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iMac-Setup - wer hat Rat?

JedVigilante

Granny Smith
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Hallo zusammen,

ich nutze seit 2012 Macs und plane für 2018 eine Neuanschaffung eines iMacs.

Bisher habe ich 21,5" Geräte mit Full-HD-Auflösung im Einsatz gehabt, sodass die Wahl zusätzlicher externer Displays für mich kein Problem war.

Eine Neuanschaffung würde erstmals ein Retina-Display bei einem iMac in mein Büro zaubern und gerade an der Stelle kommen mir gerade die Zweifel, wie mein Setup aussehen könnte.

Variante 1: Wie bisher ein 21,5" iMac mit 4K Retina-Display (der aktuelle FHD kommt nicht in Frage, da mir der Prozessor zu schwach ist und ich mindestens 32 GB RAM reinhauen möchte). Die Auflösung wird mit 4096 x 2304 angegeben. Wenn ich jetzt noch zwei zusätzliche Displays anschließen will, ebenfalls mit 21,5" - welche Auflösung wähle ich bei den externen Schirmen? Wenn ich nach UHD-Displays suche, finde ich hauptsächlich Geräte mit 3840 x 2160 Pixeln. Welchen Darstellungs-Effekt hätte es, wenn der Hauptschirm auf dem iMac eine etwas höhere Auflösung hat, als die externen Displays?

Variante 2: Ich bringe es übers Herz und schaffe mir einen 27" iMac mit 5K Retina-Display an. Dann ist der Schreibtisch allerdings so voll, dass ich kein zweites 27" Display mehr daneben stellen könnte, allenfalls etwas im Bereich 22" - mit welcher Auflösung sollte dann das kleinere Display bestückt sein, wenn ich es extern an den 5K Retina iMac anschließe?

Von einem Mehrfach-Display-Setup möchte ich eigentlich nicht weg, da ich mich daran gewöhnt habe, mit drei Displays zu arbeiten und meine Arbeit auf diese zu verteilen. Ich arbeite auf dem Frontdisplay (iMac), habe auf einem der externen Schirme beispielsweise Youtube laufen und behalte auf dem zweiten externen Schirm entweder soziale Netze im Auge oder habe den Schirm mit Evernote-Notizen zugekleistert, die ich für meine Arbeit auf dem Hauptschirm benötige. Das alles auf einem einzigen Schirm darzustellen (auch wenn er 27" groß ist und 5K Auflösung bietet, wäre mir zu überfrachtet.

Hat jemand einen Tipp für mich?
 
Die Abschätzung, welcher Monitor mit welcher Größe zusammen passt, ist schwierig, da der Mac bei diesen hochauflösenden Displays unterschiedlich skalieren kann - das auch separat auf den verschiedenen Displays. Somit hast du eine Vielzahl möglicher Kombinationen. Unterm Strich würde ich behaupten, dass man durch diese Skalierungsfunktion immer eine akzeptable Kombination findet. Tipp: Mit alt-Klick auf "Skaliert" in den Monitoreinstellungen tun sich viele mögliche Auflösungen auf, die du nutzen kannst (bei meinem 27"4k sind es 13 Varianten).

Zudem bringe ich noch eine Idee ins Spiel. Warum kaufst du dir einen Mac mit Bildschirm, der dein Setup stört? Also:

Variante 3: Du kaufst ein MacBook Pro oder einen Mac Mini. Wenn du genügend Zeit hast, würde ich warten, bis jeweils der nächste Produktzyklus kommt. Dann werden vielleicht auch die 32GB RAM darin möglich sein.
 
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Variante 3 funktioniert nicht, da er dann drei externe Displays anschließen müsste, was nicht geht. Als drittes Display das Notebook, das ist, egal wie groß, sicher zu klein.
Ansonsten ist es vollkommen egal, welchen externen Monitor du nimmst. Die Auflösung sagt, durch die Skalierungsmöglichkeiten, nichts über Bild- bzw. Schriftgröße aus. Durch Retina wird der „Hauptbildschirm“ nur schärfer. Sonst ändert sich eigentlich nichts.
 
