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IDC: Chromebooks überholen in den USA erstmals Mac-Verkäufe

Martin Wendel

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Chromebooks sind auf der Überholspur – das deuten zumindest die Daten von IDC an. Die Analysten gehen davon aus, dass die Verkäufe der vor allem im US-Bildungsbereich beliebten Computer in den USA im ersten Quartal 2016 erstmals die Mac-Verkäufe überholt haben. Apple soll 1,8 Millionen Geräte abgesetzt haben, was einem Plus von 5,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspräche.

Wie viele Chromebooks die verschiedenen Hersteller insgesamt verkaufen konnten, verrät IDC nicht – die Verkäufe würden aber zumindest über jenen von Apple liegen. Der Erfolg der Chromebooks dürfte sich jedoch weitgehend auf die USA beschränken, außerhalb des Heimatmarktes von Google scheinen sich die zumeist preisgünstigen Notebooks noch nicht durchgesetzt zu haben.

Bild von Luis Roca (flickr), bestimmte Rechte vorbehalten

Via 9to5Mac

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So ein Chromebook habe ich schon einige Zeit im Visier. Ich könnte mich dafür erwärmen.
 
Läuft da drauf eigentlich ein richtiges OS oder eher ein Mobiles OS?
 
Auf einem Chrome Book läuft Chrome OS drauf. In der Regel kann man über den Developer Modus ein vollständiges Linux nachinstallieren. Insbesondere auf den ARM Modellen wird es schwierig was anderes als Chrome OS oder Linux darauf zu betreiben.
 
Ich hätte nicht gedacht, dass es Google tatsächlich schafft - beginnend mit den USA - einmal nennenswerte Marktanteile bei Desktop-Betriebssystemen zu gewinnen und dann auch noch Apple zu überholen. Google hat es, zumindest in den USA geschafft, dass man bei klassischen Desktop-Rechnern in Zukunft wohl von 3 marktführenden Betriebssystemen sprechen muss: Windows, MacOS und Chrome OS.
Der Schritt von Google, in Zukunft unter Chrome auch Android-Apps laufen zu lassen und damit die Offline-Funktionalität zu verbessern, ist da nur logisch. Da kann man Google nur wünschen, dass die Entwickler mitziehen und ihre Android-Apps auch für die Verwendung am Desktop fit machen.

Microsoft versucht diesen Schritt ja schon seit einiger Zeit auf umgekehrtem Weg: Die wachsende Verfügbarkeit von Universal Apps für die Desktop-Version von Windows 10 auch für sein schwächelndes Smartphone-Betriebssystem Windows 10 Mobile fit zu machen.

Von einem echten Durchbruch kann man aber wohl erst sprechen, wenn sowohl Microsoft/Apple einmal Anwendungen für Chrome OS entwickeln bzw. wenn Google/Apple einmal Anwendungen für Windows 10 Mobile entwickeln. Erst dann werden sich das im Desktop-Bereich schwächelnde "Chrome OS" und das im Mobil-Bereich ähnliche schwache "Windows 10 Mobile" wohl als echte Dritte Alternative zu Windows/MacOS bzw. Android/iOS etablieren.
 
Der Schritt von Google, in Zukunft unter Chrome auch Android-Apps laufen zu lassen und damit die Offline-Funktionalität zu verbessern, ist da nur logisch. Da kann man Google nur wünschen, dass die Entwickler mitziehen und ihre Android-Apps auch für die Verwendung am Desktop fit machen.
Sehe ich genauso, und in diesem Falle würde ich mir auch sofort einen solchen Laptop zulegen. Ganz alleine nur über den Browser sehe ich zu wenig Möglichkeiten, aber mit den einzelnen Apps und für den Preis kann man nicht meckern.
 
Jetzt setzt sich Linux endlich auf Smartphones und Desktops durch, wird aber beides von Google kontrolliert und eingeschränkt. Ich fasse schon nicht gern Google Chrome an, da tue ich mir ein Chrome OS bestimmt nicht an. Dass Chrome OS aber erfolgreich ist, hängt vermutlich mit dem Preis und dem, von außen betrachtet, einfachen Aufbau des Systems zusammen.
 
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Von einem echten Durchbruch kann man aber wohl erst sprechen, wenn sowohl Microsoft/Apple einmal Anwendungen für Chrome OS entwickeln bzw. wenn Google/Apple einmal Anwendungen für Windows 10 Mobile entwickeln. Erst dann werden sich das im Desktop-Bereich schwächelnde "Chrome OS" und das im Mobil-Bereich ähnliche schwache "Windows 10 Mobile" wohl als echte Dritte Alternative zu Windows/MacOS bzw. Android/iOS etablieren.
Du kannst mit Tools wie Crouton jede normale Linux Anwendungen unter Chrome OS ausführen, in dem einfach eine chroot Umgebung nachinstalliert wird, die einen klassischen Linux Desktop beinhaltet.
 
