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Im Test: Razer Death Adder für Mac

Dieses Thema im Forum "Magazin" wurde erstellt von Felix Rieseberg, 19.01.10.

  1. Felix Rieseberg

    Felix Rieseberg Seestermüher Zitronenapfel

    Dabei seit:
    24.01.06
    Beiträge:
    6.149
    Was erwartet man von einer Maus, dessen Hersteller sich auf High-End-Computer-Gaming-Peripherie spezialisiert hat? Was erwartet man, wenn eine Maus desselben Herstellers für eine Maus nahezu unrealistisch viel Lob einfahren konnte? Wir wussten es selber nicht so genau, weshalb wir den Hersteller Razer um ein Testmuster gebeten haben, als die ‘Lunar White Razer DeathAdder’ für den Mac angekündigt wurde.

    Generell kann man eigentlich jede Maus sowohl mit Windows als auch mit Mac OS X betreiben. So ist das ganze aber nur in der gewöhnlichen Erfahrung mit mehr oder weniger gewöhnlichen Geräten. Die DeathAdder ist bereits seit einiger Zeit für Windows auf dem Markt, wollte jedoch bislang aufgrund fehlender Treiberunterstützung nicht so richtig mit Mac OS X zusammenspielen. Jetzt kommt die gleiche Maus mit voller OS X-Unterstützung und möchte so das Herz der wenigen Mac-Gamer gewinnen. Denn eines sei direkt zu Beginn gesagt: Die DeathAdder ist eine Maus, deren technische Spezifikationen die für den gewöhnlichen Anwender deutlich überdimensioniert sind. Ein ‘Razer Precision 3G Infrarot-Sensor’ tastet den Untergrund mit 1800 dpi ab, was bei einer Reaktionszeit von unter einer Millisekunde zu rund 6400 Frames pro Sekunde führt - nach Berechnung von Razer ergibt sich so eine sekündliche Abtastung in der Größenordnung von 5,8 Megapixeln. Diese Eigenschaften sollen dem Spieler bei klassischen First-Person-Shootern wie Quake III Arena, Unreal Tournament oder Halo außergewöhnliche Genauigkeit und Präzision sorgen. [PRBREAK][/PRBREAK]

    [float="left"][​IMG][/float]„Wir wollten Mac-Gamern eine für First-Person-Shooter optimierte Maus bieten. Die Razer DeathAdder ist eine der besten Mäuse, die wir entwickelt haben. Mit ihr können wir Mac-Usern eine Gaming-Maus an die Hand geben, die für ihre Präzision und Geschwindigkeit bekannt ist“, so Robert „Razerguy“ Krakoff, President von Razer. Stimmt das auch?

    [float="right"][​IMG][/float]Die Maus nimmt eine optische Stellung ein, die irgendwo zwischen der klassischen Computermaus und dem trendigen Gaming-Equipment liegt. Sowohl Form als auch die schwarze Oberfläche erinnern an die ‘Maus von nebenan’, das weiß leuchtende und ebenfalls weiß pulsierende Razerlogo auf der Oberfläche machen den Unterschied jedoch deutlich. Die gummierte Oberfläche ist griffig, das Mausrad jedoch einen kleinen Tacken zu groß: Wer vorher eine Mighty Mouse mit seinem winzigen Scrollball genutzt hat, empfindet das Mausrad als nahezu sperrig. Dieser Eindruck verblasst mit einer Eingewöhnung, verschwinden tut er jedoch nicht. Dafür muss man dem Rad zugute halten, dass schlechtweg besser als der Scrollball ist: Die Gefahr einer zu großen Verschmutzung und infolge dessen einer spontanen Scrollverweigerung besteht nicht. Gleichzeitig fehlt jedoch auch die Möglichkeit, in der Vertikalen zu scrollen. Die fünf Tasten sind allesamt leicht zugänglich: Zusätzlich zu der klassischen linken und rechte Maustaste verfügt das Mausrad noch über eine eigene Taste, mit dem Daumen lassen sich zwei Zusatztasten an der Seite bedienen.

    [float="left"][​IMG][/float]Ein kleines Highlight ist die Zusatzsoftware, mit der die Maus ausgeliefert wird: Mithilfe des kleinen Verwaltungsprogramm lassen sich den verschieden Tasten die wildesten Funktionen zuteilen. So können einer Taste zum Beispiel Tastenkombinationen, die Veränderung der dpi-Sensivität oder direkt ein Doppelklick zugewiesen werden. Unterschiedliche Profile, die auf Wunsch auch mit einer Taste durchgewechselt werden, erweitern die theoretischen Möglichkeiten. Insgesamt kann die Maus ihr Versprechen halten: In einer Unreal Tournament-Schlacht konnte sich die Maus in der Tat deutlich gegenüber der Mighty Mouse durchsetzen. Gleichzeitig bleibt der Maus natürlich der große Nachteil eines Kabels, welches bei einer Maus wirklich, wirklich nicht angenehm ist. Immerhin: Das Kabel ist ausgesprochen lang und wenigstens dünn. Die zusätzliche Ausstattung ist nicht wirklich ausschlaggebend, jedoch voller liebevoller Details: Aufkleber, Postkarte und liebevoll gestaltete Handbücher zeugen von viel Herzblut bei der Entwicklung des Produkts.

    Insgesamt kann die ‘Lunar White Razer DeathAdder’ mehr als überzeugen und dürfte für viele Spielern mit Mac eine perfekte Alternative zur Apple-Maus darstellen, kostet sie mit ihren 49,99 Euro doch deutlich weniger als eine kabellose Mighy Mouse.
     
    #1 Felix Rieseberg, 03.06.08
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 15.03.14

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