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Magazin Jony Ive deutet neue Produkte aus neuen Materialien an

Martin Wendel

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Jony Ive, der sonst eher selten in der Öffentlichkeit spricht, stand der The New York Times für ein Interview zur Verfügung. Während sich die Fragen vor allem darum drehen, was sich bei Apple seit dem Ableben von Steve Jobs verändert hat und wie die Arbeit unter Tim Cook ist, findet sich auch ein grober Hinweis auf zukünftige Produkte. „Ich würde gerne über zukünftige Dinge sprechen“, so Apple-Chefdesigner Jony Ive. „Es handelt sich um Materialien, die wir bisher nicht verbaut haben. Ich arbeite nun seit ein paar Jahren daran. Auch Tim [Cook] ist grundlegend daran beteiligt, in diese neuen Bereiche und Materialien vorzudringen.“[prbreak][/prbreak]

Worauf sich Jony Ive jedoch genau bezieht, verrät er selbstverständlich nicht. Einerseits könnte es sich um die Verwendung von Saphirglas für das Display der kommenden iPhones handeln, jedoch setzt Apple das als besonders kratzfest bekannte Glas bereits heute in Produkten ein – als Abdeckung für die Kameralinse und den Touch ID-Homebutton. Andererseits könnte sich seine Aussage auch auf die Verwendung von Liquidmetal, einer speziellen Metall-Legierung, die widerstandsfähiger und elastischer als Titan oder Aluminium ist, beziehen. Apple hat sich hier verschiedene Patente gesichert und es gilt nur als eine Frage der Zeit, wann erste Produkte aus Liquidmetal vorgestellt werden. Genau genommen kam jedoch auch dieses Material bereits zum Einsatz – im Öffner für den SIM-Karten-Schlitz.

Zum Arbeitsprozess bei Apple meint Ive, dass die Art und Weise, wie Produkte entwickelt werden, Teil von Steve Jobs' Vermächtnis sei. „Tief in der Kultur von Apple gibt es dieses Gefühl und Verständnis von Design, Entwicklung und Herstellung.“ Steve Jobs habe die Prinzipien von Apple entwickelt und mit einem kleinem Team, zu dem sich auch Jony Ive zählen darf, umgesetzt. „Auch Tim [Cook] war sehr stark in dieses Team involviert – für diese letzten 15 bis 20 Jahre.“ Ive erinnert sich zurück, als die drei damals gemeinsam zusammengesessen sind und sich überlegt haben, wie sie einen unheimlich dünnen und leichten portablen Computer erschaffen könnten.

Auch heute gibt es regelmäßige Treffen zwischen Jony Ive und Tim Cook. „Wir treffen uns im Durchschnitt dreimal pro Woche“, so Ive. Am CEO von Apple schätzt er dabei seine Art, Dinge mit einer gewissen Ruhe zu betrachten. „Er wird sich die Zeit nehmen. Ich denke das beweist, dass ihm bekannt ist, dass es wichtig ist.“ Bei den Erwartungen der Investoren und Fans die Ruhe zu bewahren, falle laut Jony Ive jedoch allen schwer – auch Steve Jobs damals.

Es sei nicht einfach, sich vollkommen auf das Produkt zu fokussieren. Dies seit jedoch der Unterschied zu manchen Mitbewerbern, da bei Apple immer die Entwicklung von guten Produkten im Mittelpunkt stehe. Ive denkt jedoch nicht, dass sich an den Erwartungen der Leute etwas geändert hat. Auch der iPod, das iPhone oder das iPad wären von vielen direkt nach ihrer Vorstellung abgeschrieben worden. Heute zählen sie zur Messlatte ihrer jeweiligen Produktkategorien.

jony-ive.png​
Via The New York Times
 
Ja!!!! =)

Liquidmetal? Endlich mal wieder was wirklich brauchbares im Hardwarebereich.

Nahezu keine Kratzer, noch mehr Stabilität bei geringeren Gewicht. Und besserer Umweltbilanz, so wie ich das verstanden habe.

Das dürfte den Wiederverkaufswert von Apple-Produkten weiter erhöhen.

Vor allem soll aber mit Liquidmetal ein Kostenvorteil entstehen. Aluminium ist ziemlich teuer und Apple braucht Unmengen davon.

Auch sind die reuen CNC-Fräsmaschinen dann vielleicht überflüssig.
 
Zuletzt bearbeitet:
Dafür ist das Saphirglas wieder teurer. Wenn also ein "Hight-Tech"-iPhone kommt wird das, wenn überhaupt, teurer... mögloicherweise gleich teuer wie das aktuelle 5S aber garantiert nicht günstiger.
 
