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Ich bin frei! Umstieg von W... auf OS X in der Firma vollzogen.

Dieses Thema im Forum "Café" wurde erstellt von SilentCry, 18.03.10.

  1. SilentCry

    SilentCry deaktivierter Benutzer

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    Liebe, liebe Freunde, nach Jahren und Jahren der Qual, nachdem mein OS/2 damals (lang, lang ist's her) mehr zwangsweise als freiwillig durch ein Windows NT ersetzt wurde, mit diesem unausgegorenen Flickwerk aus Redmond habe ich diese Woche die Migration zu OS X vollzogen.

    Privat schon lange ein Mac-User steht nun je ein iMac 27" i5 vor mir bzw. meinem Kollegen und somit habe ich mich völlig von Windows gelöst. Ich habe die letzten zwei Tage damit verbracht, die Geräte "firmentauglich" zu konfigurieren und meinem Kollegen (der noch nichts mit Mac zu tun hatte) das OS X näher zu bringen - seine Begeisterung dafür steckt sogar mich noch an.

    Ich will ja nicht so weit gehen zu sagen, dies sei der schönste Moment in meinem Leben, aber zu den Top 20 gehört er sicher. Endlich, endlich frei.

    Ich wünsche euch einen ebenso wundervollen Tag,
    SC.
     
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  2. BreZel

    BreZel Westfälische Tiefblüte

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    Also erstmal Glückwunsch zu deiner gewonnen "Freiheit"...
    Ich nehme mal an du meinst das eher Symbolisch und machst Freiheit nicht von deinem Betriebssystem abhängig...

    Ich arbeite auch (wie wahrscheinlich die Meisten) in einem Unternehmen welches Windows nutzt, und bekomme dort täglich mit was es für Quälereien mit wöchentlichen Sicherheitslücken (sei es der IE oder AcrobatReader) gibt, und wie dann die halbe Firma Kopf steht um alles zu aktualisieren.
    Gut eine Komplettumstellung auf MacOSX ist bei einer Firma mit über 200 Mitarbeitern nicht mal eben gemacht und glaube auch nicht dass sowas kommt, aber wenn ich mich mal selbstständig machen sollte dann wird auf jeden Fall auch Macs genommen :)

    g
    Max
     
  3. XeroX

    XeroX Süssreinette (Aargauer Herrenapfel)

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    Ich arbeite ja nicht mehr oft mit Windows, aber letztens musste ich dann mal für einen Freund die iTunes Privatfreigabe aktivieren. Wir scheiterten. Ich hatte seit meinem 3 Geburtstag einen PC, bis vor 2 Jahren immer Windows, bzw. DOS, ich kenne mich also gut aus. Eher kannte, denn jetzt, wenn mich mein Dad fragt wie sowas und sowas bei Windows geht oder ob ich ihm mal helfen kann, muss ich oft passen, ich peil das einfach nichtmehr. Auch das technische Interesse hat sich gelegt, ich mach mir mehr Gedanken um das was ich letztendlich am Macbook oder am Mac Pro mache (und machen kann) als den technischen Feinheiten den letzten Schliff zu geben, oder mal wieder nen Virus zu entfernen. Ein sehr feines Gerät, so ein Mac.

    ciao,
    Grischa
     
  4. SilentCry

    SilentCry deaktivierter Benutzer

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    Ja. Ich über auch gerade das Achselzucken, das ich in Zukunft anwenden werde wenn ein Freund/Bekannter/Kollege daherkommt mit "Du bist doch so ein Guru, kannst du mir sagen warum [enter one of never ending windows pains here]".
     
  5. implied

    implied Leipziger Reinette

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    SilentCry: Mein Glückwunsch, da hat die Chefetage doch eine saubere Entscheidung getroffen.

