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Feature Jimmy Iovine: Wie er Apple zum Kauf von Beats überzeugt hat

Martin Wendel

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Jimmy Iovine, der in diesem Jahr seinen 61. Geburtstag feierte, ist Zeit seines Lebens mit dem Musik-Business verbunden. Er hat mehrere Alben bekannter Bands produziert, hat Ende der 80er-Jahre das Plattenlabel Interscope Records mitbegründet und im Jahr 2006 gemeinsam mit Dr. Dre die Kopfhörermarke Beats Electronics ins Leben gerufen. Nun wurde Iovine vom GQ-Magazin zum „Man of the Year“ ernannt. In einem Interview mit dem Magazin erzählt er, wie es zu der drei Milliarden US-Dollar schweren Übernahme von Beats durch Apple – die teuerste Übernahme in der Geschichte des Unternehmens – gekommen ist.[prbreak][/prbreak]

Zwei Jahre an Überzeugungsarbeit
„Ich habe sie überzeugt, dass sie dieses Unternehmen kaufen müssen“, erzählt Iovine im Interview. „Ich sagte zu ihnen: ‚Ich möchte nicht für jemand anderen arbeiten. Ich will das bei Apple machen. Ich weiß, dass ich das bei Apple erreichen kann. Ich will es nicht wo anders probieren. Ich will hier her kommen, zu Steves Firma. Ich kenne euch Leute. Ich weiß, wozu ihr fähig seid. Ich weiß, dass ihr Popkultur versteht. Ich weiß, dass ihr gerade ein Loch in eurem Musikgeschäft habt, lasst es mich schließen.‘“. Zwei Jahre lang habe es schließlich gedauert, bis Apple einwilligte und Ja gesagt hat.

Das Loch in Apples Musikgeschäft
Mit dem „Loch im Musikgeschäft“ spricht Iovine auf den fehlenden Musikstreaming-Dienst von Apple an. „Nach dem Tod von Steve und dem Aufstieg von Musikstreaming habe ich erkannt, dass sie etwas brauchen“, so Iovine. Beats Music, der kostenpflichtige Musikstreaming-Dienst von Beats, passe in dieses Loch. Mehrere Tage pro Woche verbringe er im Apple-Hauptquartier in Cupertino, um an einem Musikstreaming-Dienst zu arbeiten. Jimmy Iovine deutet damit an, was bereits seit längerem vermutet wird: Apple möchte, nachdem man sich mit iTunes Radio ein wenig in das Streaming-Geschäft herangetastet hat, einen Spotify-Konkurrenten in das Produktportfolio übernehmen.

Neue Ankündigungen im ersten Halbjahr 2015
Überraschend ist das nicht. Während die Verkäufe von digitaler Musik in den letzten Monaten rückläufig sind, nehmen die Umsätze aus Musikstreaming-Diensten immer mehr zu. Angeblich möchte Apple im Laufe des ersten Halbjahres 2015 größere Neuigkeiten zu seinem Musikgeschäft verraten. Zuletzt wurde berichtet, dass Beats Music relauncht, als Teil von iTunes rebrandet und mit 5 US-Dollar pro Monat um die Hälfte günstiger werden soll. Ob Apple bei diesen Plänen auch den internationalen Markt berücksichtigt, ist bisher unbekannt.

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Via GQ
 
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Er hat also einen auf Steve gemacht und Cook überredet wie Steve seinerzeit den ehemaligen Pepsi-Manager. Du bist der beste und wir sind ja so ein super Team. Ich möchte nur mit dir/euch arbeiten... ;)
 
Ja ...nur ihr zahlt mir 3 Milliarden für meine Bude- heißt das übersetzt. :p
 
Haben ich und ein paar andere doch von Anfang an gesagt. Es geht nur ums Streaming, nicht die miesen Kopfhörer. Fragt sich nur, ob Apple für das Geld nicht etwas eigenes hätte entwickeln können. Schließlich muss der Dienst jetzt auch noch in Apples Produkt- und Infrastruktur eingepflegt werden, was erneut ordentlich Entwicklungskosten verursachen dürfte. Und was die Lizenzen angeht: Die hatte Beats doch auch nur für die USA, so wertvoll waren die also nicht. In Europa dürfte Apple immer noch einen zähen Verhandlungsprozess vor sich haben.
 
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Ich vermute Steve hätte ihn zum Nordpol gejagt. Und hätte selbst etwas neu aufgebaut. Aber der Herr Cook der Heilige ist halt nur ein Bewahrer und leisetreter und kein Visionär, Rebell etc. Da ist nix zu erwarten bei der lahmen Ente! lol aber das ist nur meine Meinung!

Sie können gerne einen iBeats streamingdienst anbieten. Solange sie Kunden die Wahl lassen! Heißt Musik kaufen und nutzen & Matchen / Download etc. Oder halt Streamen. Heißt es aber nur Streamen würde das der Abschied von iTunes meinerseits bedeuten (ich habe iTunes Match abbonieren weil ich meine Musik Matche)! Ich will nämlich besitzen! Und es ist so vieles von dem was ich höre gibt es in keinen einzigen Streamingdienst! Daher gibt es zu Match keine Alternative. Ein Monatliches weiteres Abo kommt nicht in die Tüte. Eher verzichte ich!
 
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Ich könnte mir vorstellen, dass es das Ganze wahlweise einzeln um €5 oder aber für lau in iTunes Match inkludiert gibt.