Die von dir verlinkte Seite, sagt aber auch max. 2:

Gleichzeitige Unterstützung der vollen nativen Auflösung auf dem integrierten Display mit Millionen Farben und:
  • Ein Display mit einer Auflösung von 5120 x 2880 bei 60 Hz und über einer Milliarde Farben
  • Bis zu zwei Displays mit einer Auflösung von 4096 x 2304 bei 60 Hz und Millionen Farben
  • Bis zu zwei Displays mit einer Auflösung von 3840 x 2160 bei 60 Hz und über einer Milliarde Farben

Wo liest du da was von 4?
 
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Ein bisschen Sorgfalt bei der Recherche, bitte. Ich habe das betreffende Gerät vor mir stehen.

Ich zitiere:

Gleichzeitige Unterstützung der vollen nativen Auflösung auf dem integrierten Display mit Millionen Farben und:
  • Bis zu zwei Displays mit einer Auflösung von 5120 x 2880 bei 60 Hz und über einer Milliarde Farben
  • Bis zu vier Displays mit einer Auflösung von 4096 x 2304 bei 60 Hz und Millionen Farben
  • Bis zu vier Displays mit einer Auflösung von 3840 x 2160 bei 60 Hz und über einer Milliarde Farben
Schalte einfach mal auf 15".
 
Herzlichen Dank für eure Antworten.

Ich denke, durch die Skalierbarkeit und dem Verständnis von Retina bin ich in der Lage, meine Wahl besser zu treffen.

Vom aktuellen MacBook Pro hab ich derzeit nur schlechtes gehört, gerade was Einfrieren und Ausfälle (nicht mehr einzuschalten) anbelangt. Zumal bin ich Akku-Fetischist. Wenn ich ein mobiles Gerät habe, würde ich es auch nutzen wollen, als Desktop-Ersatz mit einem Setup von drei externen Monitoren und einigen (!) angeschlossenen externen Festplatten sowie zwei Druckern, würde ich schwanken zwischen "Zieh ich den ganzen Kram jetzt ab oder hab ich eine Docking Station, um das Gerät auch mal mitzunehmen?" oder lasse ich es als Desktop-Ersatz stationär stehen. Dann würde ich sicher keinen Akku-Betrieb nehmen, sondern das MacBook permanent am Strom hängen haben. Dass das Akkus nicht gut tut, habe ich schon bei diversen anderen Laptops mitbekommen.

Der MacMini bietet nicht die gleiche Leistung wie ein iMac und ist auch auf 16 GB beschränkt. Ich arbeite viel mit Final Cut Pro X und Photoshop und hab nebenher noch viele Hilfsprogramme geöffnet und nutze den Browser mit exzessiv vielen geöffneten Tabs.

Der iMac bietet daher für mich schon die optimale Wahl.

Herzlichen Dank nochmal für euren Input. Hat mir sehr geholfen!
 
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Vom aktuellen MacBook Pro hab ich derzeit nur schlechtes gehört...... Dass das Akkus nicht gut tut, habe ich schon bei diversen anderen Laptops mitbekommen.
Wir nutzen in meiner Firma vier aktuelle MacBook Pro 13“ und haben keinerlei Probleme. Im Gegenteil, wir sind alle begeistert. Und wir haben die unterschiedlichsten Aufgabengebiete. Vom Entwickeln bis zu hin zu anspruchsvollen Photoshop Bearbeitungen.
Jedes MacBook hängt an einem 38“ LG 21:9 Monitor. 4K, nicht Retina, aber großartig.
Und das mit den Akkus ist schon eine ganze Zeit Schnee von gestern.
 
Hier auch nur beste Erfahrungen mit mehreren Geräten.
 
Wir nutzen in meiner Firma vier aktuelle MacBook Pro 13“ und haben keinerlei Probleme. Im Gegenteil, wir sind alle begeistert. Und wir haben die unterschiedlichsten Aufgabengebiete. Vom Entwickeln bis zu hin zu anspruchsvollen Photoshop Bearbeitungen.
Jedes MacBook hängt an einem 38“ LG 21:9 Monitor. 4K, nicht Retina, aber großartig.
Und das mit den Akkus ist schon eine ganze Zeit Schnee von gestern.

