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Geotagging auf Mac mit NEF und Lightroom

Dieses Thema im Forum "Fotosoftware" wurde erstellt von saschabur, 28.03.10.

  1. saschabur

    saschabur Goldparmäne

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    Hallo, ich wurde gerne NEF-DAteien, also RAW DEateien einer Nikon D300 beispielsweise, nachtraeglich geotaggen.
    Die Position sollte aber auf keinen Fall in das heilige NEF Original geschrieben werden, sondern in die XMP-Sidecardateien, die Lightroom anlegt.

    Arbeite jemand schon genau unter diesen Bedingungen?

    http://www.houdah.com/houdahGeo/features.html
    scheint genau diese Vorgaben zu erfullen und ich werde es heute abend auch ausprobieren, aber vielleicht hat ja jemand schon ganz andere und bessere Losungen gefunden?
     
  2. .holger

    .holger Geflammter Kardinal

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    myTracks kann das. Auf der Webseite des Herstellers steht:
     
  3. GPSFuzzie

    GPSFuzzie Erdapfel

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    HoudaGeo hab ich nur getestet, da ich zur Zeit keinen Mac mehr am laufen haben :-[
    Was ich da aber kurz vor Weihnachten gesehen habe machte mir einen sehr runden Eindruck.

    Was spricht dagegen? Mache ich direkt und automatisch bei jeder Aufnahme (mit einem Dawntech Pro Logger an der Kamera ;) ) Bequemer geht es nicht ...

    Der beste und standardisierte Platz für die Koordinaten ist der EXIF Header. OK, in meinem Fall schreibt (bei neuen Bildern) die Kamera selbst die Metadaten in die Datei. Und nicht eine Software ...

    Dennoch frage ich mich was der Sinn des "heiligen RAWs" ist.

    Der EXIF-Teil des NEFs ist von dem Teil der die Sensor-(Bild)-Daten speichert getrennt. Solange das NEF durch die änderung im EXIF lesbar bleibt und nicht im Ganzen unlesbar macht, wird verliert man meines Wissens nix, null, nada an Bildinformation.

    Bildlich gesprochen:
    Die RAW-Daten sind wie die Buchstaben und Sätze eines Buch-Manuskripts.
    Ein RAW-Daten-Betrachter interpretiert diese nach gewissen Regeln und zeigt ein Bild an, so wie Setzer und Drucker aus dem Manuskript ein Buch für den Leser erstellen.

    Das von den RAW-Daten abgeleitete JPEG-Bild, ist in diesem Sinne eine Übersetzung des Buchs in eine neue Sprache bzw. eine Interpretation (übrigens wie auch das Bild des RAW-Betrachters!).
    Da eine Übersetzung oder Interpretation immer einer Deutung des Inhaltes und der Anpassungen bedarf, gehen ursprüngliche Informationen verloren.

    Und was sind jetzt die EXIF-Daten in diesem Vergleich?
    Das sind technische Daten (Seitenzahl, Erscheinungsjahr, ...) die ein Bibliothekar oder der Naturwissenschaftler zum Manuskript oder Buch erfasst und auf eine Karteikarte geschrieben hat.

    Was passiert nun Schlimmes mit dem Inhalt des Buchs oder Manuskripts, wenn ich diese Karteikarte mit in den Umschlag lege?
    Was ändert eine Anpassung der Karteikarte am Sinn oder Inhalt des Buches oder Manuskripts?

    Die Antwort: Zunächst mal gar nichts!

    Darum sind RAW-Daten bei mir nur begrenzt "heilig" :innocent:






    Wenn ich eine Karte mit
     
  4. saschabur

    saschabur Goldparmäne

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    Schöne bildliche BEschreibung, danke!

    Allerdings bleibe ich bei heiligen NEFS, und zwar aus folgendem Grunde: ich nutze alle Aufnahmen gewerblich und bin wirklich drauf angewiesen, dass sie 100% erhalten bleiben. Wenn ich jetzt irgebndwelchen Programmen erlaube, darin herumzuschreiben, ändert sich beispielsweise das Dateidatum . Das sollte es aber nicht, ich hätte es gerne zum Aufnahmezeitpunkt behalten. OK, vielleicht kann man auch im EXIF-Header herumschrieben und das Datum der Datei künstlich da lassen, wo es war (geht doch?!), aber dan kommt das nächste:
    EIne Datei aufmachen, reinschreiben und wieder zumachen ist doch immer ein potentielles Risiko für Datenverlust. Natürlich gibt es dann auch irgendwo Sicherungskopien, aber dennoch erscheint mir es einfach sicherer, alles in Siedcar-Dateien reinzuschreiben. Dann kann doch gar nix schiefgehen.

    Aus Windowszeiten weiss ich noch, wie einmal mehrere NEF Datein von 6 oder 10 MB auf 100 kb geschrumpft sind und die Bilder nur noch briefmarkengross da waren. Keine Ahnung, welches Programm das damals angestellt hat, war aber sehr Ärgerlich.
     
  5. saschabur

    saschabur Goldparmäne

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    Ich habe mit MyTracks und Houda herumexperimentiert. Richtig intuitiv ist keines der Programme, Houda allerdings ein bisschen benutzerfreundlicher.

    Ich habe es jetzt geschafft, die Locations in die Sidecars hineinschreiben zu lassen. MyTracks hat sogra Dorfnamen in die IPTC Infos geschrieben allerdings sind die für Outdoorphotos nicht so gut zu gebrauchen (jenseits der STrassen etc)

    Mal ne ganz dumme Frage: Wie kann man denn in Lightroom jetzt Fotos mit "nah beieinanderliegende GPS-Positionen" anzeigen lassen, also sich alle Photos ausgeben lassen, die im Umkreis von xx km um einen Punkt aufgenommen worden sind??
     

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