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[How to] Suse Linux 10.3 neben Mac OS X

Dieses Thema im Forum "Software-Tutorials" wurde erstellt von mac@engelthal, 10.03.08.

  1. mac@engelthal

    mac@engelthal Tydemans Early Worcester

    Dabei seit:
    15.03.07
    Beiträge:
    388
    Hallo,
    schön dass du dieses Tutorial liest und dich für Linux interessierst. Es ist für all jene gedacht, die neben Mac OS X zusätzlich Suse Linux 10.3 installieren wollen. Dieses Tutorial ist unter Mac OS X Leopard getestet worden. Am besten ist es, wenn du dieses Tutorial ausdruckst, und dir, vor allem für die Installation von Linux daneben legst:

    Folgendes wird vorausgesetzt:
    1. Installiertes Mac OS X (mit neuesten Updates)
    2. Suse Linux 10.3 (DVD oder CDs, ist egal)
    3. rEFIt Programmpaket

    Am Ende des Tutorials hast du
    1. ein (immer noch) Funktionierendes Mac OS X
    2. ein sauber bootendes Suse Linux 10.3
    3. eine wunderschöne Bootauswahl zwischen Suse Linux und Mac OS X.

    Schritt für Schritt Anleitung:
    Mac OS X vorbereiten:

    1. Hierzu gehen wir im Programme/Dienstprogramme Ordner auf "Festplattendienstprogramm"

    2. Dort wählen wir unsere Festplatte aus, auf der das Volume "Macintosh HD" o.ä. ist.

    3. Dann gehen wir rechts in diesem Fenster neben "Erste Hilfe", "Löschen" auf "Partitionieren"

    4. Dort klicken wir in diesem "Balkendiagramm" auf das "Macintosh HD" Volume (wahrscheinlich das einzige) und klicken unter diesem "Blalkendiagramm auf das "+".

    5. Auf dieses Volume "Macintosh HD_2" klicken wir erneut.

    6. Rechts neben diesem Balkendiagramm stellen wir die Größe des Platzes ein, den wir für Linux verwenden wollen (oder die Größe die Mac OS X auf jeden Fall behalten soll, das ist egal. Dazu muss man aber auf "Macintosh HD_2" auf "Macintosh HD" klicken) und den Volumenamen (z.B. Suse Linux).

    7. Wenn alles stimmt und so passt wie wir wollen, klicken wir auf "Anwenden". Das dauert jetzt eine Weile und der Mac könnte währenddessen unter Umständen nicht reagieren.

    rEFIt installieren:

    1. Das Image von rEFIt öffnen und den Installer starten (rEFIt.mpkg)

    2. Immer weiter und den Lizenzvertrag akzeptieren. Wenn in dem Fenster steht "Klicken Sie auf 'installieren'..." stattdessen auf "Anpassen" klicken.

    3. Hier dann die "rEFIt Filesystem Drivers" abhaken und auf "Installieren" klicken.

    4. Dann den Mac neustarten. Es müsste statt des Apfels ein rEFIt Bildschirm erscheinen. Wenn nicht, nochmal neustarten. Kommt dann immer noch kein rEFIt-Bildschirm, im Terminal (Programme/Dienstprogramme/Terminal) folgendes eingeben:
    Code:
    cd /efi && sudo ./enable-always.sh
    Linux installieren:

    1. Mac OS X booten und dann die erste Suse Linux CD oder die DVD einlegen und neustarten.

    2. Im rEFIt-Menü auf den Pinguin mit der CD klicken und warten.

    3. Im nun folgenden Menü auf F2 drücken und Deutsch auswählen, auf F3 drücken und die Display-Auflösung auswählen (es geht nur 1024x768, glaube ich).

    4. Dann "Installation" auswählen (mit den Pfeiltasten) und
    Code:
    lpj=8000000
    eingeben. Es müsste nun das Installationssystem booten.

    4a. Wenn die Maus nicht funktioniert, das Installationssystem wieder beenden, die Schaltfläche "Abbrechen" kann man mit "Tab" usw. erreichen und mit Enter auslösen.

