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KI-Rechenzentren setzen auf dezentrale saubere Energie

Wir sind jetzt schon mehrere Winter durchgekommen - ohne große Stromprobleme.
Die eAutos fahren noch, die Wärmepumpen haben Wärme erzeugt, usw.. Die gefürchteten Ausgälle? War nichts.

"…Telecinco News hat Zugang zu Gesprächen , die Teil der Untersuchung des Stromausfalls in Spanien am 28. April sind. Eines davon fand zwölf Tage zuvor zwischen einem Sprecher des Netzbetreibers, der sich über die Stromschwankungen an diesem Tag beschwerte, und Red Eléctrica statt. Auffällig ist, dass Red Eléctrica bereits damals einräumte , dass das System höchst instabil sei und es aufgrund des fehlenden Atomstroms auch bleiben werde. …"
(Google Translate)
 
Ich arbeite bei einem Energiekonzern (Mit großen Portofolio an Dienstleistungen in diesem Bereich) und wir setzen zum Glück auf jede Art von Stromerzeugung mit Ausnahme von Kohle in Europa :cool:
 
Im Netz kam es zu einer Überspannung - und es wurden Erzeugungsanlagen abgeschaltet. Da ging was schief - und führte zum Stromausfall.

Ob/wie ein/mehrere AKW da jetzt gegengesteuert hätten?
 
dass das System höchst instabil sei und es aufgrund des fehlenden Atomstroms auch bleiben werde. …"
Seltsam dass es in den 84% aller Staaten auf diesem Planeten,
die alle keine AKW betreiben,
nicht ständig zu Problemen kommt, wegen fehlender AKW.....
Selbst industriell vergleichbare Länder wie da wären:
Polen
Deutschland
Dänemark
Italien
Irland
Norwegen etc.
betreiben keine AKW.

UK die AKW betreiben, importiert mehr Strom, als diese exportieren.

AKW sind am sterben,
weis jeder, der sich auch nur ansatzweise, ohne jedwede Ideologie mit dem Thema beschäftigt,
außer Foodblogger aus Bayern.
 
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Norwegen plant doch grade AKWs oder? ;)

Bin aber bei dir.
 
… wollen wir das?

"… Vor zwei Jahren gingen in Deutschland die letzten Atommeiler vom Netz. Jetzt befürwortet eine knappe Mehrheit der Deutschen (55 Prozent) den Wiedereinstieg in die Atomkraft. 36 Prozent der Bevölkerung lehnen eine erneute Nutzung der Atomkraft ab, neun Prozent sind in dieser Frage unentschieden. Das zeigt eine aktuelle repräsentative Umfrage im Auftrag des Vergleichsportals Verivox. …"
(04.04.2025)
 
@Freddy K. In Deutschland unterstützt auch ein großer Teil eher rechte Parteien.

Aber: Was würde der Wiedereinstieg in die Atomenergie kosten? Hat das schon mal jemand grob überschlagen? Inclusive der Endlagerung etc..

Nö, wir kommen da gut ohne durch, da hab ich keine Bedenken.
 
Norwegen plant doch grade AKWs oder?
Planen tun einige Staaten,
bauen und fertig stellen, ist dann die andere Seite.

China z.B. plant von derzeit knappen 5% Atomstrom, auf 18 % bis 2060 auszubauen,
also in 35 Jahren auf ca. 230 GW Atomstrom zu kommen im Jahr.
Alleine im Jahr 2024 hat China ca 300GWGW neu zugebaut an Wind und Solar, also in 1 Jahr mehr Erneuerbare zugebaut,
als sie in 35 an Atomstrom ausbauen wollen.
Da scheint die Priorität wohl beim Strom auf Erneuerbaren zu liegen.

Mal anders gefragt,
wenn Atomkraftwerke so gut und günstig sind,
warum will dann kein Unternehmen in Deutschland eins bauen, geschweige eins wieder in Betrieb nehmen?
Kein einziger Energieversorger in Deutschland will,
im Gegenteil, alle die gefragt wurden, haben es strickt abgelehnt.

Hat für den Atommeiler Hinkley Point C grob 45 Milliarden ausgegeben und dort wird dann die Kilowattstunde über 15 Cent kosten in der Produktion,
da der Preis dynamisch kalkuliert wurde, wird der 2027 schon bei knapp 17 Cent liegen, jährlich steigend.
in Deutschland liegen wir bei Solar und Wind bei grob 5 bis 7 cent.