Von einem echten Durchbruch kann man aber wohl erst sprechen, wenn sowohl Microsoft/Apple einmal Anwendungen für Chrome OS entwickeln bzw. wenn Google/Apple einmal Anwendungen für Windows 10 Mobile entwickeln. Erst dann werden sich das im Desktop-Bereich schwächelnde "Chrome OS" und das im Mobil-Bereich ähnliche schwache "Windows 10 Mobile" wohl als echte Dritte Alternative zu Windows/MacOS bzw. Android/iOS etablieren.

Ich fürchte das Thema Windows Mobile ist durch. Microsoft hat die Tage die Lumia Sparte an Foxconn verkauft. Man versprach zwar die pflege der vorhandenen Geräte. Über die Zukunft lässt sich aber nichts sagen. Nachdem es in den letzten Wochen auch vermehrt Meldungen bekannter Apps gegeben hat, dass diese nicht weiter für Windows Mobile entwickelt werden, fürchte ich, dass Microssoft den Mobile Zug schlichtweg verschlafen hat.
 
Beinhaltet der Vegleich eigentlich auch MacBooks? Im Original, auf den sich der Verlgleich bezieht, ist nur von PCs und Macs die Rede.
 
Wie viele Chromebooks die verschiedenen Hersteller insgesamt verkaufen konnten, verrät IDC nicht – die Verkäufe würden aber zumindest über jenen von Apple liegen.

Zumindest nennt „The Verge“ eine Zahl: „IDC estimates Apple's US Mac shipments to be around 1.76 million in the latest quarter, meaning Dell, HP, and Lenovo sold nearly 2 million Chromebooks in Q1 combined.“ http://www.theverge.com/2016/5/19/11711714/chromebooks-outsold-macs-us-idc-figures

Beinhaltet der Vegleich eigentlich auch MacBooks? Im Original, auf den sich der Verlgleich bezieht, ist nur von PCs und Macs die Rede.

Da MacBooks Macs sind, ja. IDC differenziert lediglich zwischen den Herstellern und nicht nach Geräteart – und Apple verkaufte in den USA insgesamt im letzten Quartal 1,765 Mio. Macs.
 
Stimmt. Mein Fehler. Sie haben nur die Feature-Phone Sparte verkauft.
 
fürchte ich, dass Microssoft den Mobile Zug schlichtweg verschlafen hat.
Und das sind die sowas von selbst schuld.
Also ich hätte MS wirklich gewünscht damit Erfolg zu haben damit ich in Zukunft mehr aus der Windows-Welt sehe. Windows Phone ist und bleibt die erste und bisher einzige Alternative zu iOS, die ich gut fand.
Aber wer für ein stinknormales, durchschnittliches Plastikhandy 600€ verlangt und anschließend seine Software nicht auf die Kette kriegt, braucht sich nicht wundern - vor Allem wenn man doch genau weiß, dass es die letzte Chance ist. Hätten die für den Preis (!) wenigstens mal ein echtes Premium-Flagschiff rausgebracht, mit wirklich schickem Design aus Alu, das sich nach etwas Hochwertigem anfühlt, dann hätten sich mit Sicherheit mehr Leute dafür begeistert. Aber das 950 ist einfach ein so dermaßen normales, langweiliges Handy, das beeindruckt wirklich niemanden.
Und als Sahnehäubchen bringen die sowas dann mit einer Beta-Version von Windows 10 auf den Markt, das zu dem Zeitpunkt noch lange nicht fertig war... eigentlich unvorstellbar.

Ich war saumäßig enttäuscht. Und das meine ich ernst. Alle anderen Firmen wie Google oder Samsung sind mir sowas von gleichgültig, dass ich mich über deren Patzer nichtmal amüsieren kann. Aber das neue Microsoft will ich vorne mitspielen sehen, weil deren Ideen (wenn auch nur in Ansätzen) wirklich gut und vielversprechend sind. Aber eine Idee bringt ja nix, wenn man zu halbherzig ist, und genau das denk ich mir bei denen...

Find ich wirklich schade, dass es neben iOS nichts als Android gibt.
 
Das Apple nicht immer die höchsten/meisten Verkaufszahlen haben kann muss jedem klar sein.
Allein wenn man sich mal die Auswahl ansieht der vielen verschiednen Tablets & Smartphones. Dazu kommt noch, dass viele Hersteller gefühlte 1000 mal im Jahr releasen und Apple mehr oder weniger ihren gewohnten Turn beibehalten.
Das ist aber auch ein Grund warum Apple für mich exklusiv bleibt, eine überschaubare Produktpalette, ich weiß was und wozu jedes Gerät, in welche Kategorie gehört bzw passt. Und selbstverständlich die gute Qualität und Service.
 
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Ich hatte mir das ernsthaft auch überlegt, der Preis ist extrem attraktiv, sie sehen nicht so schlecht aus und an der Uni geht eh fast nix ohne Online Anbindung.

Letztlich wars mir aber zu unflexibel und der Apple Kosmos hat doch noch einige gut, gewichtige Argumente.