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Jetzt doch: WhatsApp vor Datenübergabe an Facebook

  • Ersteller Ersteller Mitglied 128076
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Ich lasse mal jemanden anderen sprechen (geht zwar um Passwörter, ist aber dasselbe Prinzip)

Das wäre verantwortungsvoll. Sagt WhatsApp/Facebook explizit, dass die Daten nicht in der Rohfassung auf ihren Servern gespeichert werden? Aus Bequemlichkeit unterbleibt so etwas häufig.

Weil ihn dann die Aktionäre feuern würden wenn er eine Goldgrube achselzuckend links liegen lässt?

Wenn ich the Zuck wäre würde ich es mal darauf ankommen lassen. Seinen Gründer zu feuern ist ganz schlechtes Karma und rächt sich meistens. Aber die Facebook-Daten mit den WA-Daten abzugleichen um bessere Profile zu erzeugen, klingt absolut nach etwas was zum Tagesgeschäft von Facebook gehört.
 
Das wäre verantwortungsvoll. Sagt WhatsApp/Facebook explizit, dass die Daten nicht in der Rohfassung auf ihren Servern gespeichert werden? Aus Bequemlichkeit unterbleibt so etwas häufig.
Ja, sagen sie. Habe ich weiter oben irgendwo schon zitiert.
 
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Aber SMS fähig ist dein Smartphone schon, oder? Wenn ja, könnten die Kunden dich natürlich trotzdem abschreiben und du müsstest sie blockieren um das zu verhindern. War das bisher ein Problem? Wenn nicht, warum denkst du würden die Kunden ihr Verhalten ändern wenn du Whatsapp installiert hast?
 
@Schupunkt
Er hat sowie so eine seltsame Moral, er mag WhatsApp nicht, da die Daten seiner Kunden so auf Amerikanische Server übertragen werden (auch wenn sie nur die Telefonnummer in einen Hashwert Temponär übertragen wird und nicht dauerhaft gespeichert wird). Jedoch ist es seine persönliche Entscheidung das er nur 1 Smartphone nutzt für Privat und Geschäftlich, diese Entscheidung finde ich persönlich schon eine sehr schlechte Wahl. Bin ich in Urlaub, so können mich Kunden und Kollegen Nerven, gleiche gilt im Feierabend. Allein deswegen würde ich Geschäftlich und Privat immer trennen um dieses Problem einfach nicht zu haben.

Dann schreibt er es ist datenschutzrechtlich verboten, das die Kunden Nummern in eine DB übertragen werden (egal ob als Hashwert oder im Klartext) ohne das der Kunde es weiß. Seine Kundendaten landen aber sogar auf den Smartphones seiner Kinder...
Ich will nicht, dass mein Sohn WA installiert, weil auch MEINE Kontaktdaten (Freunde, Kunden, etc. ) auf dem Gerät meines Kindes sind und diese Daten nicht irgendwo hochgeladen werden sollen.
Das würde mich als Kunde mindestens genau so viel stören, ganz abgesehen das mich das als Kind auch schon nerven würde hier Kontakte zu haben die ich nicht benötige.



Was ich generell aber seltsam Finde bei den ganzen Facebook/WhatsApp Nörgeln, sie stellen nur Vermutung an und stellen es so dar als wäre es Fakt. Was Facebook/WhatsApp aber wirklich macht wissen sie nicht und werden sie vermutlich auch nie erfahren. Aber schön immer irgendwelche Vergleiche Anstellen mit Threema zum Beispiel, wo sie zwar auch nicht wissen wie genau das Geld verdient wird aber das sind ja Schweizer und daher Vertrauenswürdiger...

Sinnvoller ist es nicht an Facebook/WhatsApp zu nörgeln sondern eher an den Endnutzern, den jeder ist immer noch selber verantwortlich wie er diese Plattformen nutzt. Wenn jemand bei Facebook, alles Preisgibt ist das doch sein Problem und nicht das Problem von Facebook. Das war aber doch schon immer so seit es das Internet gibt und nicht erst seit es Facebook gibt.
 
