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Wer auf die Ohren in den Straßen und Straßenbahnen dieser Welt schaut, sieht in letzter Zeit regelmäßig genug einen Beats-Kopfhörer auf den selbigen sitzen. Am gestrigen Tage wurde bekannt, dass der Hersteller der Kopfhörer zu neuen Ufern aufbricht. Man hat einen Musikservice gekauft, mit dem man nun ein Projekt mit dem Namen „Daisy“ erschaffen möchte. Es handelt sich um einen Abo-Service, vergleichbar mit Spotify. In einem Interview mit All Things D spricht der CEO Jimmy Iovine nun darüber, warum sein Service anders sein wird und was Steve Jobs von Musikabos hielt. [PRBREAK][/PRBREAK]Laut Iovine kann ein Techologie-Unternehmen keinen funktionierenden Abo-Service aufbauen. Es gebe kein Verständnis für Musikkultur. Die eigentliche Funktion von Labels, nämlich Künstler, die es Wert sind, zu suchen und zu finden, darzustellen und zu präsentieren, könne von Streamingservices nicht in der gleichwertig übernommen werden. Iovine wiederum, der jahrelang bei Universal Music gearbeitet hat und jetzt erfolgreich teure Kopfhörer an den Mann bringt, kennt sich in beiden Welten gut aus. Während Spotify einen also mit 12 Millionen Songs alleine lässt, soll Daisy suchen, finden, darstellen und präsentieren.
Drei Jahre lang versuchte er für Universal Music mit Kollegen, Steve Jobs dazu zu bringen, einen Abo-Service in iTunes einzubauen. Seiner Ansicht nach sah der Apple-CEO zwar den Sinn der Idee, wollte den Preis, den Universal für angemessen befand aber nicht zahlen. Demnächst trifft Iovine Apples Chef für Internet Services und Software Eddy Cue. Er ist gespannt, was er zum Thema Abo-Dienste zu sagen hat.
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