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iAd: Apple erhöht Gewinnspanne für Entwickler

SubFish

Rheinischer Krummstiel
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Apples Werbeplattform iAd hatte bereits kurz nach dessen Start 2010 Probleme. Das Unternehmen versuchte bereits durch diverse Preisnachlässe mehr Leute dazu zu bringen iAd dazu zu verwenden in Apps Werbung zu schalten. Nun setzt Apple am anderen Ende an. App Entwickler können frei entscheiden, ob sie sich ein Zubrot durch die Verwendung des Apple-Werbeprogramms verdienen wollen. Die Gewinnspanne für Entwickler lag bei 60 Prozent. Dieser Wert wurde nun um zehn Prozent auf 70 Prozent erhöht. Apple erhofft sich hierdurch mehr Entwickler zu begeistern, iAds in ihren Apps anzeigen zu lassen. Bekannt gegeben wurde die Erhöhung auf der Developer-Plattform von Apple.
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Developer Advertising Services Agreement Update

We have made the following changes to the Developer Advertising Services Agreement for the iAd Network, effective immediately.

The revenue share for the iAd Network is now 70% to the Developer.

Der Einstiegspreis für Werbende wurde seit dem Launch von iAd auf einen Bruchteil reduziert. So liegt dieser nun bei 100.000 US-Dollar. Ein winziger Betrag verglichen mit dem damaligen Einstiegspreis von mindestens einer Million US-Dollar.

iad.png
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Wundert mich jetzt wenig, denn bei den wahnwitzigen Anfangspreisen gegenüber anderen Anbietern solcher Werbung hatte die iAd ja keine echte Chance. Hätte man iAds gleich zu diesen Konditionen gestartet, hätten sie sicherlich mehr anklang gefunden, als durch die Vergünstigungen im Nachhinein. Viele potentielle Interessenten wurden von Vornherein verschreckt, und von deren Radar ist iAd jetzt verschwunden.
 
Wird auch nicht viel bringen. Das Hauptproblem ist, dass Apple bei den Inhalten mitreden will und das wird kaum eine Werbeagentur akzeptieren. Wer will schon aufwändig eine Werbekampagne aufbauen, die dann vielleicht von Apple einfach abgelehnt wird?

Hier ist weniger das Geld das Problem als Apples Kontrollfreakverhalten. Solange sie daran nichts ändern, bleibt iAds ein Flop.