.....auch wenn sie nur die Telefonnummer in einen Hashwert Temponär übertragen wird und nicht dauerhaft gespeichert wird)....
Ach?
Und wie funktioniert dann der Abgleich?
Sobald man einen Kontakt hinzufügt taucht er Sekunden später bereits in den WA-Kontakten auf.

Wohl eher doch nicht temporär.
 
Sie sagen ja nicht wie oft dieser Temporäre Übertragung stattfindet oder wann sie genau statt findet. (Bei jeder Nutzung von WhatsApp, bei jeder Nachricht die reinkommt, bei jeder Nachricht die raus geht, generell einfach jede Minute, ist es eine Kombination aus allen Varianten, etc. etc. ?)

Abgesehen davon, wird ja nicht nur deine Nummer so Hochgeladen sondern. Alle Nummern die du in deinen Telefonbuch hast und entsprechend ist das so auch bei deinen Kontakten so.

Würde sie es einmal in der Stunde machen, so langen schon 60 Kontakte die Nummer als Hashwert jede Minute vorhanden ist. Auf den Servern, wird es bei jeder Nachrichten Übertragung gemacht. Kommt nun noch diese Temporäre Hochladung bei der Verwendung hin zu und Eingang sowie Ausgang einer Nachricht, so steigt die Nummer Verfügbarkeit gleich immens.

Wie das genau statt findet würde mich selbst auch sehr interessieren, das wird aber wohl genau so immer ein Geheimnis bleiben wie WhatsApp Geld verdient.

Wie wird das bei Threema gemacht? Da sehe ich auch innerhalb von Sekunden wenn ich es Installiere wer von meinen Kontakten Threema nutzt und wer nicht? Aber hier ist es ja egal, ist ja schließlich Threema und nicht WhatsApp.
 
Temporäre Speicherung ist nahezu ausgeschlossen.
Füge ich in meinem Telefonbuch einen Kontakt hinzu erscheint dieser schlagartig bei WA inklusive Online-Status und Status-Nachricht.

Und das sobald einer der Milliarde Nutzer einen Kontakt hinzufügt alle hunderte Millionen Endgeräte abgefragt werden und dann anschließend wieder alle Daten schnell zu löschen ist wohl mehr als unrealistisch.
 
Ich habe nun ein Google bemüht und folgendes gefunden.

WhatsApp kann doch Datenschutz

Ausgehend von der Richtigkeit der Aussagen, sind das gute Nachrichten für die Nutzer und ihre Kontaktdaten. Denn nur die notwendigen Daten zur Bereitstellung des Messengers, insbesondere der automatischen Favoritenliste, werden gespeichert und verarbeitet. Die Speicherung erfolgt nicht länger als notwendig und alle Daten werden standardmäßig nach 30 Tagen gelöscht. Außerdem werden keine Profile erstellt oder Daten weiterverkauft.
Quelle

Also wie man nun sieht ist Temporär ein sehr Dehnbarer begriff.


Meine Frage wie es Threema macht bleibt aber immer noch offen, den hier ist es auch innerhalb von Sekunden so das mir meine Kontakte bzw. neue Kontakte wenn sie Threema verwenden angezeigt werden.
Threema selbst sagt aber folgendes:
Kontaktlisten werden bei der Kontakt-Synchronisation nicht gespeichert: die E-Mail-Adressen und Telefonnummern aus Ihrem Adressbuch werden zum Abgleich anonymisiert an unsere Server übermittelt (gehasht). Nach dem Abgleich werden sie umgehend wieder von den Servern gelöscht.
Wird wohl doch nicht gleich gelöscht, den sonst würde es hier ja auch nicht innerhalb von Sekunden funktionieren.

edit 13:50 Uhr
Antwort wie es Threema macht steht immer noch aus...
 
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Ich erinnere mich an einen Beitrag von dir in dem du gesagt hast, das alle deine Geräte deine Kundenkontaktdaten haben und das diese auch auf den Geräten deiner Familienmitglieder so zu Trift den du hast sie ja gekauft.

Nein, das stimmt so nicht und das habe ich auch so nie behauptet. Es gibt bestimmte Adressbücher, die wir teilen, insbesondere mit den Kontaktdaten der Familienmitglieder.

