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Google Maps "bald" mit Offline-Navigation

Martin Wendel

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Google hat angekündigt, für Android-Nutzer von Google Maps noch heute eine bereits versprochene Funktion auszurollen – Offline-Navigation. Bereits bisher konnten mit den Apps das Kartenmaterial einzelner Gebiete zur Offline-Nutzung heruntergeladen werden, Routenplanung und die Suche nach Orten oder POIs erforderten aber eine Internetverbindung. Nach dem Start unter Android will Google die neue Funktion "bald" auch unter iOS anbieten, ein genaueres Datum wurde jedoch nicht genannt.

Zu den lokal abgespeicherten Daten zählen auch Informationen zu Geschäften und Lokalen. Aus Platzgründen werden hier jedoch nur die Namen, die Sterne-Bewertung und Telefonnummern offline verfügbar gemacht, Fotos oder Nutzer-Rezensionen müssen online abgerufen werden. Außerdem weist Google darauf hin, dass die Offline-Berechnung einer Route vorerst nicht für Fußwege oder öffentliche Verkehrsmittel möglich ist.



Bei einer fehlenden Internetverbindung greift Google Maps bei der Routenplanung sogar auf das durchschnittliche Verkehrsaufkommen zum jeweiligen Zeitpunkt zu, Echtzeit-Verkehrsdaten werden bei einer Online-Verbindung nachgeladen. Die neue Funktion soll vor allem Nutzern zugute kommen, die sich in Gebieten ohne Internetverbindung aufhalten oder im Ausland Roaming-Kosten vermeiden möchten.

Nach den Angaben von Google profitieren Nutzer aber auch sonst von der Offline-Unterstützung, da die Karten schneller aus dem Speicher geladen werden können. Zudem hätten Untersuchungen ergeben, dass ein durchschnittliche Smartphone untertags etwa 10 Prozent der Zeit offline ist – vor allem wegen Netzüberlastungen. "Die App fühlt sich richtig schnell an", so die verantwortliche Google-Managerin Amanda Bishop. "Es geht darum, niemals mehr warten zu müssen."

Artikelbild von J.C. Burns (flickr), bestimmte Rechte vorbehalten

Via The Verge

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Na da bin ich mal gespannt. Hatte bis jetzt immer Scout als offline Navi für's Ausland, welches mir sehr gute Dienste erwiesen hat, aber nicht an Maps ran kam. Wenn die Karten nicht allzu viel Platz wegnehmen sollten und kostenlos sind, könnte Google Maps einen gewaltigen Satz nach vorne machen.
 
Ich hoffe das Apple Maps da dann bald nachzieht. Ich bräuchte die offline Nutzung zwar nur im Ausland, aber da würde ich dann gern endlich diese grottenschlechte ScoutApp löschen. Die macht mich regelmäßig wahnsinnig wenn ich sie nutzen "muss" Naja, zur not würde ich auch auf Google Maps im Urlaub zurückgreifen.
 
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@iBär: Du könntest dir mal HERE von Nokia anschaunen. Es ist kostenlos, man kann es vollkommen offline verwenden und man hat weltweites Kartenmaterial – verwende ich sehr häufig.
 
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Wie sieht es bei Google Maps eigentlich mit aktiver Stauumfahrung aus, geht das dort?
 
Scout als offline Navi für's Ausland, welches mir sehr gute Dienste erwiesen hat
würde ich dann gern endlich diese grottenschlechte ScoutApp löschen
:D Wie unterschiedlich hier doch die Ansichten sein können... Was findest du denn daran so schlecht? Dafür das man sich ganze Länder offline speichern kann, viele Sehenswürdigkeiten und auch Wanderwege eingetragen sind, finde ich sie super. Einzig die Menüführung und die Suchoption bräuchten dringend eine Verbesserung.
 
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Ich sage nur: Navigon.
Die App kostet zwar was.
Aber da kommt weder Google Maps, noch Apple Maps mit.

Da ich Apple Car Play nutze, wäre mir mit Apple Maps offline am meisten gedient.