    Leider bin ich nach wie vor immer mal wieder mit Windows "bedrängt", gerade wenn Kunden Druckdaten, die verändert werden müssen auf Windows gemacht wurden und korrigiert oder umgestellt werden müssen - Problem Schriften, Word- oder Powerpoint-Daten (HaHa, Druckdaten.....!).
    Ich habe hier zumindest den Vorteil, mir ein "running system" generiert zu haben, daß zwar nicht das schnellste ist, aber immerhin bisher zuverlässig läuft.
    Habe das Ding irgendwann aus dem Netz genommen, mache seit SP3 nach einer sauberen Neuinstallation keine updates mehr und mache auch keine Programmupdates mehr - nur so geht´s.
    Win und Internet ist imho für jeden Rechner auf Dauer tödlich, da kann man noch so sehr aufpassen. Ist er im Netz müssen nun mal eben die updates gemacht werden, um Sicherheitslücken zu schließen.
    Mir ist das wurscht und deswegen rennt das Ding. (Man könnte fast sagen: Tutorial für "wie läuft mein Windows zuverlässig - Hihi)

    Ich selber komme auch aus einer Zeit der Assemblerprogrammierung an 8086/8088 DOS-Rechnern und lange mit allen MS-Varianten beschäftigt, also kenne ich mich im direkten Vergleich sehr wohl aus.

    Der vornehmlich wahrgenommene höhere Preis eines Macs relativiert sich meiner Erfahrung nach für jedes Unternehmen innerhalb kurzer Zeit, wenn man Zeiten für Pflege, updates, Datensicherung, allgemein Systemadministration und Netzwerkpflege sowie Arbeitszeitverlust durch laufende Neustarts durch Abstürze sowie zu langsame Dateisuche mit einkalkuliert.

    Aus diesem Blickwinkel ist es buchhalterischer Krampf, sich für Windows-Systeme zu entscheiden, denn auf Dauer ist dem Unternehmen effektiv Geld gespart.

    Gar nicht zu reden von Design, Benutzerfreundlichkeit (...und auch ein wenig vom Image, wem das was Wert ist) ;)

    Alsdann viel Spaß beim zukünftigen Achselzucken
     
  6. Jenz

    Jenz Stechapfel

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    Puh, wollte gerade lästern das Ihr ja wohl ganz schön Geld ausgegeben habt - gerade noch gesehen das es wohl nur 2 dicke iMacs sind ;)

    Bei der letzten Firma (5 Rechnerarbeitsplätze) die während ich dort arbeitete das Betriebssystem gewechselt hat gab's aus Kostengründen für die Aussendienstler nur kleine MBP, haben die gemeckert zuerst! :)

    o/

    Jenz
     
  7. proteus

    proteus Langelandapfel

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    Das erste was ich damals gemacht habe : Alle Windows Rechner raus. Und als ich den Laden dann übernommen habe, wurde aufgerüstet. Seit der Zeit gehören Stillstand, abgestürzte Rechner, externe "IT Experten" und der ganze Murks der Vergangenheit an. Ich habe auch schon einige Klienten bekehrt, die sich einfach immer wunderten, das bei uns immer alles funktionierte.
    Das Leben kann so einfach sein.
     
  8. eet

    eet Rheinischer Winterrambour

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    "Frei" ist nicht so das Wort, mit dem ich den Zustand eines Apple-Besitzers bezeichnen würde. Ab jetzt sagt dir Apple, was du brauchst und was nicht. Wer weiß, ob ab dem nächsten MacOS Flash auf iMacs noch erlaubt ist... ;)
     
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  9. SilentCry

    SilentCry deaktivierter Benutzer

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    Du nicht, das ist mir schon klar. ;.)
    Ich empfinde aber Freiheit (und da gibt es natürlich auch Abstufungen) erheblich mehr durch den Wegfall des Windowsdiktats als in (für mich) marginalen Details der Herstellerpolitik. Deine Vision von "kein Flash am OS X" teile ich nicht (und denke, sie war scherzhaft gemeint) und andere Kleinigkeiten tangieren mich nicht. (Die unsägliche Firewire-Diskussion zum Beispiel.)

    Wer meine Beiträge verfolgt weiß auch, wie kritisch ich vor allem Apples Haltung zur Sicherheit generell gegenüber stehe (keine Implementierung der einfachsten SATA-Security-Features, kein Bereitstellen einer GUI für den eingebauten Sandbox-Mechanismus, mangelhafte Unterstützung von FileVault und TimeMachine, apropos TM: Im dritten Jahrtausend inmitten des Neofaschismus-Überwachungsstaats keine verschlüsselten Backups..., etc.) und dennoch ist das alles Pimpifax gegen die Nachteile aller anderen Systeme (also Windows oder eine der unüberschaubaren Anzahl von Linuxdistributionen).

    *Ich* fühle mich jetzt befreit. Und ich gehe morgens mit Freude ins Büro. *Meine* Lebensqualität hat sich um Dimensionen verbessert.
     

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