen verwalten kann. Das ist einer der Gründe, warum es bei den Tablets an den Schulen in Deutschland eigentlich nur iPads gibt und z.B. Android keine Rolle spielt. Die MDM Möglichkeiten für Macs müssten noch etwas verfeinert werden und dann auch ein günstiges Bildungs-Macbook, dann könnten die klassischen PC-Räume an Schulen mit lokalen Servern ersetzt werden.