Aber: Gute und richtige Entscheidung von Google.
Das geht in die richtige Richtung!
 
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Dass Google nun die lang angekündigte Offline-Navigation für seinen Kartendienst veröffentlich, ist sehr zu begrüßen. Allerdings habe ich große Sorge, wie das neue "Offline Maps" umgesetzt sein könnte:

Es scheint ja, dass sich an der Offline-Kartengröße bzw. dem offline abspeicherbaren Kartenausschnitt nichts geändert hat und nicht mal eine ganze Stadt offline abgespeichert werden kann (z. B. lässt sich nicht mal Berlin ganz abspeichern usw.).
Damit wäre das neue Offline Maps nicht mal ansatzweise eine Konkurrenz zur Offline-Funktion des deutschen HERE Maps. Wenn ich das Kartenmaterial weder von Staaten, Regionen, Metropolen oder Großstädte abspeichern kann, bringt mir die neue Funktion nichts. Die Offline-Navigation von Brüssel nach Paris würde somit weiter eine Illusion bleiben.

Hoffen wir mal, dass das Update von Google Maps doch anderes umgesetzt ist als vermutet.

EDIT: Ich habe gerade noch mal den offiziellen Blog-Post von Google gelesen... so wie es aussieht, scheint Google offensichtlich doch alles richtig gemacht zu haben und ist von den kleinen Kartenausschnitten zum Glück abgerückt. Es lassen sich ganze Städte, Regionen und Staaten abspeichern.

Wie sieht es bei Google Maps eigentlich mit aktiver Stauumfahrung aus, geht das dort?
Ja, das sollte auch mit Google Maps möglich sein.
 
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Als Deutschland Navigation nutze ich auch nur Navigon. Da kommt nichts ran. Da ich aber oft im Ausland unterwegs bin, ist Navigon leider keine Option. Sollte Google Offline Karten kostenlos zur Verfügung stellen, wäre das absolut genial.
 
Das schon, kostet aber eine ganze Stange Geld. Bei nur einigen Tagen im Ausland oder Zielen, die man nur ein Mal besucht, rentiert sich das nicht.
 
Navigation ist für mich in erster Linie ein Thema mit meinem Bike. Und da ist nach wie vor KOMOOT unschlagbar!
 
Als Deutschland Navigation nutze ich auch nur Navigon. Da kommt nichts ran. Da ich aber oft im Ausland unterwegs bin, ist Navigon leider keine Option.

[...] kostet [...] eine ganze Stange Geld. Bei nur einigen Tagen im Ausland oder Zielen, die man nur ein Mal besucht, rentiert sich das nicht.
Also ich nutze schon sehr lange TomTom. Die Niederländer bieten meines Erachtens (bisher noch) die beste Mischung aus sehr gutem Kartenmaterial und Navigation sowie zuverlässigen Verkehrs- und Blitzer-Informationen.

Ich weiß nicht genau, wie das bei Navigon/Garmin geregelt ist, aber bei TomTom gibt es die verschiedenen Regionen-Pakete hin und wieder im Angebot. Ich habe damals für die West-Europa-Version 29,99 Euro bezahlt. Ein guter Preis. Asien, Afrika und Amerika bereise ich mit dem Auto eher weniger, sodass ich außerhalb von Europa derzeit noch HERE Maps einsetze.

Ich bin gespannt, wie Google das neue Offline Maps umgesetzt hat und ob es mit HERE Maps und TomTom konkurrieren kann. :)
Einziger Vorteil, den ich Navigon/Garmin hoch anrechne: Die App enthält Spritpreis-Informationen! Das hat bisher weder TomTom, Google, HERE, Microsoft oder Apple integriert.

EDIT: Ich habe gerade gesehen, dass Google Maps mit dem heutigen Update in der US-Version nun auch Spritpreis-Informationen enthält. Es bleibt zu hoffen, dass Google die Funktion auch in der deutschen Version ausrollt und die Daten der Markttransparenzstelle für Kraftstoffe mit aufnimmt.