Atomstrom ist weder sicher, noch günstig,
AKW sind die gefährlichste und teuerste Art, Wasser zum kochen zu bringen (mehr macht es ja nicht)

Irgendjemand wird sie bauen, und wenns am Ende Amazon ist.
Jep, die SMR wollen die ja bauen,
leider hat die einzige Firma auf dem Planeten, NuScale, die eine Genehmigung zum Bau hat,
ihr Pilotprojekt schon wieder beerdigt, weil die Kosten viel zu hoch waren.
Amazon muss also nur eine Firma finden, die die Teile bauen könnte, Genehmigungen dazu bekommen, die Fabriken zur Produktion aufbauen, die Teile produzieren, ausliefern, aufbauen vor Ort und in Betrieb nehmen.
Sollte locker zu schaffen sein bis ..... 2045?
Bis dahin, könnten fast schon die Fusionskraftwerke am Start sein :D
 
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Lächerlich! KI-Farmen laufen 24/7. das mit „grüner Energie“ (eh so ein alberner Begriff) realisieren zu wollen, ist albern, Green Washing und dient nur der Gehirnwäsche der Menschen!

Solche Farmen gehören ins Weltall, wo 24/7 die Sonne scheint, es keine Wolken oder Atmosphäre gibt, die das Sonnenlicht behindern und wo de facto keine explizite Kühlung notwendig ist (Umgebungstemperatur um die Minus 180 Grad).
 
Okay Diesel-Dieter, wenn Du es sagst.
 
Solche Farmen gehören ins Weltall, wo 24/7 die Sonne scheint, es keine Wolken oder Atmosphäre gibt, die das Sonnenlicht behindern und wo de facto keine explizite Kühlung notwendig ist (Umgebungstemperatur um die Minus 180 Grad).

Na dann mal viel Spaß bei der Funkübertragung der Daten. Übrigens brauchen dann natürlich auch die Sende/Empfangsstationen auf der Erde entsprechend viel Energie. Oder willst du Kabel vom Himmel hängen lassen?

Ich bin übrigens überzeugt davon, dass die Effektivität von Solarzellen in den nächsten 10 bis 20 Jahren noch deutlich gesteigert werden kann. Vielleicht sogar so stark, dass sie selbst in der Nacht aus dem vorhandenen Restlicht noch Energie erzeugen können. Stichwort optische Rekuperation.
 
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@dtp Der Zukunftsmarkt sollte die Speichertechnik sein. Klar, die Panele werden noch effektiver werden können - aber Speicher wären noch besser.

Ich kann meinen erzeugten Strom jetzt schon nicht verbrauchen während so 8 Monaten im Jahr. Während drei muss ich definitiv zukaufen. Hier wäre dann der während des Sommers produzierte praktisch. (Nein, ich will keine Strom-Cloud-Lösung)
 
Seltsam dass es in den 84% aller Staaten auf diesem Planeten,
die alle keine AKW betreiben,
nicht ständig zu Problemen kommt, wegen fehlender AKW.....
Selbst industriell vergleichbare Länder wie da wären:
Polen
Deutschland
Nun, das liegt zum großen Teil daran, dass Deutschland im Bedarfsfall dann eben den Atomstrom aus Frankreich importiert.
Das europäische Stromnetz hängt ja zusammen.

Von https://de.statista.com/themen/13300/stromhandel-von-deutschland/#:~:text=Deutschland hat in den letzten,komplexen Mechanismen des grenzüberschreitenden Stromhandels.
Deutschland hat in den letzten zwei Jahren Rekordmengen an Atomstrom aus dem Ausland importiert, während es 2023 selbst aus der Kernenergie ausgestiegen ist
Da die Stromerzeugung nicht nur im Land selbst passiert, bringt es wenig zu sagen "Oh, Deutschland kommt ohne Atomstrom aus", denn das ist absolut nicht der Fall.

Tatsächliche Zahlen:
Im abgelaufenen Jahr 2024, dem ersten, in dem Deutschland ganz ohne eigene Atomkraft auskommen musste, wurden 18,1 Terawattstunden Atomstrom eingeführt.

