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[10.7 Lion] Kann man inzwischen die Fensterwiederherstellung global deaktivieren?

CodecrusaderSJJ

Querina
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27.10.07
Beiträge
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Hi,

nach dem Update auf Lion hab ich festgestellt, dass JEDES Programm beim Schließen speichert, welche Dateien offen sind und die dann bei einem erneuten Start der Applikation wieder öffnet. Das wohl bekloppteste Feature für mich überhaupt, ich möchte das unbedingt abschalten. Ich hatte schon paar Mal in Foren gefragt, und es gab keine Lösung... Gibt es da inzwischen was?

Das ist für mich ein Grund zurück zu SL zu gehen, so ein Mist, fast noch schlimmer als "natürliches" Scrollen...

Danke,
cc
 
Also nach Update 10.7.4 ist es standardmäßig deaktiviert.
 
@Mr. Nice: Bist du dir sicher, dass du nicht den "Beim nächsten Anmelden alle Fenster wieder öffnen" Dialog meinst?
 
Es gibt in den Systemeinstellungen unter „Allgemein“ eine Option, das auszuschalten, die greift aber nicht bei Dokumenten, die noch nicht gespeichert werden.
 
Es gibt in den Systemeinstellungen unter „Allgemein“ eine Option, das auszuschalten, die greift aber nicht bei Dokumenten, die noch nicht gespeichert werden.

Danke, aber irgendwie klappt das auch nicht... Egal ob ich das deaktiviere oder nicht, der Effekt ist immer gleich. Selbst bei "Vorschau", wo ich ja relaitv selten was ändere, merkt er es sich.

Danke!

cc
 
Ich verzichte komplett auf dieses Feature und bei mir funktioniert alles korrekt.

Für Vorschau kannst du mal das hier ins Terminal eintippen:

Code:
defaults write com.apple.Preview NSQuitAlwaysKeepsWindows -boolean FALSE
 
Das wohl bekloppteste Feature für mich überhaupt

Harte Worte. Ob man Resume nun mag oder nicht, ist eine Frage der individuellen Arbeitsweise. Aber die Idee, das Herunterfahren analog zu einem Stand-By zu behandeln und zu sagen: Nach dem Hochfahren ist wieder alles so wie vorher – sofern möglich (nicht alle Apps unterstützen das), halte ich durchaus für ein sinnvolles Feature. Ich nutze es gern. Es erfordert natürlich eine Umgewöhnung, aber nicht alles, was eine Umgewöhnung erfordert, ist automatisch „bekloppt“ oder „schlimm“.
(Anleitungen zur Abschaltung gab's ja schon mehrfach, so auch hier in Guy.brushs Post.)

fast noch schlimmer als "natürliches" Scrollen...

Auch das erfordert von Mausrad-gewohnten Usern eine Umgewöhnung, während für Nutzer, die vor dem Lion-Mac keine PCs oder älteren Macs kannten, sondern direkt von iOS-Devices oder Android kommen, die natürliche Scrollrichtung wirklich die natürlichere ist.
Ich selbst hatte „natürliches Scrollen“ auch zuerst blöd gefunden und abgeschaltet. Aber gewisse Gesten, die in Lion neu hinzukamen (z.B. das Blättern in Launchpad) kamen mir damit so unnatürlich vor (weil man für diese die alte umgekehrte Richtung nicht schon eintrainiert hatte), dass ich mich irgendwann auf die „natürliche“ Scrollrichtung umgestellt habe. Nach einem Tag kam sie mir wirklich sehr natürlich vor. Das ist aber auch nur solchen Usern zu empfehlen, die praktisch nie mit Windows arbeiten, sonst müssten sie sich ständig umstellen. Die sollten auch in Lion das natürliche Scrollen lieber abgeschaltet lassen.
 
Danke, aber irgendwie klappt das auch nicht... Egal ob ich das deaktiviere oder nicht, der Effekt ist immer gleich. Selbst bei "Vorschau", wo ich ja relaitv selten was ändere, merkt er es sich.

Kann ich nicht bestätigen; habe es gerade noch einmal mit deaktivierter Option versucht*. Ich deaktiviere „Fenster beim Beenden und erneuten Öffnen von Programmen wiederherstellen“, öffne ein Vorschau-Dokument, zum Beispiel vom Schreibtisch. Dann beende ich Vorschau.app, ohne das Dokument zu schließen. Wenn ich die App dann wieder öffne, ist das Dokument vom Schreibtisch nicht mehr geöffnet.

Nur Dokumente, die ich erstelle und nicht vor dem Beenden an einem Speicherort sichere, werden dann wiederhergestellt.

*Ich habe mich mittlerweile ohnehin daran gewöhnt, Programme gar nicht mehr zu beenden. Ich schließe nur noch die Dokumente, die ich nicht benötige. War zunächst eine Umstellung, ergibt für mich nun aber mehr Sinn.
 
