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Gerücht: Apple rüstet auf und könnte pro Jahr 100 bis 200 Millionen Saphirglas-Displays herstellen

Deren biegsame Displays ohne Glas bieten doch wesentlich mehr Gestaltungsspielraum (...)
Ist sowas denn derzeit viel mehr als eine Demo der verfügbaren Technologien? Wirklich sinnvolle Anwendung konnte ich bei biegsamen oder gebogenen Displays noch keine erkennen. Und "Hey schaut mal, wir können das jetzt" zähle ich nicht dazu. ;)
 
Wie ist denn die Sicht durch Saphirglas? Es könnte doch, falls gute Durchsicht, auch für MacBooks und iPods (Vllt. auch iTV) genutzt werden.
 
Die Frage ist halt, warum du bei diesen Geräten (bis auf den iPod) ein besonders kratzfestes Display bräuchtest... Und die "Durchsicht" ist natürlich gut, sonst würde es kaum die Kamera schützen?! ;)
 
Da würde Kratzfest an zweiter Stelle stehen.
Vielleicht wird dadurch die Schärfe des Displays erhöht? - Kann ja alles sein ;)
 
Ist sowas denn derzeit viel mehr als eine Demo der verfügbaren Technologien? Wirklich sinnvolle Anwendung konnte ich bei biegsamen oder gebogenen Displays noch keine erkennen. Und "Hey schaut mal, wir können das jetzt" zähle ich nicht dazu. ;)

Ja, dass ist viel mehr als eine Demo:

Samsung:
...Obwohl das Round grundsätzlich den gleichen Screen hat wie das Note 3, erzielt es im Display-Labor bessere Werte. Dies liegt tatsächlich an der gekrümmten Form. Das Round ist nicht flexibel, das eigentlich flexible Display wurde von Samsung in gebogener Form fixiert. Die seitlichen Kanten sind 2,6 Millimeter höher als die Mitte. Solche OLEDs werden mit Hilfe eines flexiblen Plastiksubstrats hergestellt. Die ansonsten finale Beschichtung mit einem glatten Schutzglas entfällt, wodurch Inhalte direkt an der Oberfläche des Displays erscheinen. Der dadurch reduzierte Glanz wirkt sich vor allem bei Umgebungslicht enorm positiv auf Farbdarstellung und Kontrast aus. Das gebogene Display reflektiert einfallendes Licht zudem weg vom Betrachter. Blicken Sie direkt auf das Smartphone, erkennen Sie weniger störende Reflektionen. Das konkav geformte Round funktioniert zudem wie ein Zerrspiegel. Das Gesicht des Betrachters wird extrem in die Breite gezogen und ist auf dem Display kaum noch erkennbar. Gleichzeitig verdeckt es dadurch hinter dem Betrachter liegende Lichtquellen. Kurzum: Das gebogene Display des Galaxy Round spiegelt in alltäglichen Situationen kaum. Ein Plus, das es der gesamten Konkurrenz voraus hat...

Das LG Flex ist dann tatsächlich Flexibel und nicht Bruchgefährdet.

Neben den schon genannten Vorteilen, wird bald noch ein Vorteil dazukommen: Wie beim felx auf der Rückseite, wird auch das Display selbstheilend sein.

Wenn Apple auf Glas setzt, gehen sie nicht in die Zukunft.

Vielleicht wollen Samsung und LG die Technik nicht an Apple verkaufen und Apple ist so gezwungen weiter auf Glas zu setzen?
 
@klaus968
So nicht ganz richtig. Die Technologie, bei OLEDs die finale Beschichtung entfallen bzw. verändern zu können, hat erst einmal nicht viel mit der Form des Displays zu tun; davon abgesehen hätte ich aus persönlichem Interesse gerne die Quelle zu den Labor-Ergebnissen. Weil die Meldung "im Samsung-Labor wurde festgestellt, dass das neue Display besser ist als das Alte" haut einen jetzt eher nicht so vom Hocker ;)

Und was das LG Flex angeht: Ob du nun ein Display hast, welches Kratzer "heilt" oder eines, welches gar nicht erst verkratzt, kommt aufs Gleiche raus.
Ersteres ist in meinen Augen eher unvernünftig. Denn das Flexglas heilt nur sehr kleine Kratzer - und welche Nebenwirkungen Heilungsversuche größerer Kratzer auf die Darstellung haben, weiß man auch noch nicht.
 
@klaus968
...davon abgesehen hätte ich aus persönlichem Interesse gerne die Quelle zu den Labor-Ergebnissen.

http://www.chip.de/artikel/Samsung-Galaxy_Round-Handy-Test_65863479.html

Und was das LG Flex angeht: Ob du nun ein Display hast, welches Kratzer "heilt" oder eines, welches gar nicht erst verkratzt, kommt aufs Gleiche raus.

Da gibt es einen großen Unterschied: Das letztere Ist Kaputt, wenn's runterfällt.
 
@klaus968
Okay, da hab ich doch zuerst wohl falsch verstanden, was das Galaxy Round angeht;)
Ich hab allerdings auch mit meinem 5s keine Probleme mit Spiegelungen; ganz im Gegensatz zum 4er, welches übelste gespiegelt hat...
Aber klar: Das Round ist an sich so groß wie ein Note 3 - und je größer das Display, desto mehr Spiegelungen. Von daher eine elegante Lösung von Samsung.

Was das LG Flex angeht: Das ist trotzdem genauso kaputt, wenn es herunterfällt. "Heilen" können nämlich nur haarfeine und oberflächliche Kratzer. Und wie gesagt: Hier hat ein Display, welches erst gar nicht verkratzt unter Umständen die Nase vorn; insbesondere, wenn man noch nicht absehen kann, wie ein Flex-Display nach drei Jahren und fünfhundert Heilvorgängen dann noch auflöst.
 
Allerdings. Das könnte bedeuten, das Apple extrem konservativ bleibt und Innovationen in der Displaytechnik Samsung und LG überlässt und abgehängt wird.

Deren biegsame Displays ohne Glas bieten doch wesentlich mehr Gestaltungsspielraum, als eine starre Glasscheibe. Mal ganz davon abgesehen, dass diese weder spiegeln, noch brechen.
Dafür verkratzen die leicht weil es nur eine Kunstoffoberfläche ist.
 
Das LG Flex ist dann tatsächlich Flexibel und nicht Bruchgefährdet.

Neben den schon genannten Vorteilen, wird bald noch ein Vorteil dazukommen: Wie beim felx auf der Rückseite, wird auch das Display selbstheilend sein.

Flexibel ist es, bruchsicher nicht. Siehe hier:
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Selbstheilend ist ein großes Wort. Mal abgesehen davon, dass das Display sowieso nicht ganz schnell selbstheilend sein wird kann man die Rückseite eigentlich mit der menschlichen Haut vergleichen, welche kleine Schrammen verheilt aber sobald es mal ein wenig mehr ist Narben zurück bleiben. Beim Flex ist es auch so. Weiterhin gebe ich meinen Vorrednern recht, dass sehr resistente Materialien immer noch besser sind, als anfällige welche dann sich selbst retuschieren.




Sent from my Samsung … just joking.