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Jetzt Pflicht: Elektronische Patientenakte startet mit 95 Einzel-Apps

Der Ablauf für diese Geschichte ist einfach der letzte Dreck, das muss ich einfach mal so sagen. Ich erwarte, wenn ich eine App per Gesicht entsperre, meinen Ausweis oder meine Karte der GKV an mein iPhone halte, dass ich einfach in die Akte komme.

Da ich ein neues iPhone erhalten habe musste ich mir alles neu zusenden lassen, per Ident. ...
Das scheint dann durchaus unterschiedlich zu sein. Beim jetzigen iPhonewechsel klappte alles wie vorher, ident app öffnen, PA dranhalten und gut.
 
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Bin bei der vivida BKK. Grundsätzlich Top-Krankenkasse und deren App ist echt brauchbar.
Die ePa jedoch ist eine Vollkatastrophe.
Ich hatte sie vor einigen Wochen mal zum testen geladen, dazu auch Post mit Zugangsdaten erhalten, App aktiviert, fertig.

Vor ca. 2 Wochen hab ich dann erneut versucht, die App zu starten und der Login schlägt mit den bekannten Daten fehl.
Also KK angemailt, Problem geschildert und die erzählen mir nun ständig, ich würde die falschen Zugangsdaten eingeben (was aber nicht ist).

Jetzt hatten sie mir einen Link geschickt, angeblich das Konto zurückgesetzt, sodaß ich mich neu registrieren muss.
geht aber auch nicht, weil ich in einer "...setzen sie zuerst ihr Konto zurück..."-Schleife lande.

Ich habs mittlerweile aufgegeben. In der Zeit hab ich ja 3 Konten eröffnet (online, und hier sind es auch hochsensible Daten).

Fazit:
eAkte ja - ePa: Nein. Zumindest solange, bis sie es schaffen, ein brauchbares Tool auf die Beine zu stellen.
 
Ich habe die ePa schon über 3 Jahre, ich gehörte zu den Beta-Testern. Über 3 Jahre gab es immer wieder Probleme mit der App-Funktionalität (bin bei der Techniker) und immer wieder versagten die mehrstufigen Sicherheitsmechanismen die auch an Komplexität nicht zu toppen waren. Immer wieder mussten irgendwelche Zugänge, IDs, Passwörter oder 2FA erneuert werden und die ganzen Jahre war erkennbar, daß Nerds das Ganze verhackstückt haben. Denn es gab winterfest keine oder seitenlange verschwurbelte Informationen und vor allem wechselnde Begrifflichkeiten. An technischen Änderungen kam seit Lauterbachs Abgang nichts erkennbares und letzte Woche gab es pünktlich zum Final-Start eine erneute Zugangsänderung. Natürlich wie gewohnt mit gleich 2 Fehlermeldungen. Dennoch startete die App nebst TK Ident-App. Erstaunlich.
Aber dennoch: Inhaltlich bietet die ePa Erstaunliches, insbesondere bei gesetzlich Versicherten. Denn jetzt wird protokolliert, was einem die Götter in Weiß nicht sagen wenn sie einige Minuten über den Patienten sinnierten. Die Anamnese des Kardiologen bestand aus einem Wort., nämlich „Brustschmerzen“, was nicht zutraf und die Hausärztin hat mich aufgrund der Medikation des Neurologen in Prosa wie folgt eingeordnet ohne einen Zusammenhang zu Erkrankungen herzustellen: „…missbraucht Drohen,… ist drogenabhängig“.
Viel Spaß bei der Erforschung eurer Akte.
 

Oh, wusste ich tatsächlich noch gar nicht. Danke. Hab's gleich mal eingerichtet.

Gibt es damit eigentlich auch eine Möglichkeit, dass mir mein Hausarzt zukünfigt keine Rezepte mehr per Post zuschicken muss? Und wie reiche ich digitale Rezepte bei meiner Kasse ein? Oder hat das alles mit dem eRezept nichts zu tun?

EDIT: Hab nun auch die E-Rezept App eingerichtet. Bin mal gespannt, wie das dann nun zukünftig alles so funktioniert.
 
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Hm, habe das mal jetzt durchgeführt (R+V BKK). Der ganze Vorgang hat keine zehn Minuten gedauert. Neu registrieren, Ident Verfahren mit Personalausweis. Alle Daten da und aktuell.
 
