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IDC: Apple verkauft weniger Tablets, Marktanteil steigt trotzdem

Martin Wendel

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Schon seit längerem ist zu beobachten, dass die Tablet-Verkäufe nach einem steilen Wachstum in der Anfangsphase wieder zurückgehen. Die Gründe dafür dürften vielfältig sein, unter anderem scheinen Tablets im Vergleich zu Smartphones deutlich länger in Verwendung zu bleiben. Dies macht sich auch bei den Absatzzahlen von Apple bermerkbar: Schon seit mehreren Quartalen gehen die iPad-Verkäufe stetig zurück. Im vergangenen Quartal waren es knapp 10 Millionen Geräte, 9 Prozent weniger als noch ein Jahr zuvor. Trotzdem kletterte der Marktanteil nach oben, wie im aktuellen Bericht von IDC nachzulesen ist.

Vor einem Jahr lag der Marktanteil von Apple bei den Tablets noch bei 24,9 Prozent, im zweiten Quartal 2016 waren es 25,8 Prozent. Hintergrund ist, dass der Rückgang der Tablet-Verkäufe am Gesamtmarkt mit 12,3 Prozent noch größer ist als die Absatzverluste von Apple. Noch deutlich schlimmer traf es Samsung, die den Zahlen von IDC nach im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um fast ein Viertel weniger Geräte verkauft haben. Die Top-5 der Tablet-Hersteller wird vervollständigt durch Lenovo (2,5 Millionen Verkäufe), Huawei (2,2 Millionen Verkäufe) und Amazon (1,6 Millionen Verkäufe).

Insgesamt verzeichnete IDC im zweiten Quartal 2016 Tablet-Verkäufe in Höhe von 38,7 Millionen Einheiten. IDC nimmt dabei explizit nicht nur Tablets sondern auch sogenannte "Detachables", also Laptops mit abnehmbarer Tastatur, in die Statistik mit auf. Erst vor wenigen Tagen berichteten wir von der Marktanalyse von TrendForce, die auf 35,2 Millionen Geräte kommen. TrendForce berücksichtigt in seiner Statistik keine 2-in-1-Geräte. Die unterschiedlichen Ergebnisse dürften u. a. darauf zurückzuführen sein.

Eine gewisse Schwankungsbreite bleibt trotzdem, da die Analysen der beiden Marktbeobachter bei Amazon - ein Hersteller der keine Detachables oder 2-in-1-Geräte anbietet - eine Differenz von 600.000 Geräten aufweisen.

Via 9to5Mac

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Zuletzt bearbeitet:
Ich bin immer noch überrascht, dass Apple trotz deutlicher Preiserhöhungen den Absatzrückgang verlangsamen konnte, auch wenn trendforce meint, dieser sei eher auf das iPad 2 Air als auf die pro Serie zurückzuführen (was ich angesichts des gestiegenen ASP nicht ganz nachvollziehen kann).

Na, mal sehen ob der Boden tatsächlich bald erreicht ist.
 
Wundert mich auch, aber die neue Pro Serie spricht halt vielleicht doch eine neue Käuferschicht an, welche zuvor komplett auf das iPad verzichtet hat. Die Preissenkung des Air 2 hat mit Sicherheit auch etwas dazu beigetragen, dass viele Leute, die eigentlich auf ein Air 3 gewartet haben doch noch zuschlagen.
 
Ich sehe hier den Bedarf, dass Apple eine neue Device-Kategorie einführt, um einen neuen Markt zu aufzutun. Das Apple-Car kommt sicher irgendwann, aber ob alleine der Fokus auf Services hilft, ist noch ungewiss. Services haben aber immerhin den netten Vorteil, dass sich dadurch wiederkehrende Umsätze generieren lassen. Produktmäßig könnte Apple im Bereich Home-Automation sicher noch einiges an Potential erschließen. Oder halt verrückte Wege gehen, wie z.B. alles mögliche zu Digitalisieren - vom Toaster bis zum Fahrrad gibt es dort genug Möglichkeiten, die sogar mit iPhone, Watch, Homekit und anderen Apple-Technologien Sinn machen.
 
Nun hat Apple beim Thema Services in meinen Augen bisher keine gute Figur gemacht. iCloud hängt der Konkurrenz noch immer meilenweit hinterher, HomeKit ist bisher kaum existent und sonst?
 
