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iOS 9.3 verbessert Geräteverwaltung für Unternehmen

Martin Wendel

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iOS 9.3 wird nicht nur auf Nutzerseite einige neue Funktionen bieten, auch Administratoren von iPhones oder iPads im Unternehmensumfeld können auf erweiterte Optionen zugreifen. Vom Arbeitgeber kann künftig etwa das Layout des Homescreens vorgegeben werden, außerdem ist es u. a. möglich, spezifische Apps auf eine Blacklist zu setzen und gewisse Benachrichtigungseinstellungen zu erzwingen.

Neu ist außerdem eine Textanzeige im Sperrbildschirm, wobei es hier differierende Berichte gibt. So schreibt 9to5Mac, dass am Sperrbildschirm die Nachricht angezeigt wird, dass dieses iPhone von einem Unternehmen verwaltet wird. Bei ZDNet ist wiederum nachzulesen, dass standardmäßig der Text "Falls verloren, bitte zu … zurückbringen" angezeigt wird und sich dieser Text vom Administrator ändern lässt.

9to5Mac schreibt weiter, dass es auch in den Einstellungen des iPhones einen Hinweis auf die Fremdverwaltung des Dienstgerätes gibt. "Dieses iPhone wird beaufsichtigt. […] kann deinen Internetverkehr überwachen und das Gerät orten."

ios9.3-diensthandy_9to5mac.jpg


Via 9to5Mac & ZDNet

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Das ist schon mal ein guter Schritt in die richtige Richtung. Oder würde euch der Schriftzug auf dem Display stören?

Wenn man nun die Möglichkeiten, die Unternehmen haben auch innerhalb der Familie machen kann (für die Kinder), wäre das Ideal.
 
Ok, also ich habe niemals das Orten gemeint, sondern das Verwalten der Geräte. Da habt ihr beiden mich komplett missverstanden.

Mir geht es um Funktionen wie Apps freizugeben oder zu sperren, es von außen einrichten zu können u.s.w..

Sicher ist im Artikel das Orten mit angesprochen worden aber ich gehe davon aus, dass dies optional ist.
 
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So denke ich das auch, die API lässt halt eine sehr detaillierte Gerätepolicy zu. Apps zu verbieten ist für Firmen sehr interessant, auch so Geschichten wie Remote Wipe im Verlustfall. Das Tracken des Telefons ist hingegen mit Vorsicht zu genießen, für deutsche Unternehmen hast du bei so Themen direkt Den Datenschutzbeauftragten und den Betriebsrat am Bein, die Amis sehen das aber erfahrungsgemäß gelassener. Wobei es in Einzelfall durchaus sinnvoll sein kann und auch heute schon verwendet wird, beispielsweise bei Kurierfahrern, Speditionen, Pizzaboten, Rettungskräften oder dem Paketdienst. Die bekommen mit den neuen Funktionen die Möglichkeit, bisherige Zusatzgeräte von TomTom etc. mit dem bereits vorhandenen iPhone abzulösen (bsp. elektronische Fahrtenbuchfunktionen bei der privaten/dienstlichen Nutzung des Firmenfahrzeugs). Meiner Meinung nach ein deutlicher Schritt in Richtung Firmenkunden
 
Zitat: "9to5Mac schreibt weiter, dass es auch in den Einstellungen des iPhones einen Hinweis auf die Fremdverwaltung des Dienstgerätes gibt. "Dieses iPhone wird beaufsichtigt. […] kann deinen Internetverkehr überwachen und das Gerät orten."

Die Ortung wäre z.B. ein NoGo in unserem Konzern!
 
Vom Arbeitgeber kann künftig etwa das Layout des Homescreens vorgegeben werden [...]
Es scheinen ja mit dieser Funktion auch Apps ausblendbar zu sein. Das Besondere daran ist, dass sich auch vorinstallierte Apple-Apps ausblenden lassen werden. Das ist ein Meilenstein. Ich habe nur etwas Bedenken, dass diese Option, die Tim Cook ja vor einiger Zeit auch bereits angekündigt hatte, wohl in Zukunft auf Unternehmen beschränkt bleibt und Privatanwender nicht davon profitieren werden vorinstallierte Apple-Apps ausblenden zu können.
 
Eine Ortung kann logischerweise nur mit Zustimmung des Datenschutzbeauftragten und in Abstimmung mit der Arbeitnehmervertretung genutzt werden.
Aber es gibt eben auch Länder auf der Welt die derartige Regelungen nicht für nötig halten.

Völlig konsequenter Schritt, gute Idee dies auch unabhängig von einem Exchange-Account administrieren zu können. Tausende Admis weltweit werden sich gen Cupertino verneigen.
 
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Also unsere Dienst iPhones haben bereits jetzt schon ein Bränding im Sperrbildschirm mit dem Namen des Users. Darüber hinaus sind diverse Apps, wie z.B. WhatsApp, gesperrt. Damit kann ich leben, da ansonsten das Gerät funktioniert. Ortung finde ich nur dann ok, wenn es zum Auffinden eines verloren gegangenes Gerätes dient.
 
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Es scheinen ja mit dieser Funktion auch Apps ausblendbar zu sein. Das Besondere daran ist, dass sich auch vorinstallierte Apple-Apps ausblenden lassen werden. Das ist ein Meilenstein. Ich habe nur etwas Bedenken, dass diese Option, die Tim Cook ja vor einiger Zeit auch bereits angekündigt hatte, wohl in Zukunft auf Unternehmen beschränkt bleibt und Privatanwender nicht davon profitieren werden vorinstallierte Apple-Apps ausblenden zu können.

