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HFS oder NTFS - was ist besser?

Dieses Thema im Forum "Festplatten, SSD und andere Speichermedien" wurde erstellt von Jennifer84, 06.07.09.

  1. Jennifer84

    Jennifer84 Erdapfel

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    06.07.09
    Beiträge:
    1
    Hallo,

    ich möchte eine externe LaCie 1 TB über FireWire 800 sowohl unter Mac als auch unter Windows nutzen. Ich arbeite mit zum Teil sehr großen Dateien (unkomprimiertes Audio), daher möchte ich eine Formatierung mit FAT32 vermeiden. Wenn ich es richtig sehe, kommen also nur zwei Möglichkeiten in Betracht:

    1) Formatierung HFS, PC greift mit MacDrive darauf zu
    2) Formatierung NTFS, Mac greift mit NTFS-3G darauf zu

    Da NTFS-3G kostenlos ist, wäre Lösung 2) eigentlich perfekt.

    Aber nun meine Frage: Für die Arbeit mit Audio (Harddisk-Recording, Streaming von Samples etc.) brauche ich einen möglichst hohen Datendurchsatz. Gibt es zwischen NTFS und HFS Unterschiede in der Performance oder Geschwindigkeit?

    Anders gefragt: Ist HFS auf dem Mac besser als NTFS mit Workaround? Oder kann ich die Platte ohne Bedenken mit NTFS formatieren?

    Und hat jemand vielleicht schon Erfahrung mit NTFS-3G gesammelt? Funktioniert das ohne Einschränkungen?

    Vielen Dank schon mal für alle kompetenten Antworten. :)

    LG,
    Jenny
     
  2. philo

    philo Roter Stettiner

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    973
    ich habe zwar nicht wirklich große Ahnung von den Performanceunterschieden, aber da du wahrscheinlich vor allem unter Mac mit den großen Daten arbeitest, würde ich sagen HFS, denn ich vermute, dass du damit nicht noch den zusätzlichen Software-NTFS-Umwandler hast, da ja HFS dann nativ läuft. Naja, wie gesagt, nur so ein Idee.

    Achja, willkommen im Forum!
     
  3. Samsas Traum

    Samsas Traum Pommerscher Krummstiel

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    HFS ist vom Dateisystem selber besser. Daher würde ich zu HFS raten, NTFS wäre nicht die feinste Lösung meiner Meinung nach. Wie HFS aber auch Win läuft kann ich dir nicht sagen.
     
  4. pepi

    pepi Cellini

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    8.741
    Weder das eine noch das andere FileSystem ist "besser" aus Deinem Blickwinkel. Sie haben beide sehr unterschiedliche Ziele.

    NTFS-3G funktioniert tadellos, ist aber zwangsläufig nicht unbedingt eine Rakete.
    HFS Explorer für Windows ist ebenfalls kostenlos verfügbar.

    Ich würde grundsätzlich eher zu HFS neigen oder alternativ eben FAT32 oder ZFS verwenden. Dabei wird man aber in jedem Fall mit Einschränkungen leben müssen.
    Spricht irgendwas bestimmtes dagegen die Daten übers Netzwerk zu übertragen?
    Gruß Pepi
     
  5. deepinpowder

    deepinpowder Reinette de Champagne

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    415
    Ich denke die Geschwindigkeit, auch Gbit Lan ist das, im Vergleich zu FW800, langsam.

    Gruß
     
  6. DarthVader007

    DarthVader007 Cripps Pink

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    151
    ab September mit Snow Leopard bekommst du doch dann sogar nen HFS Treiber von Apple für Windows. Formatier sie in HFS, das ist wohl die beste Lösung
     
  7. RobMetal

    RobMetal Aargauer Weinapfel

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    748
    Leider fand ich keinen besseren Thread:
    habe hier noch ne 500 GB My Book von WD Format: NTFS
    Wie kann ich nun die Platte mit meinem Mac in HFS(+)? formatieren?

    Danke
     
  8. kerker00

    kerker00 Boskop

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    29.04.08
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    206
    Festplattendienstprogramm starten nachdem du die Platte angeschlossen hast.
     
  9. naich

    naich Pommerscher Krummstiel

    Dabei seit:
    22.11.08
    Beiträge:
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    Bei meiner Platte produziert NTFS-3G einen nur halb so großen Schreibdurchsatz wie Lesedurchsatz (er liest bei mir mit 15 MB/s und er schreibt gleichzeitig mit 15 MB/s (USB)). Sprich wenn auch große Dateien beschrieben werden, ist das eher suboptimal.
    Mit dem kostenpflichtigen Paragon NTFS bestehen diese Probleme bei mir nicht mehr.

    Wobei man bei diesen beiden Tipps ganz klar sagen muss, dass beide Varianten nur reine Lesezugriffe darstellen. Also wenn auch dateien geschrieben werden sollen, ist das keine Lösung.
    Außerdem hat die erstgenannte Software eine eigene Browse-Oberfläche, sprich die Festplatte wird unter Windows nicht gemounted, so dass sie mit dem Windows-Explorer selbst gelesen werden kann. Das Programm ist eher als Entpack-Programm anzusehen, mit dem man lediglich Dateien von der externen Platte "extrahieren" und auf irgendne andere Plate schieben kann.
    Also für einen oft gebrauchten Lesezugriff absolut ungeeignet.

    Letztendlich muss man sehen, womit man mehr arbeitet. Sowohl unter Windows als auch unter Mac kann man HFS+/NTFS mit kostenpflichtiger Software lesen und schreiben, und das mit (bei mir) nicht spürbaren Geschwindigkeitseinbußen.

    Ich habe ich mich für NTFS entschieden, weil ich die Platte weniger an meinem eigenen, alten Windows-Rechner betreiben will, als vielmehr ohne zusätzliche Installationen an fremden Windows-Rechnern.
     

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