Kundendaten landen bei mir NIE in der Cloud.

Jedoch ist es seine persönliche Entscheidung das er nur 1 Smartphone nutzt für Privat und Geschäftlich, diese Entscheidung finde ich persönlich schon eine sehr schlechte Wahl. Bin ich in Urlaub, so können mich Kunden und Kollegen Nerven, gleiche gilt im Feierabend. Allein deswegen würde ich Geschäftlich und Privat immer trennen um dieses Problem einfach nicht zu haben.

Das mag für dich eine schlechte Wahl sein, mir ist es lieber, der Kunde ruft an und fragt, ehe er allein handelt und Mist baut.

Dann schreibt er es ist datenschutzrechtlich verboten, das die Kunden Nummern in eine DB übertragen werden (egal ob als Hashwert oder im Klartext) ohne das der Kunde es weiß. Seine Kundendaten landen aber sogar auf den Smartphones seiner Kinder...

Es geht nicht darum, ob der Kunde das weiß, sondern ob er sein Einverständnis gegeben hat.

Was Facebook/WhatsApp aber wirklich macht wissen sie nicht und werden sie vermutlich auch nie erfahren.

Dass genau DAS das Problem ist, will dir nicht in den Kopf? Wenn ich nicht weiß, wie eine Firma, deren Kunde ich bin, ihr Geld verdient, macht mich das misstrauisch.
 
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Das mag für dich eine schlechte Wahl sein, mir ist es lieber, der Kunde ruft an und fragt, ehe er allein handelt und Mist baut.
Als Kunde freue ich mich über einen solchen Service, ganz klar. Den ich habe jemanden gefunden den ich 24/7 und dann auch noch 365 Tage im Jahr mit Fragen nerven kann.

Da ich selber aber nicht nur Kunde für meine Firma bei diversen Dienstleistern bin, sondern auch der Berater der einzelnen Abteilung die wir so in der Firma haben. Bin ich einfach nur froh, das ich nach meinen 8-10 Stunden Tage einfach wirklich Feierabend machen kann und nicht das Handy klingelt da mich irgendwelche Vertriebler, Einkäufer etc. in meiner Freizeit dann nerven.


Es geht nicht darum, ob der Kunde das weiß, sondern ob er sein Einverständnis gegeben hat.
Der Kunde gibt die Erlaubnis, das seine Daten auch auf den Smartphone deiner Kinder ist? Respekt, wer so doofe Kunden hat kann sich Glücklich schätzen. Den kann man auch ein Esel als Pferd verkaufen.

Dass genau DAS das Problem ist, will dir nicht in den Kopf? Wenn ich nicht weiß, wie eine Firma, deren Kunde ich bin, ihr Geld verdient, macht mich das misstrauisch.
Ich merke mal wieder du liest bzw. interpretierst in das gelesene rein was du willst.

Ich sage nie, das ich ihnen blind Vertraue. Ich sage immer nur ich finde es erstaunlich wie sofort einige immer irgendwelche Spekulationen wie solche Firmen Geld verdienen, das als Fakt darstellen wollen. Gebt mal Beweise und nicht nur irgendwelche Aluhut Verschwörungstheorien bitte.

Nein, das stimmt so nicht und das habe ich auch so nie behauptet. Es gibt bestimmte Adressbücher, die wir teilen, insbesondere mit den Kontaktdaten der Familienmitglieder.
Alle Geräte ist vielleicht übertrieben aber die Smartphone scheint es wohl zu stimmen.
Nein, nein, nein! Ich will nicht, dass mein Sohn WA installiert, weil auch MEINE Kontaktdaten (Freunde, Kunden, etc. ) auf dem Gerät meines Kindes sind und diese Daten nicht irgendwo hochgeladen werden sollen.

Kundendaten landen bei mir NIE in der Cloud.
Ich sprach jetzt nicht von Cloud, ich sagte das die Kundendaten auch auf den Geräten deiner Kinder sind. Wie die darauf kommen ist mir ziemlich egal.
 
