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Keine Bezahlung: Schweizer Fotografin klagt gegen Apple

Danke Bierhefe, dass du noch mal so hartnäckig nachgefragt hast. Sonst hätte ich das sicherlich auch nicht verstanden.
 
find's echt spannend, wie hier alle schon position beziehen können, ohne irgendetwas über den tatsächlichen sachverhalt - außer "fotografin klagt gegen apple, weil die ein foto benutzen" - zu wissen. ist auch bestimmt ein zufall, dass das verfahren samt name der fotografin gleich in die medien gelangt.
 
Zuletzt bearbeitet:
find's echt spannend, wie hier alle schon position beziehen können, ohne irgendetwas über den tatsächlichen sachverhalt - außer "fotografin klagt gegen apple, weil die ein foto benutzen" - zu wissen. ist auch bestimmt ein zufall, dass das verfahren samt name der fotografin gleich in die medien gelangt.
Die Sache ist doch die: Wir wissen weder etwas über den Vertrag/Lizenz zu dem Bild, noch was Apple wirklich abgeschlossen hat.

Das Apple hier nur eine Lizenz zum "layouten" erstanden hat, macht mich nämlich etwas stutzig. Nur für ein Layout, was ich anschließend nicht verwenden darf, kauf ich keine Lizenz von einem Bild. Wenn ich mir die Lizenz für ein Bild besorge um ein Layout zu erstellen, sei es ein Werbe-Layout oder ein sonstiges Layout, möchte ich das Bild auch anschließend verwenden. Und diese Tatsache macht mich nun mal etwas stutzig bei dem Rechtsstreit.
 
Ist doch nicht auf dich bezogen, raven, er meint damit wohl nur, dass kurz nachdem Apple ohne Lizenz die Uhr der SBB in iOS 6 eingefügt hat, jetzt ein Bild einer schweizerischen Fotographin nutzt, obwohl die Rechte nicht für eine Verwendung in Werbeanzeigen gekauft wurden.
 
Schade das Apple kein Bild von mir genommen hat. Hätte man bestimmt gut Geld mit rausholen können. :-D
 
Laut Sabine Liewald hatte Apple das Bild ausschließlich zu Layoutzwecken bei ihrer Agentur Factory Downtown bestellt, aber nicht die Lizenzgebühren für eine öffentliche Verwendung bezahlt.

Was sind denn ihrer Meinung nach "Layout-Zwecke"? Etwa das Foto kaufen, bezahlen und dann für alle Zeiten unter Verschluss halten?

Na mal sehen, wie weit die Fotografin mit ihrer Klage kommt. Ich denke nicht, dass es ihr um mehr als nur Geld geht, welches Apple sicherlich auch im angemessener Höhe bereits bezahlt hat.
 
Naja, das hängt doch alles davon ab, was im Vertrag stand. Und wenn Apple den Vertrag so unterschrieben hat, dann sieht es eher für den Konzern aus Cupertino dunkel aus als für die Fotografin, die nur den Kontrakt durchgesetzt haben will.
 
Wenn sie nicht voll doof ist, hat sie vorher wohl ne Rechnung und ne Mahnung geschickt. Was soll sie denn sonst noch machen? Lieb "Bitte" sagen?

Sehe ich auch so. Ein grosses Unternehmen ist wie ein riesiges Tier mit langen Hals. Man braucht ein entsprechendes Megaphone und Nachdruck, um sich Gehoer zu verschaffen. Klage hin oder her; die Rechtsabteilung des Unternehmen ist meiner Meinung der richtige Ansprechpartner, falls das entsprechende Unternehmen inkorrekterweise Inhalte verwendet, die jemanden anderen gehoeren.