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Hacker-Gruppe veröffentlicht Informationen aus vermeintlicher Apple-Datenbank

Martin Wendel

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[portalpreview]Die Hacker-Gruppe The 1775 Sec hat ihr Versprechen (wir berichteten) wahr gemacht und verschiedene Informationen aus vermeintlichen Apple-Datenbanken veröffentlicht. Darunter befinden sich unter anderem Benutzernamen, E-Mail-Adressen, Passwörter, Telefonnummern, Seriennummern und IP-Adressen. AppleInsider hat nachgeforscht und konnte betätigen, dass zumindest manche der Benutzerdaten echt zu sein scheinen. Andere Daten – wie Passwörter oder Telefonnummern – wiederum seien nicht korrekt oder zumindest veraltet. Es ist nicht auszuschließen, dass es sich doch nur um einen Hoax handelt und die Daten gar nicht von Apple stammen.[/portalpreview]


Erst am Wochenende behauptete The 1775 Sec, dass sie für den Ausfall von Dropbox verantwortlich seien. Nachdem sich die Meldung, dass man Userdaten gestohlen habe, schnell als falsch herausstellte, behauptete The 1775 Sec, den Dienst mit einer DDoS-Attacke lahm gelegt zu haben. Dropbox selbst dementiert dies jedoch. Durch einen Bug sei es bei internen Wartungsarbeiten zu dem Ausfall gekommen, so die offizielle Stellungnahme.

Apple hat sich bisher nicht zu den Leaks geäußert.

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Bild von The 1775 Sec
Via AppleInsider
 
Fraglich, ob die Daten wirklich aus einer Apple-Datenbank stammen. Es gibt sicherlich auch andere Bezugsquellen um an solche Daten zu kommen.
 
Unglaubwürdig. Wobei ich auch davon ausgehe, dass Passwörter für Apple IDs bei Apple nur gehashed vorliegen. So sollte es zumindest sein. :D

Wenn die also sagen, sie haben Passwörter kopiert, dann haben sie in einem solchen Fall lediglich einen Haufen Datenmüll vorliegen.
 
Die Passwörter sind mit md5 einfach gehashed. Kein Salt, nichts. Viele der Hashes ergeben als Passwort "12345"..
 
@DubiDuh
Damit sollte klar sein, dass es keine von Apple "geklauten" Daten sind. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Apple Passwörter in der eigenen Datenbank derart ablegt.
 
Sollten in einer Apple-Kundendatenbank nicht zumindest einige Mailadressen auftauchen, die auf @me.com, @mac.com oder @icloud.com enden? Ich finde da nicht eine einzige in den 436 Datensätzen. :(
 
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Reaktionen: simmac
Bin mal auf die Pressemitteilung von Apple gespannt.
Aber ich gebe @landplage Recht, da sollten schon ein paar Apple-Domains in den Mail-Adressen auftreten, und nicht nur gmail-Adressen :D
 
Sieht meiner Meinung nach eher nach Daten aus der "AppStore Entwickler Datenbank" aus...
Sind jedenfalls recht viele Mail Adressen dabei die danach aussehen...
 
Die Namensgebung der Spalten ist nicht einheitlich: "user_id" und "user_type" aber "updatedBy" und "createdBy". In einem großen Unternehmen wie Apple gibt es Guidlines, die so etwas vorgeben und Tools, die solche Guidlines automatisiert überprüfen.
 
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Reaktionen: echo.park
Vielleicht sollte man mal nachprüfen, ob die Adressen nicht den Mitgliedern der Hackergruppe gehören und die "Veröffentlichung" nicht einfach Fakeprofile sind...
 
... Apple hat sich bisher nicht zu den Leaks geäußert....
Warum sollten sie auch. Das sind Daten aus (mit hoher Wahrscheinlichkeit) einer Datenbank von freeappaday und auf gar keinen Fall von Apple.
Die tollen "Hacker" waren ja sogar so dämlich und haben eine entsprechende sql error Meldungen des dumps in der Datei übersehen, die den Serverpfad enthält und somit recht eindeutig beweist das es keine Apple Daten sind.

Zeile 295:
Code:
[WARNING] writing binary ('application/octet-stream') content to file '/usr/share/sqlmap/output/freeappaday.com/dump/faad_user/description-30561023.bin'

Allein dieser Umstand sollte eine solche Schlagzeile über dem Artikel ad absurdum führen.
Der zweite Punkt ist: unter den ersten Datensätzern taucht ein und die gleiche Person mehrfach auf und auch sonst gibts öfter einen "faadadmin". Naja wie auch immer ... vielleicht kann die Redaktion das ja auch inhaltlich im Artikel entsprechend relativieren.

AppleInsider hat nachgeforscht...
Ist aber auch peinlich für Appleinsider. Vielleicht hätten sie sich einfach die Datensätze mal genauer anschauen sollen. Oder sich jemanden anschauen lassen der ein bisschen was von der Materie versteht ^^
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich glaube ich Gründe ebenfalls eine "Hacker-Gruppe" und gehe mit gefakten Daten hausieren und schreie immer Laut wenn irgendein Online-Dienst kurzfristig nicht korrekt funktioniert. ;)
 
Sie haben die Daten sicher ge-googelt. Dort sollten ja genug hinterlegt sein.....;)
 
Die "Hackergruppe" hat bestimmt Maik Mixdorf ins Leben gerufen. :D