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Inder können ein iPhone 3GS mit Datenflat für 192 Euro erwerben

Niklas Marxen

Thurgauer Weinapfel
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Immer noch wie neu verkauft wird das iPhone 3GS. Der Vorvorgänger des aktuellen Apple-Handys wird immer noch zu wesentlich günstigeren Konditionen in aller Herren Länder verkauft. Damit tut Apple etwas, was für den Konzern eigentlich untypisch ist: Mit Einstiegspreisen von hierzulande 369 Euro werden auch kleinere Portmonnaies attackiert. Mit einem iPad mini könnte sich diese Strategie weiter etablieren. In Entwicklungs- und Schwellenländern gibt sich Apple noch mehr Mühe: Einem indischen Mobilfunkanbieter ist es möglich, das iPhone 3GS für umgerechnet 148 Euro anzubieten. Weitere 44 Euro werden jedoch für die obligatorisch dazu zu buchende Datenflat fällig. Ein Jahr lang kann der Kunde dann 2 GB Datenvolumen in 3G-Netzen verbrauchen. Ist kein solches in seiner Nähe, ist er nur für 6 Monate an den Vertrag gebunden.
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Apple_Ghandi2.jpg
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
jetzt stell ich mir die Frage wieviel ist den 200€ für einen Inder? mich ärgern solche vergleiche immer ständig weil ich nicht weiß wieviel die den da verdienen für so ein "normales" Leben
 
So ist es. Wie hoch ist das Einkommen, wieviel Miete wird gezahlt, was kostet ein Brot, ein Rinderfilet, usw.
 
meiner Meinung nach völlig richtig, den Preis für das Endgerät dem jeweiligen Land und der dortigen Bonität anzupassen.... auch wenn 200€ wahrscheinlich für einen Inder noch zu hoch gegriffen sind...
 
200 sind für einen Großteil zu viel. Und 2GB insgesamt in 12 Monaten oder pro Monat a 12 Monate? Wobei ich glaube dass der Großteil andere sorgen hat. Wobei das Angebote für etwas wohlhabendere nicht schlecht ist.
 
Für die von Apple angesprochene Zielgruppe der mittleren Einkommen entsprechen die 200€ in etwa unseren 400€ bei Elektronik. Bei einer 1,2 Milliarden umfassenden Bevölkerung ist der Anteil von Menschen die sich das leisten kann entsprechend groß.
 
Dann ist es doch teurer? Hier kostet es 369.
Oder versteh ich dich falsch, .david?
 
Nein, weil sich die Zielgruppe das leisten kann. Ich arbeite für ein grösseres indisches Unternehmen und bin häufiger dort. Ein iPhone 3G war schon immer erhältlich (gleicher Preis wie hier), das iPhone 4 allerdings bis vor kurzem nicht.

Damit setzt Apple mit diesem Abverkaufspreis nur die dortige Strategie fort.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das 3GS ist immernoch ein sehr gutes, schönes und flottes Handy, das der Konkurrenz in diesem Segment immernoch überlegen ist, man denke z.B. an die Aldi-samsung-galaxys, die Teile taugen nur für den Müll
 
Lol, wer gibt hier 369 für das 3gs aus, ich find für den Preis ist es SCHROTT :D
 
Siehe http://www.economist.com/blogs/graphicdetail/2012/01/daily-chart-3

Während ein Big Mac in US etwa 4,20$ kostet, liegt er in EU-Ländern im Schnitt bei 4,43$ und in Indien als "Maharaja Mac" bei rund 1,62$. Das gibt eine grobe Vorstellung vom Preisgefüge / Kaufkraft in den jeweiligen Ländern.

Ein interessanter Index! Mir war gar nicht bewusst, dass anhand eines Big Macs letztendlich das Durchschnittseinkommen im Land abgeleitet werden kann. Stark! Danke!
 
13.000 INR sind schon sehr happig. Als Berufseinsteiger mit Uniabschluss verdient man ungefähr 20.000 INR. Falls man Absolvent auf nem IIT oder IIM war (Eliteuni) verdient man schon das doppelte oder dreifache. Ein Iphone ist also eher als Luxusartikel in Indien zu sehen.
 
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Brote dürfen in Indien auf der Strasse herumrennen?
Alle, oder nur die die Bernd heissen?