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Jetzt doch: WhatsApp vor Datenübergabe an Facebook

  • Ersteller Ersteller Mitglied 128076
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Der Versuch sich vor whatsapp zu schützen ist eigentlich doch eh fast aussichtslos, denn wenn nur ein Bekannter, der meine Nummer hat den Dienst nutzt, dann hat whatsapp meine Nummer. Da kann ich gar nichts dran ändern.
Ich hab, aus dem Grund und weil meine Leute durch die Bank keinen anderen Dienst nutzen wollen, was hab ich nicht alles versucht, BBM, simsme von der Post, wire, komplett erfolglos. Ich hab mich dann geschlagen gegeben als die ersten Meldungen kamen das Whatsapp an Verschlüsselung arbeitet. Und die Gruppenchats sind gerade für die Familie (die weiter weg ist), gar nicht schlecht.
 
…
Wie ich schon ein paar mal geschrieben habe, wir wissen nicht wie WhatsApp Geld verdient...

Und genau das ist mir suspekt…
Da halte ich personalisierte Werbung von Google für die ehrlichere, wenn auch nervige Form der Refinanzierung
 
Sehe ich ähnlich, @Schupunkt. Es ist für mich ein Widerspruch, wenn ich einerseits "alles haben will" und andererseits alles verschmähe, was auch nur im Entferntesten an Datenfreigabe erinnert...
Dann hat What'sApp eben meine Nummer und liest mit, wenn ich meinem Kumpel schreibe, dass ich mich um 10 Minuten verspäte. Und?
Sucht mich keiner auf, der mich interviewt, soll es mir recht sein. Bislang kam keiner...[emoji12]
 
Jetzt sieht mich jeder auf Threema der meine Nummer hat, (…)
Aber auch nur dann, wenn diejenigen Threema Zugriff auf das (gesamte!) Telefonbuch gewähren. Threema wird schon nichts Böses damit anstellen, aber was da letztendlich genau passiert, kann auch niemand mit Sicherheit sagen.
 
Wobei ich immer noch nicht verstehe warum man jemanden Blockieren will, man gibt doch seine Nummer nur Leuten mit denen man etwas zu tun haben will oder etwa nicht?

Nö. Meine Nummer steht auf jeder Visitenkarte, die ich verteile.

Hätte ich WhatsApp, würde ich aber kaum wollen, dass diese Leute mich in WhatsApp anschreiben können. Wenn ich sie dafür blocken muss, kommt das bei Kunden sicher schlecht an.

Darum ist eine separate ID besser.

Zumal nochmal der Hinweis: Für die Speicherung personenbezogener Daten in unsicheren Drittländern wie den USA braucht man das Einverständnis des Betroffenen, der dieses Einverständnis jederzeit widerrufen kann. Dann muss der WhatsApp-Nutzer (!) ggf. nachweisen, dass die Nummer von den WhatsApp-Servern gelöscht wurde.

Viel Spaß dabei!
 
Für die Speicherung personenbezogener Daten in unsicheren Drittländern wie den USA braucht man das Einverständnis des Betroffenen, der dieses Einverständnis jederzeit widerrufen kann.
Nicht rückführbare Hashwerte von Telefonnummern sind keine personenbezogenen Daten.

Wie oft möchtest du noch diesen Link hier posten, ohne was dazu zu schreiben? Ohne dem Anwalt zu nahe treten zu wollen - aber entweder er soll die WA-AGB sinnerfassend lesen oder seine Insider-Infos nennen, falls er mehr über die Geschäftstätigkeiten des Unternehmenst weiß. Und wenn er sich so sicher ist, dass WA gegen Datenschutzrecht verstößt - holla die Waldfeh. Bei vermutlich 100+ Millionen Nutzern alleine in Europa gäbe das ja ein hübsches Sümmchen Schadenersatz.
 
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Nö. Meine Nummer steht auf jeder Visitenkarte, die ich verteile
Wenn du geschäftlich und privat die gleiche Nummer hast, bist du selber schuld.

Darum ist eine separate ID besser.
Wenn es wie bei Threema ist, beringtest aber auch nichts. Denn jeder der deine Nummer hat kann dich anschreiben und zusätzlich jedweder deine ID hat.

Und wer solche Dienste geschäftlich nutz, naja. Datenschutz scheint da wohl eh nicht mehr das Problem zu sein...

