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Jobs' Witwe: "Steve hat eine schöne Erinnerung hinterlassen"

Daniel Hüfner

Martini
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Eigentlich wollte Laurene Powell-Jobs nichts über den Tod ihres im Oktober 2011 verstorbenen Ehemann, dem Apple-Mitbegründer Steve Jobs, sagen. Vielmehr wollte sie über ihr Engagement für neue Einwanderungsgesetze in den USA sprechen, so hatte sie es vor dem Interview mit Brian Williams vom US-amerikanischen TV-Sender NBC vereinbart. Dennoch äußerte sie sich dabei kurz zum Erbe ihres Mannes.[PRBREAK][/PRBREAK]

Genauer gesagt habe Steve Jobs der Welt gleich zwei Erben hinterlassen: Einerseits "die private Hinterlassenschaft für sie und ihre Kinder als Ehemann und Vater, wir vermissen ihn jeden Tag", sagte Powell-Jobs im späteren Gespräch. Andererseits aber auch das öffentliche Erbe in Form seiner Produkte, die er geschaffen und so sehr geliebt habe. Steve Jobs sei es gelungen, perfekte Geräte zu erschaffen. "Eine schöne Erinnerung", wie Powell-Jobs weiter kommentierte.

Von Williams gefragt, wie sie es sich anfühle, Menschen mit den für iPod und iPhone typischen weißen Kopfhörern die Straße überqueren zu sehen, sagte Powell-Jobs: "Das ist cool" und ergänzte: "Dinge zu tun, die Dein Herz erfreuen, Dir wichtig sind und mit ihnen die Welt zu verändern sind ein schöner Lebensinhalt." Sie hoffe, dass auch ihre gemeinsamen drei Kinder etwas von dieser Art von Leidenschaft mitnehmen, sagte sie weiter.

Gemeinsam mit anderen Persönlichkeiten, darunter auch Facebook-Gründer Mark Zuckerberg, wirbt die Witwe des langjährigen Apple-Chefs für eine neue Einwanderungspolitik in den USA. Mit einem Dokumentarfilm setzt sie sich für den sogenannten Dream Act ein, der Einwanderern unter bestimmten Bedingungen einen unbefristeten Aufenthalt im Land erlauben soll.

steve-jobs-e-sua-moglie-laurene-powell.jpg
Via Rocket Center NBC, Spiegel Online
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
der Einwanderern unter bestimmten Bedingungen einen unbefristeten Aufenthalt im Land erlauben soll

bestimmt unter den Bedingungen "Wohlfahrt des Staates fördern, etwas zur Gesellschaft beitragen, Steuern zahlen und implizit daraus folgend ARBEITEN" – klänge zumindest sinnvoller als die Regelungen anderer Länder.
 
darüber wurde schon am Freitag auf SPON diskutiert,mann oh mann was haben sich die Hater wieder darüber ausgelassen.
 
Gleich nach Steves Tod, äußerte sie sich mal das sie eine Wohltätigkeit Stiftung ( angeblich auch ein Wunsch von Steve ) aufbauen möchte, aber momentan dazu noch nix Näheres sagen möchte. Wurde auch hier im Forum gebracht.
Bis jetzt hat man dahingehend nie wieder was gehört und es sieht leider so aus, als hätte sich das in Luft aufgelöst. Schade...
 
er war der Wegbereiter für die grafische Oberfläche am Computer und hat wirklich die besten Systeme und Produkte entwickelt. Er war immer seiner Zeit voraus. Selbst war er ein Produkt der Einwanderung. Allerdings verstehe ich nicht wieso jetzt jeder von der Frau erwartet das sie das Geld spenden soll. Apple hat viele Arbeitsplätze geschaffen und damit vielen Menschen direkt und Indirekt (Händler, Zulieferer usw. ) zu Einkommen und Wohlstand verholfen. Man sollte nicht erwarten das er oder seine Frau das Geld für wohltätige Zwecke ausgibt.
 
Man sollte nicht erwarten das er oder seine Frau das Geld für wohltätige Zwecke ausgibt.


Bitte? Natürlich darf ich das erwarten! Wer viel hat, hat auch viel Verantwortung! So ist das in einer solidarischen Gemeinschaft die Stärkeren helfen den Schwächeren, die Wohlhabenden unterstützen jenige, welchen es nicht so gut geht. Leider ist das bei einigen noch immer nicht angekommen.
 