Mag sein. Vielleicht haben viele Technikyoutuber, die über permanente Abstürze oder nicht mehr zu startende Geräte klagen, auch nur Montagsgeräte erwischt.

Bei den Akkus muss ich aber widersprechen. Ich habe diverse Laptops über Dockinstations dauerhaft am Strom gehangen. Die Akku-Lautzeit hat rapide abgenommen. Mein aktuell beruflicher Lenovo Business Laptop kommt nur noch auf 45 Minuten Laufzeit von ursprünglich vier Stunden.

Aber Akkus sind eine Wissenschaft für sich, das sehen die einen hochdekorierten Professoren so, die anderen wieder anders. Darüber will ich nicht streiten, weil dazu ebensowenig eine allgemeingültige Meinung gibt, wie über das Einfahren eines neuen Automotors. Fakt ist, ich hab mir Akkus durch Dauerstrom kaputt gemacht und bin daher nicht für weitere Experimente bereit.
Zumal das MacBook auch eine teurere Angelegenheit ist und wenn ich das richtig sehe nur bis zu 16 GB RAM ausbaufähig ist.

16 GB habe ich aktuell, das ist mir für meine Arbeit zu wenig.
 
Das ist ein Widerspruch in sich. Willst du ernsthaft sensations- und Abo-gierigen YouTube-Kiddies Glauben schenken?

Ich glaube, du machst dir zu viele Gedanken über die Akkus. Einfach benutzen und gut ist.
Die Frage ist eher, ob ein Mac die richtige Wahl ist, wenn dir 16GB RAM nicht genügen. Klar gibt's Modelle, die mehr unterstützen (z.B. der iMac), aber wenn du aktuell mehr als 16GB brauchst, so bist du ein Power-User und wärst ev. mit einer Linux-Workstation besser bedient. Tönt ketzerisch, ist aber mittlerweile meine Meinung, da Apple keine vernünftige Profi-Hardware mehr im Portfolio hat.
 
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Reaktionen: ottomane
"Ein Technik youtuber sagt so, von Akkus habe ich gehört und bei mir war das früher auch mal so...."
Es ist dieses Halbwissen und Hörensagen, dass dich gerade davon abhält, dir ein geiles MacBook zu kaufen. Merkst du das?
Hier schreiben mehrere von mehreren Geräten, mit denen sie zufrieden sind, aber so ein technik Youtuber, der hat natürlich mehr Gewicht. Schon klar. Und natürlich gabs dieses Probleme mit den Akkus FRÜHER mal. Aber da wird ja ständig weiterentwickelt.
Lass dich doch nicht so verrückt machen.
 
Die Frage ist eher, ob ein Mac die richtige Wahl ist, wenn dir 16GB RAM nicht genügen. Klar gibt's Modelle, die mehr unterstützen (z.B. der iMac), aber wenn du aktuell mehr als 16GB brauchst, so bist du ein Power-User und wärst ev. mit einer Linux-Workstation besser bedient. Tönt ketzerisch, ist aber mittlerweile meine Meinung, da Apple keine vernünftige Profi-Hardware mehr im Portfolio hat.

Ich bin Anwender, kein Bastler. Mich mit Linux auseinander zu setzen, kostet mich zu viel Energie. Außerdem für den Anwendungsbereich (Videoschnitt und Photoshop) hab ich ja die entsprechenden Tools, mit denen ich mich auskenne. Bei Linux würde ich wieder anfangen, mich auf die Suche zu begeben und mich mit etwas Neuem vertraut machen. Der Mac hat mir da schon all die Vorzüge geboten, die mich besser arbeiten lassen, als z.B. mit einem Windows PC. Den nutze ich privat nur noch für die Steuererklärung, weil mir entsprechende Mac-Software zu teuer ist ;)

Für mich ist der iMac (seit 2012) das optimale Arbeitsmittel. Nur merke ich, wie mein 3 1/2 Jahre alter (Oktober 2014) so langsam aber sicher Performance-Einbußen hat (ich hab jedes OS Update mitgenommen, sicher gibts hier immer Leistungsverbesserungsversprechungen, doch wer garantiert mir als Anwender, dass sich bei all den OS-Updates nicht doch immer Leichen befinden, verwaiste Dateien, die sich Anhäufen und summieren und am Ende für Performance-Einbußen sorgen, statt für Verbesserung, sodass ich irgendwann (zumal er steuerlich auch abgeschrieben ist) die Reißleine ziehe und ein Modell mit mehr Power gerade im Bereich Arbeitsspeicher benötige. Ausnahmsweise hab ich einen iMac, bei dem der Speicher nicht selbst zu wechseln ist, sonst hätte ich den aufgerüstet.