Vor allem soll aber mit Liquidmetal ein Kostenvorteil entstehen. Aluminium ist ziemlich teuer und Apple braucht Unmengen davon.

Werkstoffkunde 6, setzen...

Die Liquidmetal Sache ist in meinen Augen völliger Humbug. Nette Spielerei, aber der eigentliche Vorteil, den dieses Material hat kommt bei einem Handy nicht zum Einsatz. Als würde man das Gehäuse aus Kupfer machen, weil Kupfer so gut leitet. Ist ne tolle Sache, bringt dem Gehäuse aber nichts.
Liquid Metal ist wesentlich schwerer als Aluminium und wesentlich teurer als Aluminium...

Saphirglas wäre schon eher sinnvoll, aber ich hoffe, nein ich glaube fest daran, das Apple mit etwas ganz neuem um die Ecke kommt.
Geheimhaltung können sie ja doch, wie man bei Swift gesehen hat.
 
... da gäbe es genug Käufer für :)


Gesendet von meinem iPhone mit Apfeltalk
 
Werkstoffkunde 6, setzen...

Die Liquidmetal Sache ist in meinen Augen völliger Humbug. Nette Spielerei, aber der eigentliche Vorteil, den dieses Material hat kommt bei einem Handy nicht zum Einsatz. Als würde man das Gehäuse aus Kupfer machen, weil Kupfer so gut leitet. Ist ne tolle Sache, bringt dem Gehäuse aber nichts.
Liquid Metal ist wesentlich schwerer als Aluminium und wesentlich teurer als Aluminium...

Saphirglas wäre schon eher sinnvoll, aber ich hoffe, nein ich glaube fest daran, das Apple mit etwas ganz neuem um die Ecke kommt.
Geheimhaltung können sie ja doch, wie man bei Swift gesehen hat.

Du scheinst keine Ahnung zu haben.
Bevor du in Werkstoffkunde mir eine 6 unterstellst, solltest du mal dein Geschwätz überdenken!

- Liquidmetal ist leichter
- Liquidmetal ist elastischer und dennoch stabiler
- Liquidmetal lässt sich in jede erdenkbare Form bringen
- Liquidmetal verkratzt angeblich nicht

Und das alles bei weniger Materialeinsatz, also schlankere und leichtere Geräte.
Mit der Massenfertigung. sinkt der Preis, das war schon immer so. Und niemand bestreit, dass die Investionskosten für neue Produktionsverfahren zig Millionen kosten.

Aluminium kann zwar beliebig oft recycelt werden, aber die Umweltbilanz ist trotzdem schlecht. Hoher Stromverbrauch in der Herstellung und stark umweltschädigend beim Abbau von Bauxit.
 
Oder Leder in Kunststoffoptik.
Sand hat auch noch niemand. Vielleicht ist es auch eine Art Baumwolle. Das Calvin Klein Feinripp-Phone 6 Air mit Kevlar und Bündchen. Oder aus Speck...
 
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Reaktionen: Frank SoS
Man könnte eine Kleinauflage machen, nur 200.000 Titan iPhones für 1190 Euro, für Europa und die U.S.A. :)

Und für die zahlungskräftigeren Märkte eine Platin-Edition. Für nur 1.999 Euro, limitiert auf 100.000 Stück.
Nur für Russland, China und Saudi Arabien.

So hatte Apple wieder mehr Geld abgestaubt. Prestige und Imagesicherung wären das genauso, wie kostenlose Werbung.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nein, schußsicheres Kevlar. Aber das ist noch streng geheim.
 
Du scheinst keine Ahnung zu haben.
Bevor du in Werkstoffkunde mir eine 6 unterstellst, solltest du mal dein Geschwätz überdenken!

- Liquidmetal ist leichter
- Liquidmetal ist elastischer und dennoch stabiler
- Liquidmetal lässt sich in jede erdenkbare Form bringen
- Liquidmetal verkratzt angeblich nicht

Und das alles bei weniger Materialeinsatz, also schlankere und leichtere Geräte.
Mit der Massenfertigung. sinkt der Preis, das war schon immer so. Und niemand bestreit, dass die Investionskosten für neue Produktionsverfahren zig Millionen kosten.

Aluminium kann zwar beliebig oft recycelt werden, aber die Umweltbilanz ist trotzdem schlecht. Hoher Stromverbrauch in der Herstellung und stark umweltschädigend beim Abbau von Bauxit.

hasste aber schön aus Wikipedia aufgesagt :D

Vielleicht meint er aber auch Strassteine, oder so ein Heftpflasterlook wie beim Samsung S5
 
Schwachkopfski-Steinchen würden sicherlich auch den Marktanteil der weiblichen Nutzer erhöhen.