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iPad 3 braucht (viel zu) lange, um Fotos scharf darzustellen

Weitere 30,99 Euro auf der Ausgabenseite (GraphicConverter aus dem Mac AppStore). Damit kann man sehr viele Dinge tun, unter anderem das jpg-Format stapelweise von "progressive" auf "Baseline" konvertieren. Angeblich soll das auch irgendwie in Photoshop gehen. Aber nach einer Stunde auf der Suche nach dem "Wie" habe ich dann doch lieber die 31 Euro investiert, bevor ich noch 3 Stunden an dem Mist sitze. So, jetzt kann ich die nächsten Tage schön nach und nach alle 20.000 Fotos konvertieren, neu in Aperture einlesen usw. usw. Das ist zwar extrem nervig. Aber so ist es halt. Danke an alle, die zum Gelingen beigetragen haben :-) Progressive beutet, dass ein Browser oder Bildanzeigeprogramm die Datei zunächst sofort unscharf anzeigt und dann immer schärfer wird. Im Falle des iPads ist das aber kontraproduktiv, denn mit Baseline werden selbst sehr große Fotos sofort scharf angezeigt (oder mit einem Sekundenbruchteil bis es scharf ist). Vielleicht kann die Infos mal jemand brauchen und wir haben hier nicht stundenlang umsonst rumgemacht. Liebe Grüße, giselbert
 
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Reaktionen: Oliver78
Die Version 7 des GraphicConverter stürzt ständig bei mir ab. Der Entwickler hat den Fehlerbericht analysiert, hat einen vergleichbaren bisher aber nicht. Beim Auslesen der EXIF-Faten würde das immer hängen. Die Beta der Version 8 hingegen läuft diesbezüglich hervorragend. So kann man hunderte Bilder direkt nach Baseline konvertieren. Außerdem kann man mit der Software unheimlich viele weitere Dinge tun; auch zum Beispiel das Erstellungsdatum manipulieren, was ich insbesondere bei alten Fotos oft brauche, da ich die vor 10 Jahren noch nicht immer mit der richtigen Uhrzeit in der Kamera aufgenommen habe. Version 8 kann ich also empfehlen. Der Entwickler reagiert mehrfach und meistens innerhalb weniger Minuten. Das ist unglaublich guter Service!
 
Ich weiß nicht, ob es Dir hilft, aber ich gehe folgendermaßen vor:

Ich bearbeite und verwalte meine Fotos in Lightroom. Ich synchronisiere aber nicht die Fotos direkt auf das iPad, da die hohen Auflösungen dort unnötig sind. Lightroom hat die Möglichkeit, Veröffentlichungsdienste einzurichten. Dort veröffentliche ich die Fotos lokal in einen Ordner in der iPad Auflösung und synchronisiere den dann auf das iPad. Das spart jede Menge Platz und fördert die Geschwindigkeit der Bildanzeige.
 
Ich nutze Lightroom mit meiner Canon 7D (18MP) und exportiere als JPG in voller Auflösung. Die werden dann unkomprimiert von iTunes auf mein iPad 3 synchronisiert. Sowohl in der Foto-App wie in iPhoto brauchen die Fotos beim erstmaligen öffnen ca. 1 Sekunde, um scharf zu werden.
Wenn es deutlich länger dauert, kann es eigentlich wirklich nur ein Problem mit dem verwendeten Format bzw. dem Programm aus dem gespeichert wurde sein.