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Magazin Im Kampf gegen die App-Gap: Microsoft veröffentlicht Tool zur Portierung von iOS-Programmen

Martin Wendel

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Trotz stetiger Verbesserungen stellt die App-Gap auch heute noch ein Problem unter Windows Phone dar – für die Microsoft-Plattform gibt es weniger mobile Anwendungen, sie erscheinen häufig erst nach den iOS- oder Android-Versionen und weisen zudem oft eine schlechtere Qualität auf. Bereits vor einigen Monaten hat Microsoft weitere Pläne angekündigt, dem entgegenzuwirken und Entwicklern unter die Arme zu greifen.[prbreak][/prbreak]

[h2]Windows Bridge ist Open-Source[/h2]
Neben dem Fokus auf Universalprogrammen, die auf allen Microsoft-Plattformen lauffähig sind, sollen Entwickler ihre iOS- und Android-Programme künftig für Windows portieren können. Nun hat der Konzern eine erste Version der auf den Namen Windows Bridge für iOS getauften Anwendung veröffentlicht – als Open-Source-Projekt unter der MIT-Lizenz. Der Code kann auf Github eingesehen und heruntergeladen werden, Microsoft hofft auf Feedback aus der Entwickler-Community.

[h2]Objective-C-Code übernehmen[/h2]
Microsoft geht es mit der Windows Bridge jedoch nicht darum, iOS-Anwendungen einfach unter Windows lauffähig zu machen. Der Konzern will Entwicklern bei der Erstellung von Windows-Programmen unter die Arme greifen – in dem sie möglichst große Teile des Objective-C-Codes weiterverwenden können. Microsoft hat in seine Entwicklungsumgebung Visual Studio dazu einen Objective-C-Compiler implementiert, der den Code von iOS-Apps in eine native Windows-App kompilieren kann.

[h2]Feedback der Entwickler[/h2]
Microsoft unterstützt mit der Windows Bridge dabei eine recht breite Auswahl an iOS-Programmierschnittstellen (APIs), ermutigt die Entwickler jedoch auch direkt Windows-APIs in die Programme einzubauen. Microsoft sieht die Entwicklung der Windows Bridge dabei nicht als abgeschlossen an. Der Konzern hofft auf Feedback der Entwickler und Unterstützung für weitere iOS-APIs einbauen. Zudem sei die derzeit verfügbare Windows Bridge noch eine recht frühe Version, die noch nicht den vollen Funktionsumfang besitze.

[h2]Finale Version im Herbst[/h2]
So können mit der Windows Bridge derzeit Anwendungen für Windows 8.1 und Windows 10 erstellt werden – jedoch nur für x86- und x64-Prozessorarchitekturen. Die ARM-Architektur, die vor allem in Mobilgeräten wie Smartphones und Tablets zum Einsatz kommt, wird derzeit noch nicht unterstützt. Die finale Version der Windows Bridge soll im Herbst erscheinen. Neben einer ersten Version der Windows Bridge für iOS, hat Microsoft auch ein entsprechendes Tool für Web-Apps veröffentlicht. Windows Bridge für Android steht derzeit nur ausgewählten Testern zur Verfügung und wird im Herbst als Public-Beta erscheinen, Windows Bridge für klassische Desktop-Anwendungen soll im nächsten Jahr verfügbar sein.

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Bild von Pixabay
Via Windows-Blog (1|2)
 
Gute Idee eigentlich.

Ich denke aber dennoch, dass eine Windows-Plattform einfach keine App-Plattform ist.
Android und iOS sind ja auch keine Desktop-Plattformen und die eierlegende Wollmilchsau ist nichts von all dem.
 
Bin sehr gespannt, ob die daraus "entstandenen" Apps auch so ressourcensparend laufen wie die nativ für Windows Phone entwickelten Apps. Und ob sich überhaupt noch jemand die Arbeit macht, für Windows Phone nativ zu entwickeln...
 
Was ist denn das für ein seltsames MacBook Pro?
 
Wenn das gut funktioniert, wird mein nächstes Smartphone definitiv eins mit Windows.
 
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Das MacBook Pro mit mattem Display hat doch den grauen Rand, oder?
 
Ich denke aber dennoch, dass eine Windows-Plattform einfach keine App-Plattform ist.

Das ist ein Framework, um ObjC-Code unter Win10 ans Laufen zu bekommen. Womit werden (wurden) doch gleich Desktop-Apps (ja, genau, Apps - die aus dem Mac App(lication) Store mit der Endung *.app :-)) für OS X programmiert?
 
