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Kawai ES6/Roland FP7/Yamaha P155 an MacBook Pro / Logic

Dieses Thema im Forum "Musikproduktion" wurde erstellt von digitalink, 04.11.09.

  1. digitalink

    digitalink Gala

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    51
    Hallo zusammen,

    ich möchte mir ein Digitalpiano anschaffen und schwanke nach stundelangem Probeklimpern und Vergleichen der technischen Spezifikationen immer noch zwischen mehreren Modellen:

    Kawai ES6
    Roland FP7
    Yamaha P155

    Vielleicht ist das Zünglein an der Waage ja die Kompatibilität mit meinem MacBook Pro (Juni 09). Alle drei Geräte besitzen zwar 1x Midi In, 1x Midi Out & 1x USB, aber vielleicht gibt es doch Unterschiede in der Einfachheit der Handhabung... Habt ihr Erfahrungen mit dem Anschluss dieser Stage Pianos an den Mac und ihrer Verwendung unter Logic? Werden alle Pianos problemlos erkannt? Gibt es eine Marke, die sich von Haus aus eher mit Mac/Logic verträgt? Oder sind die Unterscheide nicht erwähnenswert?

    Vorab schon besten Dank für eure Bemühungen und Tipps...
     
  2. Scotch

    Scotch Ananas Reinette

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    Beim Kawai und Yamaha hat sich mir beim querlesen nicht erschlossen, ob der USB-Anschluss auch als MIDI-Interface genutzt werden kann oder nur zur Datensicherung. Wenn das so ist, könnte nur das Roland DP ohne MIDI-Interface angeschlossen werden.

    Der Anschluss via MIDI ist geräteunabhängig.

    Über USB werden alle Geräte "erkannt", wenn sie Class-compliant sind. Da würde ich spontan mal von ausgehen, kann man sonst aber sicher auch in Erfahrung bringen. Über MIDI gibt's eh' keine Probleme, allerdings brauchst du dann natürlich ein MIDI-Interface. Lohnt sich bei einem oder zwei MIDI Geräten IMHO nicht. Auch wenn du USB benutzt, wird nicht das Gerät erkannt, sondern nur dessen MIDI I/O - mit anderen Worten: Der Mac sieht kein DP, sondern nur eine MIDI-Schnittstelle. Der USB-Anschluss ist quasi ein eingebautes MIDI-Interface.

    Letzteres.

    HTH,
    Dirk
     
  3. PhilippR

    PhilippR Braeburn

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    Ich glaube Scotch hat recht, was den USB Anschluss betrifft. Allerdings kostet ein USB-Midi-Interface lediglich etwa 20 Euro - also Peanuts im Vergleich zum Piano. Ich wuerde dir daher raten nach den klanglichen Qualitaeten und dem Spielgefuehl zu gehen. Ich jedenfalls wuerde auf jeden Fall das Yamaha nehmen, weil ich die Mechanik einfach am angenehmsten finde.
     
  4. digitalink

    digitalink Gala

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    @ Scotch & PhilippR: Vielen Dank für eure Beiträge!

    Zum USB-to-host-Anschluss am Kawai: Hab eine ES6-Anleitung online gefunden. Darin steht, dass der MIDI-Anschluss unter OS 9 nur über den MIDI-Ausgang und ein MIDI-Interface funktioniert. Außerdem würden unter OS X keine USB-Treiber benötigt. Gehe also mal davon aus, dass kein Interface nötig wäre. Aber das würde "den Bock auch nicht fett machen", ich bewege mich ohnehin schon in schwindelerregenden Preisklassen...

    Mein Traumgerät hätte die Tasten und Lautsprecher des Kawai, den Anschlag des Yamaha und die Sounds, das Layout/Design, die Funktionen des Roland. Und natürlich den Preis von einem Einsteigerkeyboard ;) Aber jetzt bewegen wir uns Richtung off-topic...

    Wenn jemand noch weitere Anmerkungen zu den genannten DP und ihrer Interaktion mit MacBooks/Software hat, immer her damit!
     
  5. villharmonic

    villharmonic Friedberger Bohnapfel

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    533
    Es ist vielleicht unwichtig, aber beim Durchlesen der Yamaha-Bedienungsanleitung ist mir gerade aufgefallen, daß das P-155 keine USB-Midi verbindung zum Computer herstellen kann. Es hat lediglich eine USB-to-Device Schnittstelle zum externen Speichern auf USB-Stick.
    Schwachsinnigerweise beschreiben die zwei Möglichkeiten zur Verbindung mit einem Computer:
    1. Über ein Midi-interface (-kabel)
    2. Über ein MIdi-interface.

    Da enttäuscht mich Yamaha ...

    Gruß Clemens
     
  6. PhilippR

    PhilippR Braeburn

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    43
    @digitalink:

    Nur so als Idee: Falls du sowieso die meiste Zeit deinen Rechner ans Klavier angeschlossen hast, koenntest du auch z.B. zum P85 von Yahama greifen. Kostet die Haelfte, hat aber die gleiche Mechanik (Klang ist auch super, allerdings fehlt mir der Vergleich mit dem P155). Dazu dann eins von den vielen sehr guten virtuellen Pianos. Meiner Meinung nach kommt kein einziges Digitalpiano an den Klang eines guten virtuellen heran.
    Vor etwa vier Jahren hab ich oefters das Ivory Grand ueber ein P65 (oder wie auch immer dieses Vorgaengermodell vom P85 heisst) gespielt. Und schon "damals" war das ein Unterschied wie Tag und Nacht.
     

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