mbert
Bismarckapfel
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Du hast ja Deiner eigenen Aussage nach nennenswert Erfahrung mit Papers. Dann wirst Du meine Argumentation, warum ich die damals hier genannten Papers schwach fand, ja vielleicht nachvollziehen können. Und natürlich kann man Papers kritisieren.Nein, "wir" können das nicht wieder aufnehmen, da wir a) diese Diskussion nicht hatten und b) weil sich jemand der ernsthaft auf die Frage nach einer "Veröffentlichung, (...) in der empirisch eine statistisch relevante Menge an peer-reviewed Artikeln diesbezüglich analysiert wurden" mit "ich hatte orletztes Jahr mal hier im Thread beispielhaft einige konkret genannte Papers kommentiert und konkrete Aspekte genannt, wo ich in ihnen Schwächen sah" antwortet ich als Diskussionspartner disqualifiziert. Das ist an Arroganz ja gar nicht mehr zu toppen.
Das mit der "Arrogenz" ist leider ein wenig typisch für den Tonfall, den Du hier immer wieder anschlägst. Ich persönlich empfinde gerade den als arrogant. Aber darum soll es doch nicht gehen, oder?
Ich hatte dazu eine Übersicht zitiert. Vielleicht hast Du sie übersehen, daher noch einmal:Na selbstverständlich kann man das erwarten, wenn man die Behauptung aufstellt, dass "die Mehrheit" eine bestimmte Position vertritt. Ansonsten bleibt es ja eine Behauptung. Die unbelegt ist. Das war übrigens mein Kommentar.
Mehrheitlich neutrale bis skeptische Haltung
Wenn man das Fachpublikum und die Veröffentlichungen in Grammatik, Semantik und Sprachgeschichte betrachtet, ergibt sich in etwa folgendes Bild:
Haltung Typische Argumentation Vertreter/Beispiele Skeptisch bis ablehnend (Mehrheit in klassischer Grammatik/Sprachwissenschaft) Genderformen (Sternchen, Doppelpunkt, Binnen-I) seien grammatisch problematisch, verletzten Regeln des Deutschen, seien kaum standardisierbar und erschwerten Lesbarkeit. Außerdem sei der grammatische Genus nicht gleichzusetzen mit biologischem oder sozialem Geschlecht. Peter Eisenberg, Helmut Glück, Elisabeth Leiss, Josef Bayer, Angelika Wöllstein Neutral-deskriptiv (klassische Mehrheitsposition in Forschung) Man beobachtet das Phänomen, untersucht Wirkung und Akzeptanz, ohne Bewertung. Erkennt an, dass Sprachwandel möglich ist, aber nicht durch Verordnung. Dudenredaktion (wissenschaftlicher Teil), Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) Pragmatisch-unterstützend (v. a. in Sozio- und Psycholinguistik) Geschlechtergerechte Sprache könne Wahrnehmung und Rollenbilder beeinflussen; empirische Studien zeigen teils messbare Effekte, aber diese sind oft klein und kontextabhängig. Pascal Gygax, Friederike Braun, Lutz Jäncke (Neuropsychologie)
Meine Vorstellung ist, dass ein wissenschaftlicher Diskurs schon mal nicht hier stattfindet. Allerdings sind von beiden Seiten Verweise auf die Wissenschaft gemacht worden. Soweit ich mich erinnere, ging das mit den Verweisen auf Assoziationsstudien los. Wir hier sind eher Zuschauer eines wissenschaftlichen Diskurses, zumindest wenn wir es darauf anlegen und das verfolgen.Wir scheinen extrem unterschiedliche Vorstellungen von "wissenschaftlichem Diskurs" zu haben!
Was ich nicht behauptet habe. Tatsächlich schrieb ich an anderer Stelle dazu:Weil's eben nicht so gut in die Diktion bzgl. "alle Fachleute sind sich einig..." passt![]()
Naja, da es ja Wissenschaftler (vorsicht, generisches Maskulinum) gibt, die die eine oder auch wieder die andere Position vertreten, spricht einiges dafür, dass nicht alle richtig liegen können.
Schön, wenn Du sachliche Diskussion einforderst (auch wenn ich diesen Eindruck bisher nicht habe). Ein guter Anfang wären eigene Argumente, am besten in einem angemessenen Tonfall, der nicht ständig Geringschätzung anderer impliziert.Du findest es problematisch mit jemanden zu diskutieren, der eine sachliche Diskussion einfordert (siehe oben) und deine Nebelkerzen und Unterstellungen nicht im Raum stehen lässt. Das ist was anderes.
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