Diese Menge entspricht rechnerisch der Jahresproduktion von zwei Kernkraftwerken, die im Ausland rund um die Uhr ausschließlich zur Belieferung Deutschlands produzierten.
Quelle: https://www.welt.de/wirtschaft/arti...-deutsche-Importe-steigen-auf-Rekordwert.html

Ebenso dort:
Die Menge des importierten Atomstroms übertrifft die Menge des zu gleichen Zeit importierten Onshore-Windstroms um mehr als das doppelte. Kernenergie war im vergangenen Jahr laut BNetzA sogar die mit Abstand führende Art importierter Elektrizität, egal ob man das mit Kohlestrom, Wind, Solar oder Wasserkraft vergleicht.

Wenn laut Aussagen der grünen Energiewende-Politiker Elektrizität nur dann importiert wird, wenn sie im Ausland billiger zu beschaffen ist, dann war es im vergangenen Jahr meist die Atomkraft, die billiger zu beschaffen war als Strom aus erneuerbaren Energien oder aus sonst einer Quelle.

Zurück zu zitierten Eingangsstatement zu Nationen, die keine eigenen Atomkraftwerke betreiben:
„Keine einzige führende Industrienation der Welt setzt allein auf eine schwankende Versorgung mit Wind- und Solarenergie“, erklärte Herbst gegenüber WELT
Die Wahrheit ist: Alle diese Länder importieren eben auch Atomstrom. "Unsere" stehen dann eben in Frankreich etc.

Letztlich werden wir auch langfristig nicht nur rein auf erneuerbare Energiequellen setzen können und zumindest immer "Backup" Möglichkeiten bereithalten. Das Ziel sollte meiner Meinung nach sein möglichst viel auf Erneuerbare zu setzen, aber auch realistisch zuzugeben, dass wir auch langfristig auf andere Energiequellen angewiesen sein werden und ein Mix die einzig realistische Option ist. Im Optimalfall würde hier über eine globale Lösung diskutiert. (andere Länder haben ja schon Endlager für Atommüll, während wir planen soetwas vielleicht in 50 Jahren mal zu haben, um unsere Übergangslager umzuräumen..)
Aber global ist halt immer weniger ein Faktor. Der Trend geht definitiv in die Gegenrichtung.
Deutschland muss nicht zwangsweise wieder Atomkraftwerke bauen, aber dann muss man eben auch realistisch sagen, dass wir dann eben mehr Atomenergie aus Ländern importieren werden, die das eben tun. Das kann wirtschaftlich sinnvoll sein oder nicht (wird die Zukunft zeigen), das Problem, dass eben Atommüll produziert wird aber auf keine Weise gelöst.

Erneuerbare Energie ist ganz wunderbar, aber eben auch immer von Mutter Natur abhängig und man muss einplanen, dass eben auch mal die Sonne nicht so viel scheint oder Offshore Windanlagen im großen Stil ausfallen etc. Dann keine Alternativen parat zu haben ist fahrlässig.
Ich hab es im letzten Urlaub in erster Hand erlebt: Da war ich abseits der Zivilisation unterwegs und der Strom meiner Unterkunft wurde per PV-Anlage erzeugt, aber die Batterien hielten die Ladung nicht richtig. D.h. wenn die Sonne schien hatte ich Strom, bei Regen und nachts halt nicht.. Kann man mal ein paar Tage machen (ich fand es abenteuermäßig ganz lustig, war aber auch drauf vorbereitet, das sowas passieren kann), aber langfristig ist das wirklich ein großer Einschnitt.
 
@AndaleR Es geht aber ja nicht um Privatanwender, sondern um ein 24/7 mit nahezu konstanter Last laufendes Rechenzentrum. Da braucht man nur bedingt über Energiespeicher nachzudenken, wenn die Energie relativ konstant erzeugt werden kann.

Übrigens, mein BKW hat im heißen August deutlich weniger Energie erzeugt als in den beiden Monaten davor. Die Solarmodule sind einfach noch viel zu ineffizient bei starker Hitze.

IMG_1240.jpeg
 
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Da braucht man nur bedingt über Energiespeicher nachzudenken, wenn die Energie relativ konstant erzeugt werden kann.
Oder eben Speichermöglichkeiten (im größeren Stil). So komme ich mit meinen 10kWh-Speicher ja auch durch die Nacht.

@Nightfall85 Zahlen hin- u. herzuschieben, wer wann von wem und warum Strom im-/exportiert, bedeutet ja nicht, dass Atomkraft DIE Zukunft ist. Sondern nur eben aktuell noch eine Lösung von vielen.