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Informationen über Scott Forstalls jetzige Tätigkeiten

Philipp Schwinn

Herrenhut
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Es ist mittlerweile knapp über ein Jahr her, dass Scott Forstall seinen Arbeitgeber Apple verlassen hat. Der für die iOS-Abteilung zuständige Forstall wurde damals regelrecht aus dem Konzern gedrängt, da er den missglückten Start der in iOS 6 erstmals integrierten Karten-App nicht eingestehen oder einsehen wollte. Gerüchten zufolge war die verweigerte Signatur einer Entschuldigung an die Öffentlichkeit der Grund für das Ausscheiden aus dem Unternehmen.[PRBREAK][/PRBREAK]

forstall keynote.jpg
via 9to5mac​

Wie Macrumors unter Berufung auf The Information berichtet, hat sich Scott Forstall im vergangenen Jahr für wohltätige Zwecke eingesetzt und dabei Start-Up Unternehmen beraten, die sich auf die Gebiete Bildung, Armuts-Bekämpfung oder auch Menschenrechte konzentrieren. Außerdem soll er viele verschiedene Länder der Erde bereist haben, darunter Italien und Südafrika. Somit dürfte klar sein, dass das ehemalige Vorstandsmitglied von Apple sich erst einmal eine Auszeit gegönnt hat.

Unklar ist jedoch, welchen Tätigkeiten Scott Forstall in der Zukunft nachgehen will. Große Kapitalgesellschaften wie Andreessen Horowitz oder Kleiner Perkins sollen Interesse daran haben, Forstall zu beschäftigten. Dabei soll er den Unternehmen wohl als Berater dienen, um Investitionen zu bewerten. Die beiden genannten Firmen haben sich vor allem auf Unternehmen im IT-Sektor spezialisiert. Andreessen Horowitz investierte zum Beispiel schon in Unternehmen wie Skype, Facebook oder auch Twitter. Nach Informationen einiger Apple-Mitarbeiter plant deren ehemaliger Kollege Forstall aber wohl eher ein eigenes Unternehmen zu gründen.

Scott Forstall wechselte in den neunziger Jahren zusammen mit Steve Jobs zum Konzern Apple. Dieser hatte gerade die von Steve Jobs gegründete Firma NeXT Computer übernommen und dadurch den vormals gefeuerten Mitgründer Jobs wieder zurück ins Unternehmen geholt. Bekannt wurde Forstall erstmals durch die Entwicklung der Aqua-Oberfläche von Mac OS X, später leitete er die Entwicklung des mobilen Betriebsystem iOS und war genauso wie Steve Jobs ein großer Freund des Skeuomorphismus. Dieser Begriff bezeichnet hier das Nachempfinden echter Gegenstände in Form von Software wie zum Beispiel der einem Lederbuch ähnelnde Kalender unter in Versionen vor iOS 7 und OS X Mavericks.

via Macrumors
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Tja. Ein Freund des Skeumorphismus.
Evtl. sogar ein bekennender Skeumorphist.

Das war's dann wohl :-)
 
Ich fand den Typen sympathisch. Der hatte etwas von Steve Jobs.

Take him back :D
 
Die Frage ist nur, warum ihn der Tim Cook so sehr gedrängt hat den Karten-App schnell zu veröffentlichen und diesen nicht vorher überprüft hat, wie es ganz sicher der Steve getan hätte?
Für mich ist eindeutig der falsche Mann gefeuert wurden, aber das war ja vorher schon ein abgekartetes Spiel um seinen Liebling Ive es zu übertragen.
 
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Scott Forstall hätte ich auch gerne weiterhin bei Apple gesehen. Zumal mir auch der Skeuomorphismus durchaus gefallen hatte.
 
Und Ive war kein Liebling von Jobs?
Der Liebling für die Hardware und da hat er ohne Zweifel großartiges geleistet!;-)
Der Ive wollte schon damals sehr gerne das OS übernehmen, aber Jobs hatte sich dann für Scott entschieden, weil dieses Design sehr den Geschmack von Jobs getroffen hat. Wie man in der Biografie nachlesen kann, war dann das Verhältnis vom Ive zu Scott nicht grad von Zuneigung geprägt.
Deshalb nenne ich das iOS7 auch gerne, die späte Rache von Ive! :-D Hat ja auch gründliche Arbeit geleistet, das nun nix mehr an Scott erinnert....:-c
 
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Scott Forstall hätte ich auch gerne weiterhin bei Apple gesehen. Zumal mir auch der Skeuomorphismus durchaus gefallen hatte.

Vielleicht kommt Forstall wieder für
die Hardware und bringt uns tangerine dream MacBooks mit Pelz oder so :-)

Damit wäre der Schlankheitswahn
von Apple endlich gebrochen...

Der Cook muss die alte Designer-Truppe um Jobs komplett loswerden,
wenn er seine Macht voll genießen will

Der Ive kommt vielleicht als nexter
auf die Rampe...
 
Ive hätte bei dem bleiben sollen, was er kann: Hardware-Design. Den guten, alten skeuomorphen Tagen trauere ich immer noch nach. :-c