    4b. Es erscheint nun "linux-rc" mit einer Fehlermeldung, die wir quittieren, indem wir die Enter-Taste betätigen. Dann wählen wir in einem Menü "Kernel-Module (Hardwaretreiber)" und klicken dann auf "Unbekannte Module laden" (oder so ähnlich). Dort müsste dann das Modul "appletouch" erscheinen, das wir mit der Enter-Taste laden. Dann gehen wir ins Hauptmenü zurück und klicken auf "Installation oder installiertes System starten", "Installation oder Update starten" und "CD-ROM". Dann müsste die Maus funktionieren.

    5. Bis zum Fenster "Installationseinstellungen" alles so anpassen, wie man es will. In diesem
    dann auf "Partitionierung" klicken und keinen Vorschlag annehmen, sondern immer auf manuell klicken.

    6. Nun müsste man seine aktuelle Partitionierung sehen (EFI [200MB] mit dem Gerätepfad /dev/sda1, Mac OS X mit dem Gerätepfad /dev/sda2 und die temporäre Linuxpartition mit dem Gerätepfad /dev/sda3). Die temporäre Linuxpartition löschen wir nun und erstellen, wenn man möchte, eine swap-Partition (einfach als swap formatieren) mit der Größe von ca. 2 GB. Als nächstes erstellen wir ein root-Partition (Mountpoint /) - als Dateisystem für die root-Partition schlage ich reiserFS vor.

    5. Nun stellen wir sicher, dass bei der "EFI"- und "Mac OS X"-Partition KEIN "F" steht und diese beiden Partitionen auch immer noch da sind. Außerdem merken wir uns den Gerätepfad zur Linux-Root-Partition (in diesem Beispiel /dev/sda3, bitte entsprechend anpassen!)!!!

    6. Diese Partitionierung übernehmen wir nun und sind wieder im "Installationseinstellungs"-Bildschirm. Dort klicken wir auf "Systemstart" und ändern den Bootloader auf "LiLo", neue Konfiguration vorschlagen.

    7. Jetzt wählen wir noch die benötigten Pakete aus und klicken, nachdem wir nochmal alles überprüft haben, auf "Übernehmen" und "Installieren". Das ganze dauert jetzt ca. eine Stunde, oder aber auch weniger oder länger, kommt darauf an. Kommen bei der Boot-Loader Installation Fehler, einfach ignorieren, wir installieren ihn sowieso gleich neu.

    Bootloader installieren:
    Das System startet nach der Installation neu.

    1. Im rEFIt-Menü auf den Pinguin mit der CD klicken und warten.

    2. Im nun folgenden Menü auf F2 drücken und Deutsch auswählen, auf F3 drücken und die Display-Auflösung auswählen (es geht nur 1024x768, glaube ich).

    3. Dann "Rettungssystem" auswählen (mit den Pfeiltasten) und
    Code:
    lpj=8000000
    eingeben. Es müsste nun das Rettungssystem booten.

    4. Bei "Rescue login: " geben wir "root" ein und es müsste eine Bash folgen.

    5. Alle folgenden Befehle eingeben und auch in dieser Reihenfolge:
    Code:
    mount /dev/sda3 /mnt
    mount -o bind /dev /mnt/dev
    chroot /mnt /bin/bash
    grep -u rootfs /proc/mounts > /etc/mtab
    mkdir /dvdrom
    mount /dev/dvd /dvdrom
    cd /dvdrom/suse/x86_64
    ls lilo*
    rpm -Uvh PAKET-VON-OBEN
    6. Wenn wir dies alles getan haben und es keine Fehler gab, dann geben wir ein
    Code:
    vi /etc/lilo.conf
    und schauen nach, ob etwas in dieser Datei steht. Zu überprüfen sind
    Code:
    boot=/dev/sda3
    image=/boot/vmlinuz(KEIN SCHREIBFEHLER!)
    initrd=/boot/initrd
    root=/dev/sda3
    Falls etwas nicht stimmt, gemäß dieser Anleitung ändern und "vi" beenden.

