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[10.7 Lion] Ist es möglich, Lion auf einem nicht Apple-Computer zu _virtualisieren_?

SilentCry

deaktivierter Benutzer
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03.01.08
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Hallo Freunde.
Dass man OS X nicht nativ auf einem Nicht-Mac betreiben kann ist klar.
Und bisher war ich auch der Ansicht, man könnte nicht z.B. einen W7-Laptop nehmen, eine Virtualisierungssoftware und darin dann als VM OS X betreiben.

ABER nun fand ich diesen Link, als ich eben mit einem Kollegen darüber diskutierte:
(http://www.netzwelt.de/news/88022-anleitung-mac-os-x-10-6-10-7-oracle-virtualbox.html)
Wer Mac OS X einsetzen will, benötigt nicht unbedingt einen Macintosh - ein Windows- oder Linux-PC mit Oracle VirtualBox genügt.

Bei VMWare-Workstation finde ich als Guest OS allerdings kein OS X:
Sorry, there were no Guest OS matching your search criteria. Please refine your search and try again.

Hat jemand schon OS X auf non Mac Hardware mittels Virtualisierung installiert und betreibt es?

Danke!

Anmerkung 1: Warum ich das überhaupt in Erwägung ziehe ist die alte Geschichte, dass Apple inkompetent ist, das ATA Security Feature zu implementieren wie es jeder noch so mickrige PC-Hersteller kann, egal ob er (U)EFI einsetzt oder nicht. Shame on you, Apple. Aber ich bitte darum, den Thread hier auch frei zu halten von Analysen zu meinem Geisteszustand, der überragenden Qualität von EFI und der Nutzlosigkeit von überhaupt allem, was nach Sicherheit riecht weil Geheimdienste eh allmächtig sind und Hirnsonden und Quantencomputer bereit halten.

Anmerkung 2: Mir ist völlig egal, welche queren Vorstellungen von der Gültigkeit von Apple AGB/Lizenzbedingungen hier im Forum herumgeistern. Überlegungen, wie LEGAL das ist, Lion zu virtualisieren INTERESSIEREN MICH HIER NICHT, wer das diskutieren will möge BITTE BITTE BITTE einen anderen Thread dazu eröffnen.
 
Ich denke nicht, das eine offizielle virtualisierungssoftware, die Lizenzbestimmungen von Apple links liegen lassen wird und eine virtualisierung ermöglichen wurde.
da es aber problemlos möglich ist, os x auf nicht Apple geraten zu installieren, wird es vermutlich auch Eingriffe in die virtualisierungssoftware geben, die das ermöglicht.
Vermutlich sollte es in hackintosh Foren mehr Infos dazu.
 
OK. Ich betone das gerne so: Ich interessiere mich nicht für HACKS. Ich möchte wissen, ob jemand eine ganz offizielle Möglichkeit kennt. Vielleicht ist ja seit Lion die Virtualisierung nicht mehr so restriktiv. Der Artikel, auf den ich verlinkt habe, jedenfalls klingt nicht nach HACKS.
 
Ja, seit Lion hat Apple die virtualisierung von Lion Desktop Version auf Macs erlaubt, bisher dürfte ja nur die Server Versionen virtualisierungssoftware werden.
und da nur Macs erlaubt sind, stellt sich für die Hersteller dann die frage, mit welchem Argument sie das denn umgehen sollten und es auch auf nicht Apple Geräte zu ermöglichen. Ich denke nicht, das die die Lizenzen so locker sehen, wie die Nutzer.


Edit:
Ansonsten, sollte es kein Problem sein, die Server Versionen in einer VM laufen zu lassen, nur die Desktop Versionen sollten gesperrt sein
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe jetzt auch mehr darüber gelesen und fürchte, du hast Recht.

Man muss also deutlich zwei Versionen unterscheiden:

a) OS X in einer VM auf einem Mac.
b) OS X in einer VM auf einem nicht Mac.

Fall a) ist klar: Bis vor OS X 10.7 Lion war nur die Servervariante VM-erlaubt. Seit Lion ist auch die Desktop-Variante erlaubt in einer VM wenn in der VM eine retail-Version läuft (nicht erlaubt ist weiterhin die preload-Version in einer VM)

Fall b) scheint so zu sein dass es nie von Apple unterstützt (und für business2business-Kunden auch per AGB verboten) war und auch unter Lion nicht erlaubt ist, OS X in einer VM auf einer nicht Apple-Maschine zu betreiben. Dem Endkunden könnten AGB/EULA von Apple zwar sch.egal sein aber 1.) wird ein kommerzieller Hersteller von Virtualisierungssoftware nicht gegen Apples Bedingungen verstoßen und 2.) will man ja nicht bei jedem OS X-Update zittern müssen, ob das Update in einen unbehebbaren Kernel Trap führt.

Ich denke, die Idee ist erledigt. Ein unterstütztes OS X in einer VM auf einem "gewöhnlichen" (lies: "verfügt über das ATA Security-Feature") Laptop ist nicht realistisch.