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Italien: Neues Gesetz könnte geschlossenes iOS-Ökosystem gefährden

Ebenso Zustimmung. Im Grunde geht es doch nur darum. Apple verkauft Sicherheit nicht um des lieben Kunden Willen, sondern weil es sich als wunderbares Verkaufsargument herausgestellt hat. Wer an den weißen Ritter im Apfelkkostum glaubt, ist meiner Meinung nach auf dem Werbeholzweg.

Ich meinte etwas anderes. Sicherheit ist ein Qualitätsmerkmal und daher natürlich im Interesse von Apple. Und keine Regierung der Welt würde gegen Apple vorgehen, weil sie es dem Kunden nicht ermöglichen Malware zu installieren.
Falls Apple gegen das Gesetz verstoßen sollte, dann nicht, weil sie keine Malware im Appstore zulassen, sondern wegen nicht zugelassener Apps, die völlig sicher sind, aber aus anderen Gründen nicht im Interesse Apples sind, bsp. weil sie in Konkurrenz zu eigenen Diensten stehen. Diese Apps meinte ich, als ich schrieb, dass es bei der Entscheidung, eine App nicht zuzulassen, oft nicht um Sicherheitsaspekte ging.

Aber wie gesagt, ich finde davon gibt es kaum Beispiele, daher sehe ich auch kaum eine Grundlage für einen Verstoß gegen das Gesetz.
 
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Reaktionen: Cohni
Der Senatsakt Nr. 2484 sieht u. a. vor, dass Nutzer das Recht haben sollten, jegliche Software – egal ob Open- oder Closed-Source – auf jeglicher Plattform zu nutzen. Dies ist bekanntlich unter dem geschlossenen iOS nicht der Fall, wo Software nur über den App Store bezogen werden kann.
Was für ein gequirlter Unsinn. Typische Sommerloch-Hitzschlag-News.

1) Unter iOS kann bereits jetzt jeder Anwender seine eigenen Apps einspielen, ohne jegliche Nutzung des Stores.
Ein kostenpflichtiges "Enterprise" Zertifikat ist hierfür NICHT erforderlich.

2) Unter iOS kann bereits jetzt jede quelloffen vorliegende Software genutzt werden.
Fakt ist: Nicht Apple verbietet freie Software, sondern die FSF verbietet "ihren" Mitläufern selbst die Nutzung des Apple Angebots.

Was bitte ist das nächste, das sich die Kommunistische Partei als "Volkszwangsbeglückung" einfallen lässt?
Dass bei jedem Smartfon auch ein lebenslang kostenloser Netzzugang inbegriffen sein muss?
 
Und was ist mit Apps, die nicht "seine eigenen" (oder anders gesagt: selbst entwickelt oder Quellcode vorhanden) sind?
Du meinst Apps, denen jegliche Vertrauenswürdigkeit fehlt?
Denkst du da primär an den sog. "Staatstrojaner" oder ist dir mehr am Wohl ganz ordinärer, eher klassischer Schadsoftware gelegen?