Ich glaube das Microsoft sich sehr an das System wie Android & iOS annähern wird.

Der erste Schritt für ein integratives System ist mit Windows 10 getan. Ich bin derzeit noch in der Testphase von Windows 10 und muss sagen, dass Microsoft da mal ein schönes Stück Software kreiert hat.

Wenn Microsoft es schafft den roten Faden auch auf andere Geräte zu portieren, dann wird sich Apple in Zukunft in Acht nehmen müssen.

Der Plan der 360 Grad Software scheint aufzugehen. Zudem hat Microsoft mit der neuen Softwarepalette und den dazugehörenden Preisen einen großen Schritt in die richtige Richtung gemacht. Und das ganze bereits Systemübergreifend.

Derzeit überzeugt mich Apple mit der Kombination Hard- & Software. Wenn Microsoft es schafft da nachzuziehen, dann wäre das für mich die 100&ige zweite Wahl!
 
Natürlich ein von Microsoft von Apple geklautes Design, das aber niemals an das Original heranreichen wird, weil von M$ Winnschrott!
Meine Frage war ernst gemeint, weil ich noch nie ein MBP mit hellem Rahmen gesehen hab (außer natürlich die alten, aber die hatten keine schwarze Tastatur).
 
Das ist ein MBP mit Non-Glossy-Bildschirm. Hatte ich mal. War nicht übel.
VG
Horst
 
Das kann ich mir ganz und gar nicht vorstellen. Wahrscheinlich wird es so sein wie mit einer der neuen features von c# - das Null-Conditional Check.

Auf den ersten Blick kommt es einem vor als würde Microsoft wieder was von Apple(Swift) klauen, auf den Zweiten merkt man, aha aber es funktioniert nicht mit allen Typen und bei dem Dritten hat man schon Angst, ob es überhaupt geht.
 
Warum sollte gerade in der Hinsicht von Apple klauen.

Ich habe auch Win 10 Insider über Bootcamp laufen. Aber nicht um ein gratis OS abzufassen, ich habe mich wirklich an dem Insideprogramm beteiligt. Ich benötige Win eigentlich nur für Games oder für Subtitles in ein kompatibles Format zu bringen für zB. für Subler. Ich konvertiere meine gekauft Bibliothek. Ich kann die ganzen Hüllen und Cover nicht mehr sehen. In dieser Sache ist so ein Subtitel unter Win in 2 min erledigt.

Aber zurück zum Thema. Bis jetzt funktioniert jetzt schon die Portierung gut, wir sind aber erst beim Anfang. Wenn man solche Titel mag, wie zB. Farmville 2 "ab aufs Land". Diese Games gab es bis jetzt nur für das Smartphone oder Tablet.

Unter Win 10 geht man einfach in den Store und zockt das am Pc/Laptop. Synchron hält sich zB. auch dieses Game mit allen Devisen. Gerade wenn man die Meinung hat, nee am Smartphone oder Tablet ist mir das zu klein oder macht kein Spass. Es funktioniert, auch wenn es nichts für mich wäre.
 
Ich bin gespannt auf die Ergebnisse. Ob es maßgeblich das Interesse in Windows 10 Mobile ansteigen lässt, bleibt abzuwarten. Letztendlich muss man trotzdem jemanden im Team haben der sich mit der Entwicklung für Windows bzw. Windows Phone auskennt und die Apps natürlich auch weiterhin pflegen und ggf. auf plattformspezifische Kundenwünsche eingehen kann.

Etwas ähnliches wurde damals auch mit BlackBerry 10 und der Android-Runtime versprochen mit der, mit minimalem Aufwand, Android-Apps ganz einfach für BlackBerry 10 kompiliert und vertrieben werden können. Trotzdem wurde es generell eher selten gemacht und ich habe gemerkt, dass dadurch die Zahl und Qualität der Native-Apps sogar nachgelassen hat. Danach gab es eine Zweiklassengesellschaft zwischen den Native-Apps und den Android-Ports. Windows Bridge kann also vieles bedeuten, abhängig davon ob Entwickler wirklich in Windows 10 Mobile interessiert sind und Windows Bridge wirklich so gut ist.
 
Ich schätze mal die Jungs haben ganz schön blöd geschaut, als sie erfahren haben, dass Apple mit Swift eine ganz neue Sprache vorgestellt hat, und die ganze Arbeit mit Blick auf die Zukunft eigentlich nochmal neu gemacht werden muss...