Navigation ist für mich in erster Linie ein Thema mit meinem Bike. Und da ist nach wie vor KOMOOT unschlagbar!
Also dafür, dass KOMOOT die frei verfügbaren Karten von OSM nutzt, ist es schon ganz schon happig, dass man für das Kartenmaterial so viel zahlen soll. Der Funktionsumfang ist dafür auch ziemlich eingeschränkt. Die Touren-Datenbank besteht auch häufig nur aus automatisiert erstellten Routen.

Ich nutze für Outdoor-Aktivitäten die Premium-Version der Outdooractive-App. Sehr vielseitig mit unterschiedlichem Kartenmaterial. Fürs Fahrradfahren ebenso geeignet wie fürs Laufen, Wandern und Bergsteigen. Gibt sogar Karten für Skigebiete.
Und die Touren-Datenbank ist riesig. Nicht nur automatisierte Routenerstellung, sondern auch offizielle Routen der Tourismusverbände, ADFC, von anderen Nutzern usw. Im direkten Vergleich mit KOMOOT fehlt mir bei Outdooractive nur noch die Anbindung an Apples Health-App.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich verwende für meine drei Navigationen im Jahr auch Here von Nokia. Kostenlos, zuverlässig und in den Standardeinstellungen eine patente, direkte, bestimmte Stimme ohne überflüssiges Gesäusel. Was will man mehr...
 
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@Arcane ich habe für Navigon 59,99 bezahlt. Damit habe ich Karten der ganzen Welt. Ab und an ist es im Store im Angebot.

Finde selbst die 79,99 die es regulär kostet nicht zu teuer.
vor 10 Jahren habe ich für ein TomTom das nur Deutschland / Österreich / Schweiz konnte schon 160 EUR bezahlt. Und die Hardware war... naja....
Die Software war ok. Für die damalige Zeit...
 
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Habe soeben mal die neue Google Maps Version getestet.

Pro:

- Größe der Kartenausschnitte, welche man sich runter laden kann liegt bei etwa 180 auf 400 km (zuvor waren es glaube 50 x 50 km) und wird für 30 Tage gespeichert.
- größere Sehenswürdigkeiten werden mit gespeichert

Kontra:

- Keine Routenplanung innerhalb der gespeicherten Orte ohne Internet möglich
- Nur größere Straßennamen werden gespeichert (Landstraßen, Autobahn, große Hauptstraßen)
- bei sehr vielen Ländern keine Offline Speicherung möglich (beim Test ging fast komplett Asien nicht, Europa ging genau bis zur Grenze, Nordamerika scheint ganz zu funktionieren, Mittel Amerika nur Teilweise und bei Südamerika nur der Osten, Afrika funktioniert nur der Süden,...)

Ich hatte mir zum Test mal eben die Insel Réunion gespeichert, weil ich da dieses Jahr war und den Großraum London und bin ziemlich enttäuscht, dass lediglich die Karten gespeichert werden, eine Routenplanung ohne Internet jedoch nicht möglich ist. Von daher ergibt das ganze wenig Sinn für mich. Als begleitende Navigationshilfe mag das ganz nützlich sein um zu sehen, wo man sich gerade befindet, allerdings ist das ganze ohne Straßennamen vollkommen sinnlos.

Da muss ich wieder Scout loben, wo wenigstens eine richtige Offline Routenplanung möglich ist und Starßennamen enthalten sind. Réunion war mit allen Straßen, Sehenswürdigkeiten usw als Offline Karte bei Scout 52 MB groß, bei Google Maps ist sie bei mir 78MB. Die Komprimierung lässt also zu wünschen übrig.
 
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Habe soeben mal die neue Google Maps Version getestet.

