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Inhalte von externer Festplatte "einbinden"

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Soul Monkey

Gast
Angenommen ich habe auf meinem PowerBook im Dokumente Ordner Dateien die ich ständig mitbrauche (ich nenne diese Daten jetzt mal A-N) und auf meiner externen Festplatte die über FireWire angeschlossen wird befindet sich ebenfalls ein Ordner mit dem Namen Dokumente. In diesem befinden sich die Daten die ich nicht ständig brauche (ich nenne diese Daten jetzt mal M-Z).

Ist es möglich das wenn ich die externe Festplatte anschließe die Inhalte des externen Dokumentenordners (Daten M-Z) automatisch in meinen Dokumentenordner auf der internen Festplatte "eingebunden" werden d.h. ich schließe die externe Platte an und klicke dann im Finder auf meinen Dokumenten Ordner und sehe alle Inhalte A-Z? Gespeichert bleiben die Daten natürlich auf ihrem Originalplatz.

Ich will nicht für jede einzelne Datei ein Alias anlegen müssen, da sich die Daten ja ändern und da müsste ich immer Aliase anlegen und löschen.

Ist dies mit Mac OS X zu realisieren?
 
Hallo,

wie wäre es einfach mit einem intelligenten Ordner.
Du könntest all Deine benötigten oder wichtigen Dateien mit einem Etikett versene oder auch andere Spotlight-Informationen eingeben. Anschließend speicherst Du diese suche und legst sie in der linken Leiste im Finder ab.

Grüße

Schatti
 
Ja damit könnte es funktionieren, bei den Kriterien gibt es zwar "Pfadname zur Datei" aber leider habe ich keinen "Pfad zu Ordner" gefunden, eventuell heißt dieser aber "Quelle". Muss ich mal testen, danke für deine Hilfe.
 
Aber es müsste doch auch anders gehen (abgesehen davon, daß es intelligente Ordner erst ab 10.4 gibt).
Angeblich kann man doch Volumes oder Ordner unter OS X wie auch unter Unix an beliebigen Stellen im Dateisystem einklinken bzw. mounten, wenn ich das recht verstanden habe.
Kann das jemand detailliert beschreiben?
 
Hallo,

man kann unter Linux Speichermedien an beliebigen Stellen mounten, sofern ein Verzeichnis existiert, welches den Mount-Punkt darstellen soll.

Beispielsweise könnte es so gehen:

mount /dev/disk1s3/ /Users/Benutzername/Documents

Hierbei stellt /dev/disk1s3 das physische Speichermedium (z.B. exterene Platte) dar. Der zweite Parameter ist der Mount-Punkt.

Aber ob das wirklich weiterhiflt weiß ich nicht. Schließlich sollen lediglich einige dateieien an der Stelle eingebunden werden und nicht gleich die gesamte Platte.

Viele Grüße

Schatti
 
MacAlzenau schrieb:
Aber es müsste doch auch anders gehen (abgesehen davon, daß es intelligente Ordner erst ab 10.4 gibt).
Klar. Setz doch einfach einen Alias auf den betreffenden *Ordner*. Das wären dann insgesamt genau zwei. Ist das etwa schon too much?

Angeblich kann man doch Volumes oder Ordner unter OS X wie auch unter Unix an beliebigen Stellen im Dateisystem einklinken bzw. mounten, wenn ich das recht verstanden habe.
Das hast du recht verstanden. Aber davon lass mal die Finger.

Der Grund:
Du möchtest ja gerne zwei Objekte am exakt gleichen Punkt eingehängt, so dass sie sich überlagern und vermischen. Richtig?
Das nennt man einen "Union Mount" und geht naturalemente auch mit OS X (Das OS macht selber desöfteren Gebrauch davon).
Ein paar klitzekleine Haken hat die Sache aber:

1) Du kannst die verschiedenen Ziele nur nacheinander mounten, nicht simultan.
Lesezugriff hast du dann zwar auf alle, aber Schreibzugriff immer nur auf den *letzten* Mount im "Stapel". Alle Änderungen, neue Dateien oder Löschungen gehen dann in dieses "zuoberst" geladene Dateisystem, auch wenn du denkst sie wären eigentlich ganz woanders.
Ich nehme an du würdest ziemlich komisch dreinblicken, wenn die vor 14 Tagen gelöschten Dateien plötzlich wieder da sind - aber vor 10 Minuten erst neu angelegte mir nichts, dir nichts einfach "verschwunden"... (?!)

2) Das ganze funktioniert prächtig im BSD-Layer - sprich: Terminal-Programme, Shellskripten, X11.
Aber leider nicht mit Carbon. D.h.: Nicht mit dem Finder.
Und auch nicht mit 22 Myriaden anderer typischer Applikationen. Ich glaube nicht, dass du deinen Mac zukünftig nur noch mit GNU-Software unter Fink benutzen möchtest.

3) Benutzt du das - musst du auf den Hintergrunddienst "Disk Arbitration", der dir Volumes automatisch erkennt, mountet und wieder auswirft - leider verzichten.
Dann darfst du jedes Medium per Hand laden wie die Linuxer vor 5-10 Jahren.
(und die meisten noch heute... :-) )

Fazit:
2 Aliase gefällig... ?? :-)