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Nach der Übernahme der Mobilfunksparte durch Microsoft will sich der Rest von Nokia vor allem auf drei Geschäftsbereiche spezialisieren: Nokia Solutions and Networks, die Forschungsabteilung und die Kartendienste HERE. Letztere sollen nach einem gescheiterten Start vor rund zwei Jahren und der Entfernung aus dem App Store Ende 2013 nun in den nächsten Monaten ihr Comeback feiern, verrät Nokia-Manager Sean Fernback im Gespräch mit dem Wall Street Journal.[prbreak][/prbreak]
Offline-Nutzung
Bis Ende des Jahres will Nokia seine HERE-Kartendienste, die bisher vor allem Windows-Phone-Nutzer zu schätzen gelernt haben, (wieder) für iOS und Android anbieten. Ähnlich wie bei Windows Phone werden die Apps kostenlos angeboten und erlauben auch einen Download des Kartenmaterials zur Offline-Nutzung. Selbst die Suche nach Orten wird dann ohne Internetverbindung möglich sein. Nokia will sich so von Google Maps, das eine geringere Offline-Funktionalität bietet, absetzen. Ob die neuen HERE-Apps auch eine Turn-by-Turn-Routenführung erlauben, geht aus dem Bericht des Wall Street Journal jedoch nicht hervor.
„Es ging gründlich schief“
Mit dem letzten Versuch, seine Kartendienste für iOS anzubieten, ist Nokia gescheitert. Die App erhielt schlechte Rezensionen und wurde nur selten heruntergeladen. Ende 2013 wurde sie schließlich von den Entwicklern aus dem App Store entfernt. Als Grund nannte man damals Inkompatibilitäten mit iOS 7. „Es war ein überhastetes Produkt, das nie gründlich erprobt wurde“, so Fernback zum gescheiterten Versuch. „Ehrlich gesagt, ging es gründlich schief. Aber wir haben uns neu aufgestellt.“
Keine finanziellen Erträge
Unmittelbare finanzielle Erträge erwartet sich der finnische Konzern von den neuen Apps für iOS und Android jedoch keine. Die Programme selbst werden kostenlos sein, ein Werbegeschäft hat Nokia noch nicht aufgebaut. Dafür gebe es derzeit auch keine Pläne, so Fernback. Stattdessen will man mit dem Feedback der Nutzer die Kartendienste verbessern. „Wir werden dahin gehen, wo wir Größenvorteile haben“, erklärt der Nokia-Manager.
Geld verdient Nokia mit HERE an anderer Stelle. Unternehmen wie FedEx oder Amazon bezahlen Lizenzgebühren zur Nutzung der Kartendienste. Auch Navigations-Apps wie Navigon greifen auf das Kartenmaterial von Nokia zurück.

Via Wall Street Journal
Offline-Nutzung
Bis Ende des Jahres will Nokia seine HERE-Kartendienste, die bisher vor allem Windows-Phone-Nutzer zu schätzen gelernt haben, (wieder) für iOS und Android anbieten. Ähnlich wie bei Windows Phone werden die Apps kostenlos angeboten und erlauben auch einen Download des Kartenmaterials zur Offline-Nutzung. Selbst die Suche nach Orten wird dann ohne Internetverbindung möglich sein. Nokia will sich so von Google Maps, das eine geringere Offline-Funktionalität bietet, absetzen. Ob die neuen HERE-Apps auch eine Turn-by-Turn-Routenführung erlauben, geht aus dem Bericht des Wall Street Journal jedoch nicht hervor.
„Es ging gründlich schief“
Mit dem letzten Versuch, seine Kartendienste für iOS anzubieten, ist Nokia gescheitert. Die App erhielt schlechte Rezensionen und wurde nur selten heruntergeladen. Ende 2013 wurde sie schließlich von den Entwicklern aus dem App Store entfernt. Als Grund nannte man damals Inkompatibilitäten mit iOS 7. „Es war ein überhastetes Produkt, das nie gründlich erprobt wurde“, so Fernback zum gescheiterten Versuch. „Ehrlich gesagt, ging es gründlich schief. Aber wir haben uns neu aufgestellt.“
Keine finanziellen Erträge
Unmittelbare finanzielle Erträge erwartet sich der finnische Konzern von den neuen Apps für iOS und Android jedoch keine. Die Programme selbst werden kostenlos sein, ein Werbegeschäft hat Nokia noch nicht aufgebaut. Dafür gebe es derzeit auch keine Pläne, so Fernback. Stattdessen will man mit dem Feedback der Nutzer die Kartendienste verbessern. „Wir werden dahin gehen, wo wir Größenvorteile haben“, erklärt der Nokia-Manager.
Geld verdient Nokia mit HERE an anderer Stelle. Unternehmen wie FedEx oder Amazon bezahlen Lizenzgebühren zur Nutzung der Kartendienste. Auch Navigations-Apps wie Navigon greifen auf das Kartenmaterial von Nokia zurück.

Via Wall Street Journal