Pro:

- Größe der Kartenausschnitte, welche man sich runter laden kann liegt bei etwa 180 auf 400 km (zuvor waren es glaube 50 x 50 km) und wird für 30 Tage gespeichert.
- größere Sehenswürdigkeiten werden mit gespeichert

Kontra:

- Keine Routenplanung innerhalb der gespeicherten Orte ohne Internet möglich
- Nur größere Straßennamen werden gespeichert (Landstraßen, Autobahn, große Hauptstraßen)
- bei sehr vielen Ländern keine Offline Speicherung möglich (beim Test ging fast komplett Asien nicht, Europa ging genau bis zur Grenze, Nordamerika scheint ganz zu funktionieren, Mittel Amerika nur Teilweise und bei Südamerika nur der Osten, Afrika funktioniert nur der Süden,...)

Ich hatte mir zum Test mal eben die Insel Réunion gespeichert, weil ich da dieses Jahr war und den Großraum London und bin ziemlich enttäuscht, dass lediglich die Karten gespeichert werden, eine Routenplanung ohne Internet jedoch nicht möglich ist. Von daher ergibt das ganze wenig Sinn für mich. Als begleitende Navigationshilfe mag das ganz nützlich sein um zu sehen, wo man sich gerade befindet, allerdings ist das ganze ohne Straßennamen vollkommen sinnlos.

Da muss ich wieder Scout loben, wo wenigstens eine richtige Offline Routenplanung möglich ist und Starßennamen enthalten sind. Réunion war mit allen Straßen, Sehenswürdigkeiten usw als Offline Karte bei Scout 52 MB groß, bei Google Maps ist sie bei mir 78MB. Die Komprimierung lässt also zu wünschen übrig.
Vielen Dank fürs Testen. Ich habe hier derzeit kein Android-Gerät.

Aber deine Beobachtungen sind wohl ein ziemlich vernichtendes Urteil für die Offline-Funktion von Google Maps. Dass nur größere Straßen gespeichert werden, ist ja wohl ein totaler Reinfall! Offline-Speicherung heißt für mich, dass alle Karteninformationen und POIs gespeichert werden müssen. Außer vielleicht Nutzerbewertungen und Nutzerfotos.

Und dass Google noch immer nicht von dieser dämlichen 30-Tage-Speicherdauer und den begrenzten Kartenausschnitten abgerückt ist, stellt für mich auch ein absolutes No-go dar. Ich will auch große Länder, die größer als 180x400 km sind, vollständig abspeichern können.

Dass sich noch nicht alle Länder offline abspeichern lassen, ist eine Rechte-Frage, die ich hingegen als einzige Sache nicht so kritisch sehe. Europa und Nordamerika ist für den Anfang ausreichend. Die anderen Regionen werden dann Schritt für Schritt folgen.

Nun gut, dann werde ich wohl auch weiterhin 4 Karten- und Navidienst-Apps nutzen müssen. (HERE, TomTom, Google, Apple). Mein Traum ist es ja, irgendwann vielleicht alles in einer App vereint zu haben. Aber bisher hat jede App eben noch ihre individuellen Vorzüge:
- HERE = kostenloses vollumfängliches Offline-Kartenmaterial,
- TomTom = sehr gute Navigation mit Stau- und Blitzermeldungen
- Google = sehr großes POI-Verzeichnis und StreetView
- Apple = 3D Flyover

Aus wirtschaftlicher Sicht machen es die Kartendienste leider alle richtig: Sie fokusieren sich nicht primär auf das ausbügeln ihrer Schwächen, sondern den kontinuierlichen Ausbau ihrer Stärken. Der Verdrängungswettbewerb gerät eher ins Stocken und wir wohl noch einige Jahre andauern, bis es "den" Karten-/Navidienst gibt.
 
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Zum navigieren nur Navigon. Die App seit 2012 im Einsatz und damit im PKW schon quer durch Europa in alle Richtungen getourt.

Für allgemeine Kartensuchen etc. bin ich inzwischen von Google Maps zu Apple Maps gewechselt. Ist deutlich besser geworden und ich schätze inzwischen die "Time to leave" Benachrichtigungen, das Teilen von Orten mit anderen Nutzern usw. Google Maps ist nur noch als "Backup" vorhanden, falls Apple doch mal etwas nicht findet (was immer seltener wird!).
 
Wäre aber schön, wenn Apple Maps mal ÖV könnte, so wie Google.