Perfomance-Fragen sind natürlich auch eine Sache der Arbeitsweise. Meine Vorlieben liegen im Bereich: Alles geöffnet haben, was man so braucht. Ich nutze an jedem der drei Bildschirme 6 - 7 Schreibtische und jeden davon mit einem eigenen, rhythmisch wechselndem Hintergrundbild - ja, ist verrückt und könnte man einschränken. Ich arbeite in Fenstermodi, nicht im Vollbild, dennoch habe ich pro Schreibtisch nur eine Anwendung geöffnet. Im Hintergrund laufen (o Frevel) Google Drive und OneDrive als Clouddienste zur Synchronisierung meiner Dateien und ich nutze tatsächlich ressourcenhungrige Browser wie Google Chrome statt Safari, weil ich auch auf Windows-Geräten und Android-Tablets unterwegs bin und gerne meine Lesezeichen synchron halte.

Wenn ich mich einschränken würde, die Schreibtische von achtzehn auf drei reduziere und Chrome und Evernote komplett schließe, während ich in Final Cut Pro X ein Videoschneide und in Photoshop nicht parallel 7 große PSD-Dateien geöffnet habe, dann würde ich sicher nicht mit meiner aktuellen Konfiguration jammern, aber wer will sich schon einschränken? :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Youtuber sind aufmerksamkeitsgesteuert. Mit Fehlern bei Apple-Geräten erreicht man bekanntlich maximale Aufmerksamkeit. Genug dazu.

Die Begrenzung auf 16GB wird mit etwas Glück dieses Jahr fallen. Daher schrieb ich "wenn du genügend Zeit hast".

Zu der Akkuproblematik kann ich nur beitragen, dass ein gutes Notebook eine Ladeelektronik hat, die das frühzeitige Abeleben des Akkus verhindert. Ich habe mein MBP fünf Jahre akkutechnisch misshandelt. Es hing 95% der Zait am Strom und ansonsten wurde der Akku ab und zu vollkommen entladen. Ergebnis: Erst nach fünf Jahren war er auf 80% Kapazität herunter. Und selbst wenn er früher kaputt ist, lässt man sich halt einen neuen einbauen. Meist ist der Rechner dann aber ohnehin überholt.

Wenn du das Gerät beruflich nutzt, ist ein neuer Akku wohl das kleinste Problem. Aber gut, ich will dich ja nicht zu einem Notebook überreden, nach dem du eigentlich gar nicht gefragt hast. Die iMacs sind sicher auch tolle Geräte.

EDIT: Das hatte sich jetzt überlappt. Aber dein Setup hört sich eigentlich nach Mac Pro / iMac Pro an. Preislich allerdings "anspruchsvoll".
 
Hmm, ich nutze seit einem weißem iBook G3 (ungefähr 10.0) fast ausschliesslich Notebooks als Desktop Ersatz (so ca.2-3Jahre pro Gerät,aktuell 2016er MBPR im Maximalausbau) - täglich so im Schnitt 10h und hatte noch *niemals* Probleme mit den Akkus. Ich würde mir da gar keine Gedanken machen - erst recht nicht wenn das was von "Youtubern" gelabert wird. Ich habe da noch selten irgendwas substanzielles gesehen, würde da für Infos eher auf Seiten wie Arstechnica vertrauen, aber seitenlange ausführliche Tests sind leider ausserhalb der Aufmerksamkeitsspanne der "Youtuber"-Klientel ... - lohnt sich trotzdem ;-) - ok, das war jetzt dann doch etwas OT ...