Zumal nochmal der Hinweis: Für die Speicherung personenbezogener Daten in unsicheren Drittländern wie den USA braucht man das Einverständnis des Betroffenen, der dieses Einverständnis jederzeit widerrufen kann. Dann muss der WhatsApp-Nutzer (!) ggf. nachweisen, dass die Nummer von den WhatsApp-Servern gelöscht wurde.
Angeblich werden die ja nicht gespeichert, sondern nur Temponär dort hin übertragen um die Prüfung der Nummern ob die in WhatsApp vorhanden sind durchzuführen.
 
Angenommen Whatsapp verdient sein Geld mit Kundendaten. Wie genau wirkt sich das auf mich persönlich aus? Warum bekomme ich als Nutzer keine Auswirkungen davon zu spüren? Oder anders gefragt. Was macht Whatsapp mit den Kundendaten?

Schon der Umstand, dass du DAS nicht weißt, disqualifiziert dich als mündigen Kunden.
 
Wie ich schon ein paar mal geschrieben habe, wir wissen nicht wie WhatsApp Geld verdient. Nur weil ständig irgendwer behauptet sie verdienen mit Kundendaten Geld, so muss das immer noch nicht stimmen.
Doch, die Frage ist berechtigt und sie ist vor allem auch wichtig.

Niemand schmeißt 19 Milliarden Dollar einfach so zum Fenster raus.
Niemand lässt die Unmenge an Daten, sozialen Verbindungen (wer hat wen im Telefonbuch und wer schreibt mit wem von wo, treffen sich diese Personen anschließend und wo gehen sie hin?) völlig ungenutzt wenn man aus Kundendaten derart unanständig viel Geld generiert.

Und ganz sicher nicht als profitgetriebener, börsennotierter Konzern. Ein Management das eine solche Schatzgrube nicht ausbeuten würde wäre die längste Zeit Management gewesen.
 
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Reaktionen: quiddjes
Es gibt auch keine Hinweise, dass WhatsApp das tut.

Es gibt keine Hinweise, dass WhatsApp Telefonnummern in die USA hochlädt?

Und wie erkennen die dann, dass Leute aus deinem Adressbuch WhatsApp haben?

Wenn du geschäftlich und privat die gleiche Nummer hast, bist du selber schuld.

Ich will einfach keine zwei Telefone herumschleppen.

Wenn es wie bei Threema ist, beringtest aber auch nichts. Denn jeder der deine Nummer hat kann dich anschreiben und zusätzlich jedweder deine ID hat.

Hab ich ja nicht ;)

Angeblich werden die ja nicht gespeichert, sondern nur Temponär dort hin übertragen um die Prüfung der Nummern ob die in WhatsApp vorhanden sind durchzuführen.

Damit werden sie übertragen und verarbeitet. Reicht für einen Verstoß gegen das BDSG.
 
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Aber auch nur dann, wenn diejenigen Threema Zugriff auf das (gesamte!) Telefonbuch gewähren. Threema wird schon nichts Böses damit anstellen, aber was da letztendlich genau passiert, kann auch niemand mit Sicherheit sagen.
Doch, gibt Analysen und Audits die die Versprechen im Whitepaper geprüft haben. Hier ein direkter Mitschnitt zwischen Threema App und Server beim Kontakteabgleich (natürlich wird das so nicht über die Leitung gesendet, das ist der Traffic wie er vor dem Anwenden des TLS-Layers aussieht): http://paste2.org/I0LxLNpc

Außerdem stellt Threema ein API zur Verfügung, mit dem man sich auch einzelne IDs holen kann: https://gateway.threema.ch/en/developer/api
 
Und wie erkennen die dann, dass Leute aus deinem Adressbuch WhatsApp haben?
Ich lasse mal jemanden anderen sprechen (geht zwar um Passwörter, ist aber dasselbe Prinzip):
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Damit werden sie übertragen und verarbeitet. Reicht für einen Verstoß gegen das BDSG.
Ich erinnere mich an einen Beitrag von dir in dem du gesagt hast, das alle deine Geräte deine Kundenkontaktdaten haben und das diese auch auf den Geräten deiner Familienmitglieder so zu Trift den du hast sie ja gekauft.

Ich als Kunde würde das genau so wenig gut finden.

Niemand schmeißt 19 Milliarden Dollar einfach so zum Fenster raus.
Elon Musk und andere schmeißen auch Milliarden weg für irgendwelche Projekte und Ideen. Warum dann nicht auch Zuckerberg?