*Ich habe mich mittlerweile ohnehin daran gewöhnt, Programme gar nicht mehr zu beenden. Ich schließe nur noch die Dokumente, die ich nicht benötige. War zunächst eine Umstellung, ergibt für mich nun aber mehr Sinn.

Dahin scheint ja auch genau Apple's Reise zu gehen, inspiriert von der iOS-Taskverwaltung, bei der ein User eine App normalerweise nicht von Hand beendet, sondern sich Programme wahlweise direkt beim Verlassen beenden oder, wenn sie im Hintergrund arbeiten oder schlafen, das System diese bei Bedarf (Ressourcenknappheit) zum Beenden auffordern kann. Das wird offenbar auch langfristig für den Mac angestrebt. Resume ist natürlich eine Voraussetzung dafür, dass das sinnvoll umgesetzt werden kann: Nur so kann eine im Hintergrund automatisch beendete App einfach beim nächsten Start wieder genau da weiter machen, wo sie zuletzt war (so als sei sie nie wirklich beendet worden).
Noch aber gibt es anscheinend kaum Mac-Apps, die die neuen (in Lion eingeführten) APIs diesbezüglich nutzen (die meisten Apps laufen derzeit noch wirklich so lange, bis man sie beendet).
 
Resume ist natürlich eine Voraussetzung dafür, dass das sinnvoll umgesetzt werden kann: Nur so kann eine im Hintergrund automatisch beendete App einfach beim nächsten Start wieder genau da weiter machen, wo sie zuletzt war (so als sei sie nie wirklich beendet worden).

Von der Idee her super, aber die Umsetzung durch Apple ist ziemlich miserabel. Resume nach einem Neustart funktioniert noch nicht einmal mit Mail und iCal so, wie es soll. Die App-Wiederherstellung nutze ich sehr gerne, aber Resume habe ich nach dem letzten Update erst einmal dauerhaft deaktiviert.
 
Weitere Tools bzgl. Resume...

Mit TinkerTool lässt sich per Applikation Resume deaktiveren:
http://www.bresink.com/osx/TinkerTool-de.html

Mit RestoreMeNot soll es ebenso funktionieren:
http://www.bresink.com/osx/TinkerTool-de.html

Problematischer ist 'Versions/Auto-Save', was nicht wenige Anwender stört (und tatsächlich konfigurierbar sein sollte)
http://osxdaily.com/2012/02/20/clear-versions-history-auto-save-cache-data-in-mac-os-x/

Eingriffe können hier aber zu System-Problemen führen, auch wenn sich wenigstens die Sicherungskopien übers Terminal löschen lassen. Um Abstürze zu vermeiden ist nach Löschungen unbedingt ein Systemneustart zu empfehlen.

Alles zumindest kein Grund, auf Snow-Leo zurückzugehen. Einfach umgewöhnen und von Vorzügen profitieren. ;)
 
Von der Idee her super, aber die Umsetzung durch Apple ist ziemlich miserabel. Resume nach einem Neustart funktioniert noch nicht einmal mit Mail und iCal so, wie es soll.

Nicht? Jetzt machst Du mich neugierig, da ich gerade Mail und iCal praktisch nie beende, sondern sie immer wiederherstellen und resumen lasse und dabei noch gar keine Probleme feststellen konnte.
(Wobei ich der letzte wäre, der den Mythos unterstützt, bei Apple funktioniere einfach alles und Bugs gebe es nur bei Microsoft – ich weiß, dass die Softwarequalität im Bereich Fehlerfreiheit und Zuverlässigkeit bei einigen Apple-Produkten, insbesondere bei Mail, nicht sonderlich hoch ist.)
 
Nicht? Jetzt machst Du mich neugierig, da ich gerade Mail und iCal praktisch nie beende, sondern sie immer wiederherstellen und resumen lasse und dabei noch gar keine Probleme feststellen konnte.

Das Problem liegt in bei Fenstern – ich glaube, dieser Thread würde etwas ausarten, wenn ich mein Anliegen hier noch im Detail erkläre, aber du darfst natürlich gerne in diesem Thread von mir nachlesen, wo ich das Problem sehe. :-)
(Im Übrigen bin ich abgesehen davon jemand, der zufrieden mit Lion ist.)
 
Ah, ja. Das Problem mit sich wieder öffnenden Fenstern, die beim Beenden geschlossen waren, kenne ich auch – von der Aktivitätsanzeige, die ich immer nur als Dock-Icon im Hintergrund laufen habe. Die Mail-Fenster dagegen habe ich immer offen, Mail selbst jedoch i.d.R. versteckt. Da fällt das nicht auf ;-)