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GIS-Software

Dieses Thema im Forum "Andere Software" wurde erstellt von Ankaa, 07.03.09.

  1. Ankaa

    Ankaa Roter Seeapfel

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    Hallo,
    da ich zurzeit ja am Software suchen bin, mach ich gleich mal weiter, in der Hoffnung, hier gute Empfehlungen zu bekommen.

    Ich gebe zu, ich hab mich noch nicht allzu tief mit dem Thema beschäftigt, was aber vor allem an mangelnder Kenntnis und Zeit liegt.

    Ich suche eine GIS-Software, die Koordinaten aus einer Excel-Tabelle ausliest und grafisch in einem Koordinatensystem darstellt. Dabei ist es mir wichtig, dass es sich um geografische Koordinaten (sorry, wenn die Bezeichung falsch ist, meine Mama hat mir schon x-mal versucht die verschiedenen Koordinatensystem zu erklären, aber leider hab ichs immernoch nicht verstanden bzw. geschafft genau ihr zu erklären was ich will), also Längen- und Breitengrade --> GPS-Koordinaten, handelt. Weiterhin wäre es mir wichtig, dass ich ein Bild - z.B. Landkarte - unter die Punkte legen kann.

    Kennt ihr da was? Kann gerne auch was kosten (nur bitte nicht 1000€).

    Danke :)
     
  2. Ikezu Sennin

    Ikezu Sennin Schöner von Bath

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    Probier mal das hier: http://www.manifold.net/index.shtml
    Ist zwar für Windows, aber für Mac kann man GIS sowieso vergessen, da gibt es nur ein paar schlechte Bastellösungen.
     
  3. harden

    harden Roter Eiserapfel

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    Also grundsätzlich kann man auch in Google Earth und Google Maps nach geographischen Koordinaten suchen. Das mit dem auslesen aus einer Datei entfällt dann natürlich.
    Es gibt allerdings auch Webseiten, denen man GPS Tracks schickt und dann eine Darstellung in Karten (Google Maps API) erhält. Hier hilft dir Google bei der Suche nach "gps track (visualisierung)". Das hat natürlich keinen Sinn, wenn du Punkte hast, die über den ganzen Erdball verteilt sind.
    Als Open Source gibt es noch Quantum GIS
     
  4. Ankaa

    Ankaa Roter Seeapfel

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    @Ikezu: Danke. Das Programm schaut gut aus. Leider gibt es keine Demo-Version und 300€ auf gut Glück ist doch ziemlich doof. Ich hab leider auch nicht gefunden, ob es aus Excel auslesen kann.

    @harden: GoogleEarth/Maps fällt flach. Ich möchte ja nicht suchen, ich möchte Konkrete Koordinaten markieren. Trotzdem Danke. Ich werde mit das empfohlene OpenSource-Programm mal anschauen.
    Das mit den GPS_Tracks wäre natürlich wunderbar. Leider macht es mich abhängig von anderen Leuten. Ich würd es halt schon gerne selber machen können.
     
  5. Ikezu Sennin

    Ikezu Sennin Schöner von Bath

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  6. harden

    harden Roter Eiserapfel

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    Was soll denn mal draus werden? Wenn du in Google Earth nach einer Koordinate suchst (in das Suchfenster die dir bekannte Koordinaten eingeben), dann kannst du die dort doch (fast beliebig) markieren.
    Hier z.B. die Fundamentalstation Wettzell, von der E.T. nach Hause telefoniert
    Den Anhang 43882 betrachten

    Je nach Zweck und Umfang des ganzen macht ein GIS sicherlich mehr Sinn, erfordert aber auch entsprechende Einarbeitung.
     
  7. Ankaa

    Ankaa Roter Seeapfel

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    @Ikezu: ja ich hab das mit den 30Tage-Rückgaberecht schon gelesen, aber das ist leider auch nur nen Kompromiss. Aber wenn sich kein anderes Programm mehr findet, werd ich da wohl mal "reinschauen". hast du das Programm oder kennst vielleicht jemanden, der es hat?