Mach Dir einen Ordner "ausgeblendet" und schieb den auf den letzten Homescreen, da kannste alles unnötige drin versenken
 
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Genau so mache ich das schon ewig, und verstehe daher auch nicht wirklich, welchen Vorteil es bringt die Apps ausblenden zu können?
Die Symbole verschwinden ja so auch und Speicherplatz spart man beim Ausblenden ja leider nicht, dazu müsste man sie komplett löschen können.
 
Mach Dir einen Ordner "ausgeblendet" und schieb den auf den letzten Homescreen, da kannste alles unnötige drin versenken
Ja, das ist die Variante "Russisch". Der von Apple erstellte Ordner "Extras" wird bei mir bereits als ein solcher Ordner verwendet. Doch es wäre natürlich eleganter, wenn man die Apps komplett ausblenden könnte. Bisher funktioniert das nur mit vereinzelten Apps wie z. B. der Podcasts-App.
 
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Die OPtion ist durchaus sinnvoll, zumal es auch viele iPads gibt die als reine Firmengeräte genutzt werden. Auch hier gilt es als Vorteil die Optionen zu haben, ob man diese nutzt ist etwas anderes! Zumal man es als Nutzer ja auch sehen kann: + für Apple!
 
Ich finde umfangreiche Funktionen zum administrieren von Endgeräten sehr sinnvoll!

Ich bin selbst Datenschutzbeauftragter und natürlich daran interessiert die Rechte der Mitarbeiter aber auch des Unternehmens zu wahren. Das orten von Mitarbeitern kann einen Grund haben, darf aber nicht aus Zwecken der Überwachung genutzt werden.

z.B. zur Koordinierung von Mitarbeitern im Vertrieb, kann eine "Echtzeit Ortung" durchaus nötig sein. Diese gewonnenen Daten sind allerdings nicht im Rahmen von rechtlichen Angelegenheiten verwertbar. Lieferfahrzeuge können direkt mit "Live Ortung" bestellt werden, umso Routen, Aufenthaltsorte und Zeiten zur Optimierung zu nutzen.

Es ist immer ein sehr schmaler Grad zwischen sinnvollem Einsatz und Missbrauch solcher Dienste.

Beim Einschränken der Funktionen von iPhone & Co. spielen oftmals auch monetäre Aspekte eine große Rolle. Hier ist das Thema Datenvolumen, Nutzung im Ausland etc. immer wieder der Grund für hohe Kosten. Das gilt es durchaus zu verhindern. Bei 10 Geräten lässt sich das gut organisieren. Bei 100 Geräten oder mehr, wird das schon schwieriger. Hier ist dann eine einheitliche Konfiguration nötig.

Ich empfinde es als sehr wertvoll die Nutzung von bestimmten Diensten zu unterbinden. Gerade im beruflichen Umfeld gilt das Smartphone als Arbeitsmittel und Dienste wie Spotify, Facebook etc. habe hier nichts zu suchen. (Es sei denn, eine berufliche Erfordernis ist gegeben)

Wie mit allen Dinge ist der Umgang mit solchen Funktionen der wichtige Aspekt. Unternehmen die sensibel mit solchen Funktionsumfängen umgehen, werden auch keine Probleme mit der Einschränkung von Nutzungsumfängen bei Endgeräten der Mitarbeiter haben.

Aus Sicht des Datenschutzes, bleibt immer ein fahler Beigeschmack. Jedoch sollte jeder Einzelne auch ehrlich zu sich selbst sein, dass er jeden Tag eklatant gegen das eigenen Recht auf Datenschutz verstößt und fahrlässig mit den eigenen Daten umgeht. Thema: Social Media, Fitness Tracker, GeoTagging Apps usw.

Es ist und bleibt eine sehr wichtige aber auch schwer anwendbare Thematik.

Mein Fazit:
Man sollte nicht hinter jeder Tür den Teufel vermuten, wenn man selbst ständig dazu bereit ist, Facebook & Co., bereitwillig mitzuteilen, wo man gerade steckt!
 
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Es wird Zeit für einen ausführlichen Artikel bzw. eine eigene Sendung zu OS X Server!!! Würde mich riesig freuen.
 
interessant das ein Datenschutzbeauftragter pauschal den Vorwurf äussert das "man" mit Facebook jederzeit selbst gegen den Daenschutz verstossen würde. In unserer Firma haben wir ermittelt das 60% facebook und Co nicht nutzen und nie genutzt haben. Weitere 20% nutzen es nur gelegentlich…

problematischer ist da WA auf dienstlichen Geräten, und da ist die Blacklist sehr hilfreich
 
Zuletzt bearbeitet:
Genau so mache ich das schon ewig, und verstehe daher auch nicht wirklich, welchen Vorteil es bringt die Apps ausblenden zu können?
Die Symbole verschwinden ja so auch und Speicherplatz spart man beim Ausblenden ja leider nicht, dazu müsste man sie komplett löschen können.
Nur doof wenn man nur einen Homescreen hat. :) Ich nutze nur einen und habe dann halt einen "Apple" Ordner.

Ich fände es praktisch. Ich würde auch gerne die Logos von anderen Apps ausblenden lassen, da man doch immer mal Apps auf dem Handy hat die man ganz selten nutzt, aber eben auch angezeigt werden. So könnte man sie ausblenden und im Notfall immernoch per "Suche" oder per "Einstellungen" erreichen. ;)
 
Bei 9.3 soll sich einiges ändern.... Kann wer kurz und bündig sagen was sich im Vergleich zu 9.2.1 verbessert? Weil Änderung heisst nicht automatisch besser [emoji6]