    7. Mit "lilo" installieren wir den Bootloader. Gibt der Befehl Fehler aus, Schritt 6 einfach wiederholen.

    8. Zuletzt "reboot" eingeben und im rEFIt den Pinguin mit der Festplatte auswählen. Das Linuxsystem müsste nun booten.

    So, falls ihr Fragen, Ideen, Anregungen habt, einfach hier posten!!

    Gruß,
    --Alex
    (STAND 10. MÄRZ 2008)
     
    #1 mac@engelthal, 10.03.08
    Zuletzt bearbeitet: 10.03.08
    Pferdeappel95 und Nathea gefällt das.
  2. baldmacuser

    baldmacuser Cripps Pink

    Dabei seit:
    14.01.07
    Beiträge:
    149
    Hi !
    Kurze Frage: Lässt sich Linux auch von einer externen HD booten ?

    Viele Grüße !
     
  3. Staeff

    Staeff Bismarckapfel

    Dabei seit:
    23.06.08
    Beiträge:
    75
    Würde mich auch interessieren.

    Seit 5 Monaten keine Antwort ^^

    mit freundlichen Grüßen,
    Stäff
     
  4. Filu

    Filu Granny Smith

    Dabei seit:
    30.09.08
    Beiträge:
    15
  5. mac@engelthal

    mac@engelthal Tydemans Early Worcester

    Dabei seit:
    15.03.07
    Beiträge:
    388
    Ja, müsste funktionieren, da es für den Linux Installer egal ist, ob's interne oder externe Festplatte ist.

    Ja, es tut mir sehr leid, ich hatte viel Stress. Jetzt bin ich aber wieder verfügbar. :innocent:
     
  6. Dakenkrowe

    Dakenkrowe Starking

    Dabei seit:
    06.07.08
    Beiträge:
    214
    Ist es also möglich komplett alles von Linux auf die externe zu verfrachten oder muss es noch etwas auf der internen geben?
    Wenn ja könntest du ja noch ein Tutorial erstellen, wenn du machen würdest.
    Falls nicht was würde denn dann auf dem Mac überbleiben?
     
  7. Thomas1984

    Thomas1984 Macoun

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    118
    ein Sehr interessantes Thema!! weil ich versuche mein Installierets Linux System was ich schon seit Monaten auf einer Externen Festplatte habe von meinem MacBook zu starten ... Bei dem Dell bei mir auf der Arbeit geht es ohne Probleme... Und mit Refit habe ich es versucht.. ich habe die Live Cd verwendet.. Aber nichts hat gebracht :(

    Die Frage ist jetzt WARUM?


    PS: Ich habe mir jetzt das Aktuelle refit runtergeladen und Installiert..
    Macbook neu gestartet und es kamm immer beim Start der Apfel und nicht das refit Zeichen,,, Habe dann cd /efi && sudo ./enable-always.sh eingegeben und es erscheint noch immer nicht :(

    Vielleicht könntest du uns auch paar Tips geben wie man Linux auf eine USB Variante Installiert... Da währe ich und bestimmt alle anderen Dankbar..
    Da ich mitlerweile glaube das ich alles Falsch gemacht habe..
    um von einem Macbook eine USB Linux version zu starten..
    Mandriva 2009, und Ubuntu,, ging nicht bei mir :(
     
    #7 Thomas1984, 15.12.08
    Zuletzt bearbeitet: 15.12.08
  8. mac@engelthal

    mac@engelthal Tydemans Early Worcester

    Dabei seit:
    15.03.07
    Beiträge:
    388
    Ich schau mal, vielleicht finde ich ja eine Lösung dafür. Das Problem ist nur, dass ich keine externe Festplatte hier habe und es deswegen nicht so einfach probieren kann.

    Zum nicht-Erscheinen von rEFIt: Es MUSS kommen, ansonsten ist was verstellt. Eine Möglichkeit könnte sein, dass man die Partition von rEFIt zum Startvolume machen muss (Systemeinstellungen > Startvolume).

    Ich versuche mal, ob ich ein minimales Linux auf einem USB Stick installieren kann.

    Viele Grüße,

    Alex
     
  9. Thomas1984

    Thomas1984 Macoun

    Dabei seit:
    13.11.08
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    118
    Das währe super :D Danke dir vielmals !!!
     

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