    @harden: hey, das is echt lieb gemeint. aber bei 1000+ Koordinaten wird Google Earth dann doch biiiissssssl aufwendig ;) Außerdem finde ich es für wissenschaftliche Auswertung nicht so angebracht :eek:

    Es soll konkret die Visualisierung von Sichtungskoordinaten (von Tieren) werden. Und eben aus einer Excel-Tabelle ausgelesen werden, da wir die Daten zusammen mit anderen Umweltdaten in diese eingeben. Und es sollte klassifizieren können, d.h. anhand einer weiteren Spalte z.B. verschiedene Tierarten unterscheiden können.
     
  8. stk

    stk Grünapfel

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    Moin,
    ohne das .kmz Format im Detail zu kennen, denke ich das das möglich sein sollte. Du brauchst eine Konvertierungsroutine, die die Daten aus Excel in KMZ umwandelt. Dabei kann der Eintrag in eine entsprechende Gruppe (pro Viech eine) geschrieben werden. GE kann ja mit Ordnern umgehen.

    Gruß Stefan
     
  9. harden

    harden Roter Eiserapfel

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    Bisher klang das nicht so nach einer ernsthaften Anwendung, daher hab ich hier mal GE ins Spiel gebracht.
    Von Excel möchte ich dann mal abraten wenn die Daten noch erst zusammengefasst werden sollen. Dann würde ich mich erst für eine GIS Software entscheiden und mir dort ansehen welche Datenformate importiert werden können oder die Datenerfassung oder Eingabe direkt mit dem GIS machen. Wir benutzen an der Uni für diesen Zweck ArcGIS von ESRI.
     
  10. Ikezu Sennin

    Ikezu Sennin Schöner von Bath

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    Ich kenne jemanden, der es hat.
    Ich kann ihn mal fragen, ob man damit Daten aus einer Excel-Tabelle in einen Rasterlayer umwandeln kann.
     
  11. guy_incognito

    guy_incognito Oberdiecks Taubenapfel

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    @harden

    Bei den ESRI-Produkten wird man aber echt arm. Muss man sich mehrfach überlegen, ob sich das lohnt. Ansonsten ist für die Datenhaltung eine Datenbank eher zu empfehlen als eine Excel-Tabelle. Wobei ein DB-Aufbau ja nun eigentlich auch nicht so das Ding sein sollte.
     
  12. harden

    harden Roter Eiserapfel

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    Ich hab jetzt auf die schnelle keine Preise für ArcGIS gefunden. Bei mir bekommt man über das Rechenzentrum Lizenzen oder man kann PCs benutzen, auf dem das schon installiert ist.
    Das von mir zuvor genannte Quantim GIS kann dann ArcGIS Projekte öffnen, wenn man da zu hause weitermachen will.
    Aber wirklich Excel kann glaube ich keines importieren. evtl kann man die Daten aus Excel als .csv Datei exportieren und dann importieren.
     
  13. guy_incognito

    guy_incognito Oberdiecks Taubenapfel

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    Was auch geht ist, Excel-Daten in z.B. einer Access-DB zu importieren. Mit sowas musste ich mich mal bei einem Praktikum rumschlagen. Ging aber besser als gedacht.
    Das Problem, was ich da immer sehe, ist die eigentlich IMMER fehlende 100%-Unterstützung von Formaten. Ergo ist es für wissenschaftliche Dinge eher ungeeignet, weil sich da durchaus Fehler einschleichen können, die man dann sysiphosgleich suchen kann. Da ist es echt besser, wenn überall das gleiche Programm läuft.
    Wenn es an der Uni/Hochschule/Bildungseinrichtung entsprechende Lizenzabkommen gibt, kann man natürlich diese auch nutzen.
     

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