Wo hängt iCloud denn "meilenweit" der Konkurrenz hinterher? Ganz im Gegenteil, in vielen (nicht allen) Bereichen läuft die iCloud reibungsloser ab als die Wolken der Konkurrenz (ich spreche aus der Sicht von Privatanwendern).
 
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Zur iCloud, funktioniert Reibungslos mit meinen IOS Geräten. Dropbox ist nicht mehr in Benutzung, obwohl ich 100 Gb kostenlos durch Telekom A1 inkludiert habe. Ich vermisse beim iPad immer eine Art gegenüberstellung von Neuverkäufen zum Bestand. Wäre interessant, wieviel und welche Altgeräte noch im Einatz sind, gerade gegenüber den Mitbewerbern von Apple. Habe ja selbst noch ein 4er Retina, das genügt zum Surfen oder Mail lesen
 
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iCloud läuft hier auch hervorragend :)
 
Das Teilen von in der iCloud gespeicherten Dateien per Link funktioniert doch immer noch nicht so wie bei Google, OneDrive oder Dropbox.
 
Ja, und das ist einer der wenigen Punkte, in denen die iCloud hinterherhinkt. Aber das ist doch nicht "meilenweit".
 
Nein, das natürlich nicht.

Ein tolles Feature für die iCloud, das andere (meine ich) noch nicht haben, wäre eine Versionierung. Quasi eine Time-Machine für in der Cloud gespeicherte Dateien. Das wäre auch ein guter Werbegrund für Apples Cloud und damit die iOS-Geräte.
 
Wo hängt iCloud denn "meilenweit" der Konkurrenz hinterher? Ganz im Gegenteil, in vielen (nicht allen) Bereichen läuft die iCloud reibungsloser ab als die Wolken der Konkurrenz (ich spreche aus der Sicht von Privatanwendern).
Bei mir läuft die iCloud selbst recht zuverlässig. Probleme gibt's aber immer wieder mit dem Schlüsselbund, weil Zugangsdaten manchmal nicht auf die anderen Geräte synchronisiert werden und dass über Wochen und zum anderen mit iCloud Drive. Das ist praktisch unbrauchbar bei mir wenn es darum geht über diesen Weg mal gerade eben einzelne Dokumente auf ein anderes Apple-Gerät zu bekommen, die Sachen kommen einfach nicht auf den anderen Geräten an. Wenn ich ne schnelle Lösung brauche nutze ich deshalb One Drive von Microsoft, dort dauert der selbe Vorgang nur Sekunden. Gerade auf dem MacBook läuft iCloud Drive sehr unzuverlässig.
 
Probleme gibt's aber immer wieder mit dem Schlüsselbund, weil Zugangsdaten manchmal nicht auf die anderen Geräte synchronisiert werden und dass über Wochen und zum anderen mit iCloud Drive.
Hm, also bei mir gab's bisher keine Probleme mit dem Schlüsselbund. Abgesehen davon gibt es eine solche Funktion bei den Konkurrenten gar nicht, Apple kann da also kaum meilenweit hinterherhinken. Was die iCloud Drive angeht ist mir bislang auch nicht aufgefallen, dass der Sync von Daten problematisch wäre. Ganz im Gegenteil finde ich OneDrive da eher schlecht, da die Mac-App im Vergleich zu Dropbox/iCloud Drive erst vergleichsweise spät bemerkt, wenn es im OneDrive-Ordner Änderungen zum Synchronisieren gibt.
 
Ist doch schön, wenn bei dir alles funktioniert.

Bis ein Bild vom iPhone z.B. auf dem PC landet, kann hier durchaus schon eine Zeit vergehen. Selbst iPhone -> iPad dauert zuweilen. Die Verzahnung in die Dateistruktur der verschiedenen OS empfinde ich bei Dropbox und Co. als wesentlich gelungener und praktischer.

Wenn ihr mit dem bisher gebotenem zufrieden seid, ok, die Konkurrenz bietet da aber doch mehr.
 
Bin auch wieder zurück zum iPad. Hab eine Weile auf Geschäftsreisen das MacBook 12 getestet. Sicher ein tolles Gerät aber meine Arbeiten kann ich auch mit dem iPad Pro 9,7 verrichten...meine Meinung: mit einem iPad ist man flexibler....