Hier genauso, bei unserer Privaten. Die sind noch in der Steinzeit.:cool:
Meine PKV hat mich gestern damit überrascht, auf der Webseite die ePA im Angebot zu haben. Ich habe das mal angestoßen und bin gespannt.
Meine KK-Karte der PKV ist mittlerweile so alt, dass sie in den Praxen nicht mehr eingelesen werden kann.
Das wird eine spannende Kombi.
 
Die elektronische Patientenakte begrüße ich übrigens sehr. Ich hoffe, dass es damit endlich der Vergangenheit angehört, dass ich im Krankenhaus diesen dämlichen Anamnesebogen ausfüllen muss. Was für eine Zeitverschwendung und potentielle Fehlerquelle.

Ich frage mich nun noch, wie das alles für meine Kinder funktioniert, die bei mir privat mitversichert sind. Aber damit beschäftige ich mich mal die Tage.
 
Die Diskussion gestaltet sich spannend!
:confused:
 
Die Diskussion gestaltet sich spannend!
:confused:
Echt? Was ist daran spannend?

Ich bin bei der DKV. Da konnte ich über die DKV-App die ePA einrichten. Aber man muss alles selbst eingeben und anlegen. e-Rezept auf die DKV-Karte geht auch noch nicht. Also bei den PKV‘s noch alles sehr in den Kinderschuhen…
 
Ich hab noch nicht mal nachgesehen wegen einer App für meine Krankenkasse (AOK)… Für was brauche ich die? Bin i.d.R. einmal im Jahr beim Zahnarzt, die nehmen meine Karte. Müssen die Kinder - nehmen die deren Karte.

Für die privat Versicherten wird es wohl den Vorteil bringen, dass sie die Arztrechnung dort einreichen können - direkt in der App als auf anderen Wegen, die bisher benutzt wurden

Was die elektronsiche Patientenakte betrifft, gab es ja im Vorfeld riesen Diskussionen - dass man da unbedingt widersprechen soll, das System nicht sicher ist, usw.. Keine Ahnung, ich hab nicht widersprochen, somit hab ich da wohl jetzt auch eine.
 
Meine KK-Karte der PKV ist mittlerweile so alt, dass sie in den Praxen nicht mehr eingelesen werden kann.
Das wird eine spannende Kombi.
Ich bekomme vor Ablauf die neue Karte automatisch zugeschickt. Bin aber auch bei einer gesetzlichen Kasse - die sind ja angeblich immer lahmer und altmodischer als die schicken Privaten :)
 
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Die Privaten sparen wo sie können. Und wenn es an den Karten ist...
Ich bin sooft in Arztpraxen, die kennen mich inzwischen, lassen mich eine Rechnungsübernahme unterschreiben und dann darf ich ins Wartezimmer.
 
Man muss wissen, das man gezielt widersprechen musste, sonst ist man automatisch dabei..
Was man noch wissen muss, ist das die Datensätze nicht nur „einen selbst vorliegen“

Augen zu und durch, Zuckebrot und Peitsche, wie es der Chaos Computer Club so schön sagt.

Bei uns sind die Krankenkassen nichtmal im Stande, papierlos zu senden, läuft! Hauptsache die Beiträge werden wieder und wieder erhöht.


Ich habe die ePa schon über 3 Jahre, ich gehörte zu den Beta-Testern. Über 3 Jahre gab es immer wieder Probleme mit der App-Funktionalität (bin bei der Techniker) und immer wieder versagten die mehrstufigen Sicherheitsmechanismen die auch an Komplexität nicht zu toppen waren. Immer wieder mussten irgendwelche Zugänge, IDs, Passwörter oder 2FA erneuert werden und die ganzen Jahre war erkennbar, daß Nerds das Ganze verhackstückt haben. Denn es gab winterfest keine oder seitenlange verschwurbelte Informationen und vor allem wechselnde Begrifflichkeiten. An technischen Änderungen kam seit Lauterbachs Abgang nichts erkennbares und letzte Woche gab es pünktlich zum Final-Start eine erneute Zugangsänderung. Natürlich wie gewohnt mit gleich 2 Fehlermeldungen. Dennoch startete die App nebst TK Ident-App. Erstaunlich.
Aber dennoch: Inhaltlich bietet die ePa Erstaunliches, insbesondere bei gesetzlich Versicherten. Denn jetzt wird protokolliert, was einem die Götter in Weiß nicht sagen wenn sie einige Minuten über den Patienten sinnierten. Die Anamnese des Kardiologen bestand aus einem Wort., nämlich „Brustschmerzen“, was nicht zutraf und die Hausärztin hat mich aufgrund der Medikation des Neurologen in Prosa wie folgt eingeordnet ohne einen Zusammenhang zu Erkrankungen herzustellen: „…missbraucht Drohen,… ist drogenabhängig“.
Viel Spaß bei der Erforschung eurer Akte.
Für jede Diagnose gibt es Geld für den Arzt
 