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Den Post möchte ich, mit einigen kleineren Abweichungen, gerne unterschreiben.
 
Bitte? Natürlich darf ich das erwarten! Wer viel hat, hat auch viel Verantwortung! So ist das in einer solidarischen Gemeinschaft die Stärkeren helfen den Schwächeren, die Wohlhabenden unterstützen jenige, welchen es nicht so gut geht. Leider ist das bei einigen noch immer nicht angekommen.


Merkwürdigerweise fordern das meistens nur diejenigen, die selber nichts oder wenig haben und oftmals nichts auf die Kette bekommen.

Diese Menschen schreien meist am lautestet nach "Solidargemeinschaft". Wer bitte ist denn verpflichtet, wenn er sich selbst Wohlstand erarbeitet hat, diesen teilen zu müssen ?

Die Gemeinschaft etc. wird durch Zwangsabgaben wie Steuern etc. meist schon mehr als genug bedient.

Bezogen auf den Kommentar: Ich denke, die Betonung war auf "erwarten" gelegt. Ich kann hoffen und mir wünschen, dass mich jemand unterstützt aber ich darf es doch nicht selbstverständlich erwarten.
 
Bereits 2011 hat Jobs' Witwe den Anteil ihres Mannes an Disney in eine Stiftung eingebracht. Auch wenn es vielleicht nicht 7,4 Milliarden Dollar sind, sondern fünf oder sechs, halte ich das für eine sehr große Summe.

Bevor hier Neiddiskussionen vom Zaun gebrochen werden, sollte man sich erst mal informieren.

Da sie bereits in verschiedenen Organisationen vor allem im Bildungsbereich tätig ist, vermute ich, daß die Stiftung ebenfalls in diese Richtig gehen wird.

Ich weiß nicht, ob es in den USA eine Art "Stiftungsverzeichnis" gibt. Leider reicht mein Englisch nicht aus, um danach erfolgreich zu suchen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Merkwürdigerweise fordern das meistens nur diejenigen, die selber nichts oder wenig haben und oftmals nichts auf die Kette bekommen.

Warum sollten auch die jenigen, die viel Geld haben danach schreien etwas unbedingt abgeben zu wollen? Strohmann-Argumentation? :-/ Komischerweise fordern immer die Verkehrssünder, dass die Bußgelder gesenkt werden...


Wer bitte ist denn verpflichtet, wenn er sich selbst Wohlstand erarbeitet hat, diesen teilen zu müssen ?

Daraus, dass man im Wohlstand lebt ist man dazu verpflichtet. Der Erfolg verpflichtet dazu. Es geht nicht darum wie Bill Gates o.a. die Hälfte des Vermögens zu spenden (obwohl ich genau das richtig gut finde), es gibt 1000de Möglichkeiten zu helfen, wenn man mehr hat als die meisten anderen. Z.B. seine "alte" PC-/Mac-Hardware nicht bei eBay zu verschachen sondern an ein Kinderheim zu geben.

Die Gemeinschaft etc. wird durch Zwangsabgaben wie Steuern etc. meist schon mehr als genug bedient.

Diejenigen, welche am meisten Vermögen haben werde am aller wenigsten mit Steuern o.ä. Abgaben zur Kasse gebeten...

Bezogen auf den Kommentar: Ich denke, die Betonung war auf "erwarten" gelegt. Ich kann hoffen und mir wünschen, dass mich jemand unterstützt aber ich darf es doch nicht selbstverständlich erwarten.

Sehe ich anders, dass ist nicht schlimm. Jeder hat seine Meinung. Ich finde, dass man es erwarten kann und sogar erwarten muss. Weil es nicht sein darf, dass es Menschen gibt, die so viel Vermögen haben, dass alle ihre Nachkommen dieses niemals sinnvoll ausgeben können und andere die nichts dafür können zu wenig zum leben haben.
 
Wenn die zuletzt genannten Parteien zueinander finden zieht die Nummer auch.
 
er war der Wegbereiter für die grafische Oberfläche am Computer und hat wirklich die besten Systeme und Produkte entwickelt.

Das war zu Beginn genauso eine Krankheit wie Windows 1...
Die einzig wahre grafische Oberfläche war GEM von Digital Research :-p