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iSchool: Unternehmen in Idaho hilft Schulen beim Einsatz von iPads

Niklas Marxen

Thurgauer Weinapfel
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Apple ist im Bildungsmarkt so beliebt, an seinem Erfolg können noch andere Unternehmen teilhaben. In Idaho hat man sich bei iSchool darauf spezialisiert, Apple-Produkte in den Schulen einzurichten. Sein erster Kunde ist von den nun eingesetzten iPads restlos begeistert.[PRBREAK][/PRBREAK]

[video=youtube;l9RN2VVtqJE]http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=l9RN2VVtqJE[/video]

An der Paul Elementary School im Minidoka County wurde das Pilotprojekt gestartet. Lehrer betonen vor allen Dingen, wie selbstständig die Kinder lernen können. Jeder kann für sich in seiner eigenen Geschwindigkeit arbeiten, niemand ist von anderen abhängig. Anders als im Frontalunterricht in großen Klassen, in dem jeder Schüler mal eine Frage beantworten darf, ist beim iPad-Einsatz jeder konstant gefordert. Auch der Kostenpunkt ist weniger dramatisch, als man sich das eventuell vorstellt. Zwar wird die Anschaffung ein wenig Geld verbraucht haben, allerdings spart man durch weniger Papiereinsatz und günstigere digitale Lehrbücher auch wieder welches ein.

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Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Naja wenn ich die Kleinen mit ihren iPads so sehe weiß ich nicht was ich davon halten soll. In dem Alter finde ich es nicht sinnvoll. Die sollen erstmal lernen richtig mit Papier und Stift umzugehen... Und ganz ausmustern würde ich Bücher auch nicht.

Bei höheren Klassen kann man das iPad ergänzend nutzen, aber nur noch auf Technik zu setzen halte ich auf keinen Fall für vernünftig.
 
Als angehender Grundschullehrer protestiere ich hier mal: Frontalunterricht ist schon längst keine gängige Praxis mehr. Guter Unterricht fordert immer jeden Schüler im Rahmen seiner Fähigkeiten. Und Lehrer, die sich darum nicht bemühen, lassen sich auch nicht von einem iPad begeistern. Ich finde die Idee toll und würde es auch sofort umsetzen, aber leider hat unsere Grundschule sich gegen iPads und für Laptops entschieden. Der Grund liegt bei den Verlagen, die aufgrund der Kosten wohl scheinbar nicht für das iPad entwickeln. Das Umdenken für guten Unterricht muss meines Erachtens allerdings erstmal bei den Lehrern (und bei den Eltern) stattfinden.
 
Also ich finde die Idee einerseits ja ganz sinnvoll weil ich auch für die frühe Förderung der Schüler mit neuen Technologien bin. Jedoch finde ich es insofern nicht sinnvoll nur auf Apple Produkte zurück zu greifen weil der Industriestandard ist nun einmal Microsoft Windows oder gerade im Server bereich Linux. Finde das der unterricht nicht nur mit einem Betriebssystem oder eine Sparte von Geräten, in dem Fall Apple Geräte passieren sollte sondern hier weiter gedacht werden sollte. Ansonsten ist die Idee nicht schlecht.
 
Also ich finde die Idee einerseits ja ganz sinnvoll weil ich auch für die frühe Förderung der Schüler mit neuen Technologien bin. Jedoch finde ich es insofern nicht sinnvoll nur auf Apple Produkte zurück zu greifen weil der Industriestandard ist nun einmal Microsoft Windows oder gerade im Server bereich Linux. Finde das der unterricht nicht nur mit einem Betriebssystem oder eine Sparte von Geräten, in dem Fall Apple Geräte passieren sollte sondern hier weiter gedacht werden sollte. Ansonsten ist die Idee nicht schlecht.

Ich finde das gut. Da wird unser Nachwuchs ausgebildet ^^
 
Es sind Grundschüler und keine Studenten / Azubis etc.... was industriestandard ist , ist da erstmal egal O.o
 
Grundsätzlich finde ich so etwas als Hilfsmittel erst einmal gut. Bedenklich finde ich nur, wenn einzelne Unternehmen und die Industrie aus ganz eigenen, individuellen Beweggründen im Eigeninteresse handeln und so die Menschen von morgen ausbilden. Mir fehlt da eine Regierung, die sich ernsthaft und glaubwürdig mit dem Thema Bildung auseinandersetzt und unvoreingenommen, sowie frei von Lobbyismus den Kindern etwas beibringt und sie zum lernen animiert. Da benötigt man dann nichts, außer einen guten Lehrer und diese Aufgabe sollte und kann bestimmt kein Tablett allein übernehmen.
 
Gut gebrüllt ...

Die Probleme in den Schulen sind vielfältig und die Anforderungen an ein gutes Konzept für IT in den Schulen steigen. Das beginnt bei der Netzwerkinfrastruktur, geht dann über die Benutzerkontenverwaltung hin zur Klassenraumsteuerung für IT-gestützte Klausuren. Schulen (vor allem große Schulen) haben Lastspitzen, welche in der Form ziemlich einmalig sind.

Beispiel: 08:00Uhr Unterrichtsbeginn, 200 Schüler machen annähernd gleichzeitig klick und die schönen WLAN-Netze kollabieren. Und das ist nur ein Problem im Bereich der Vernetzung.

Geld ist weiterhin immer eine Diskussion wert. Neuester Trend: BYOD (bring your own device). Die Schüler bringen ihren eigenen Laptop, ihr eigenes IPad mit. Welche rechtlichen und sicherheitsrelevanten Fragen da zu beantworten sind, ist vielen gar nicht klar.

Ein IPad alleine löst diese Probleme nicht. Auch nicht in Grundschulen. Das IPad ist, wie ein Laptop oder Taschenrechner ein Hilfsinstrument in der Schule, ein Werkzeug wie ein Lineal.

Übrigens gibt es eine deutsche Software, welche in Schulen solche Fragen beantwortet. NetMan for Schools. Einfach mal danach suchen ... und nein, ich arbeite nicht (mehr) bei dem Hersteller. Dennoch stehe ich noch heute dahinter.
 
Die Zustände in unseren Schulen sind schon häufig katastrophal. iPads machen es auch nicht schlimmer.