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Für die privat Versicherten wird es wohl den Vorteil bringen, dass sie die Arztrechnung dort einreichen können - direkt in der App als auf anderen Wegen, die bisher benutzt wurden

Das ging vielfach auch schon vorher. Hier geht es aber ja um die ePA und die eRezepte. Ich habe dazu nun übrigens drei separate Apps (Meine LKH, LKH eHealth und E-Rezept) auf meinem iPhone, die aber glücklicherweise über die Meine LKH App aufgerufen werden können.

Bei uns sind die Krankenkassen nichtmal im Stande, papierlos zu senden

Das klappt mit meiner Kasse glücklicherweise mittlerweile sehr gut. Einzig, wenn es Vertragsänderungen gibt, werden die mir noch postalisch zugestellt. Alles andere erfolgt per Mail bzw. über die App. Auch das Einreichen von Rechnungen klappt super. Ich lege die Rechnung auf den Tisch, bewege mein iPhone mit aktivierter Kamera darüber und sobald ein grüner Rahmen angezeigt wird, wird automatisch eine Aufnahme erstellt. Das kann ich dann separat für mich und meine Kinder machen und dann die Rechnungen gebündelt online einreichen. Nach ca. vier bis sechs Wochen erhalte ich dann in der Regel eine Mitteilung, für was in welchem Umfang die Kosten übernommen wurden. Ca. ein, zwei Tage später ist das Geld meinem Konto gutgeschrieben. Manchmal muss ich aber so mit mehreren Tausend Euro in Vorleistung gehen, aber dafür freut man sich dann umso mehr über die Rückerstattung. ;)
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ich bin bei der Audi BKK und hier gab es nie Probleme. OK, beim Handywechsel musste ich denen kurz bescheid geben und da klappte dann auch alles wunderbar (ist aber schon länger her, vielleicht läuft das da inzwischen auch besser).
 
Das ging vielfach auch schon vorher. Hier geht es aber ja um die ePA und die eRezepte. Ich habe dazu nun übrigens drei separate Apps (Meine LKH, LKH eHealth und E-Rezept) auf meinem iPhone, die aber glücklicherweise über die Meine LKH App aufgerufen werden können.

Hab ich auch. Hab mich da registriert und dachte, na, mal ausprobieren. In der Arztpraxis wusste dann keiner wie man mir die Sachen ins E-Rezept schiebt. Müssen die dafür vorher den QR-Code scannen? Damit waren die auch überfordert.
 
Nee, umgekehrt. Du musst einen QR-Code der Praxis mit deinem Smartphone per App scannen.

Eigentlich nicht.
1. Arzt stellt ein Rezept aus, welches digital in der Cloud gespeichert wird.
2 Apotheke hat ein Karten Lesegerät für deine Krankenkassenkarte. Liest er diese ein, kann seine Software die Rezepte aus der Cloud abrufen.
2.a. Bei der E-Rezepte App, kann man die Rezepte abrufen, insofern man sich für die App registriert hat. Dort kann man dann selber sehen, was der Arzt so. verschrieben hat. Aus der App kann man dann auch Rezepte an eine Apotheke versenden.
Mann kann damit auch ohne Karte in der Apotheke per NFC das Rezept einlösen, also wie mit der Karte. (Funktioniert dann so, wie das bezahlen mit dem Smartphone)

Als das Ganze noch nicht so gut gelaufen ist, weil zum Teil die Geräte in den Apotheken gefehlt haben, konnte der Arzt das digitale Rezept noch ausdrucken und auf diesem war dann ein QR Code, den die Apotheke einlesen konnte, bzw man konnte ihn für eine Onlineapotheke mit deren App abfotografieren.
Heute habe die Online Apotheken Apps meist eine Möglichkeit die Versicherungskarte per Smartphone einzulesen, da entfällt das.

Gruß
Andi