Möglicherweise ist @quiddjes selbständig und das heißt, wie du wissen wirst, selbst und ständig :)

Aber auch mein Mann hat nur ein Telefon, mit dem geschäftliches und privates erledigt wird. Falls du es aber bisher noch nicht so gemacht hast, wenn das Telefon klingelt kann man ran gehen, man muss nicht. Meist sieht man ja, wer gerade anruft :)
 
Möglicherweise ist @quiddjes selbständig und das heißt, wie du wissen wirst, selbst und ständig :)

So sieht's aus - und wenn die Kundenlokation aus China anruft, ist das halt auch schonmal zu Zeiten, zu denen ich im Bett liege, ich aber wegen Produktivstillstand sofort handeln muss.

Und ja: Das wird sehr gut bezahlt.
 
Wie ich schon ein paar mal geschrieben habe, wir wissen nicht wie WhatsApp Geld verdient.
WhatsApp hat bis zur Übernahme von Facebook gar kein Geld verdient (bis auf die 89ct pro Jahr bei den Neukunden).
Wenn man allerdings von insgesamt 300 Mio Nutzern ausgeht, wäre das für eine kleine Softwareschmiede, die auf Werbung und "Datenverkauf" verzichtet hat, sicher schon ein gutes Auskommen. Allerdings verdient WhatsApp auch nach der Übernahme nicht wirklich viel mehr Geld. Vorstellbar sind einige Kooperationen mit Smartphoneherstellern oder auch mit Mobilfunkanbietern, die durch das Produkt WhatsApp überhaupt einen gesteigerten Absatz verzeichnen können. Sowohl bei Geräten, auf denen die App läuft, als auch bei Tarifen, die ein Datenvolumen voraussetzen. Wenn eine solche App die Charts über Jahre hinweg anführt, dann ist man in einer Position, in der man durchaus auch Forderungen stellen könnte.

Was hier jeden wahrscheinlich ins Grübeln kommen lässt ist eine Kaufsumme von unglaublichen 19 Milliarden Dollar.
Warum investiert jemand solch eine Summe in ein Produkt, welches lange nicht so viel einbringt.
Das ist allerdings recht einfach. Man nimmt sich einen potentiellen Konkurrenten seiner eigenen Produkte vom Markt und hat so freie Bahn bei der Ausarbeitung dieser und dadurch logischerweise auch ein hohes Potential die Kaufsumme über die eigenen Produkte wieder rein zu holen. Facebook kann nun mit seinem Messenger alles Erdenkliche anstellen, ohne Angst haben zu müssen, dass er hinter dem "möglicherweise" unveränderten WhatsApp abstinkt und in der Versenkung verschwinden würde.
Man hat die Kontrolle darüber, welchem der Dienste man was und wie viel davon spendiert um einerseits die Nutzer zu halten und andererseits an weitere Produkte zu binden.
 
Bei der Harmonie spiele ich aber nicht mit.

Die Antwort ist zu einfach, zu simpel und zu kurz gesprungen.
Ein Konzern wie Facebook der sich nicht schämt ein ums andere Mal dem Kunden neue Zumutungen zu präsentieren, die AGB schleichend zu den eigenen Gunsten zu verändern, nationale und internationale Rechtsnormen missachtet und permanent weit dehnt soll einen solchen Datenschatz den WA frei Haus liefert völlig ungenutzt liegen lassen?

Wers glaubt wird selig.


Alleine das man sich völlig abschirmt und sich als einer der größten Dienstleister der Welt keinerlei Kontrolle, Überprüfung oder Zertifizierung unterwerfen zu wollen zeigt die Selbstherrlichkeit dieses Datenmonsters.
Meiner Meinung nach gehört dieser Verein unverzüglich an die ganz kurze Datenschutzkette gelegt und bei weiterer Verweigerung sich selbst überprüfen zu lassen umgehend mit Untersagung der Betriebsausübung belegt.

Eine derartige Informationsgewaltgewalt (von der manch ein Geheimdienst träumen würde) gehört nicht in die Hand eines börsennotierten Wirtschaftsunternehmens das auf Gedeih und Verderb dem wirtschaftlichen Erfolg ausgeliefert ist.