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[10.7 Lion] Gastbenutzer Account erscheint ohne Absicht beim Anmelden

apple_juice

Aargauer Weinapfel
Registriert
16.10.10
Beiträge
746
Liebes Forum,

ich habe eine Frage, bzw. ein Problem: Seit ein paar Tagen taucht in meinem Anmeldefenster am iMac neben meinem normalen Konto ein Konto auf, dass "Gastbenutzer" heißt. Ich habe aber in den Systemeinstellungen keins erstellt und hab überhaupt keine Idee, wie das dahin kommt.... :-/
Wenn ich darauf klicke, kommt folgender Text:

Dieser Computer wird mit einem sicheren System und nur mit Safari für Gastbenutzer neu starten. Andere Benutzer, die an diesem Computer angemeldet sind, verlieren möglicherweise ungesicherte Änderungen.

Hä?! Was ist das?? :-o
Wenn ich unter meinen Systemeinstellungen bei ‘Benutzer' gucke, steht da, dass der Gastbenutzer deaktiviert ist.

Ich verstehe das irgendwie nicht und vor allem frage ich mich, wie dieses Konto dahin kommt, obwohl ich gar nichts gemacht habe.

Kann mir jemand weiterhelfen?

Vielen Dank und viele Grüße,
apple_juice

P.S.: Ich habe 10.7.2 !
 
Tatsächlich, das war es! Habe es gerade deaktiviert und jetzt ist es wieder weg.

Danke!

Trotzdem: Was nützt das, bzw. bringt es mir, dass dann dieser Account da ist?
 
Der vermeintliche Dieb(wenn er so dumm ist) wird verleitet, den Gastbenutzer zu nutzen(in die anderen Benutzer sollte er ja durch das gesetzte Passwort nicht hineinkommen) und dabei wird dann bei der Anmeldung des Gastbenutzers das iNet/Safari genutzt und der Mac kann dann lokalisiert werden? Das wäre eine Erklärung.
 
Aha! Ja, das klingt ziemlich logisch, ich glaube, ich habe auch schon einmal so etwas ähnliches gehört.
Gut, dann sollte der Dieb nur tatsächlich dämlich genug sein und den Gastaccount benutzen, ob er das dann tut, ist eine andere Frage...

Aber wir gehen ja sowieso nicht davon aus, dass unser Mac gestohlen wird. ;)
Danke für die Erklärung! :)
 
Der Mac wird über EFI und WLAN gefunden, nicht über irgendwelche Accounts. Der Gastbenutzer-Account befindet sich im EFI und auf der Recovery-Partition (deshalb auch der Neustart, wenn man ihn benutzen will) und dient primär zum Entsperren des Mac, wenn man ihn über Find my Mac gesperrt hat. Das nur mit Safari surfen und sonst geht nix, ist aber ein nettes Feature obendrauf, so kann man Freunde und Verwandte mal zum Surfen an den Rechner lassen und sie können wirklich nur Surfen.

Wenn Find my Mac davon abhängig wäre, dass ein Benutzer aktiv ist, wäre es wohl das sinnloseste Feature überhaupt.
 
Wenn Find my Mac davon abhängig wäre, dass ein Benutzer aktiv ist, wäre es wohl das sinnloseste Feature überhaupt.

Welchen Grund hätte ein Dieb einfach so ein geklautes Gerät eingeschaltet aber ungenutzt rumstehen zu lassen? Und wie kommt der Mac in das Wlan des Diebes um sich orten zu lassen?

imho muss der Dieb oder Finder sich mit diesem Safari-Gastaccount anmelden und dort sein Wlan einrichten, damit der Mac gefunden, gesperrt oder ferngelöscht werden kann.

Wenn niemand ein Wlan an dem verlorenen Mac einrichtet, wie soll find my Mac dann funktionieren?
 
wenn du den Mac einschaltest, dann schaltet dieser bereits Airport/WLAN ein und sucht auch bereits Netzwerke.Hier werden dann bereits Daten ausgetauscht, ohne das man Netzwerkeinstellungen vornehmen muss.
 
Ist ja schön und gut, der Mac wird aber, wenn er nur verschlüsselte Netzwerke vorfindet, keine Verbindung zur iCloud herstellen können. Somit kann der Mac auch nicht geortet etc werden.

Und warum sollte ein Dieb einen geklauten Mac einschalten und dann nicht benutzen? Erfreut er sich am leisen säuseln der Lüfter? imho muss man dem Dieb die Möglichkeit geben den Mac in so einem Umfang zu benutzen, dass er damit ins Internet geht und das erlaubt dieser Gastaccount. Wenn ich als Besitzer vorher über icloud.com eine Nachricht geschickt habe oder die Ortung veranlasst habe, wird dies ja in dem Moment durchgeführt in dem der geklaute Mac wieder eine Internetverbindung hat.
 
Also ich kann unter Lion schon WLAN Netze einrichten ohne einen angemeldeten Account zu haben. Und wenn der Dieb und/oder sein Kunde nicht in der Lage sind eine Internetverbindung über WLAN und einen neuen Account einzurichten, wird der Mac nie geortet und wohl auch nie mehr benutzt werden, oder?
 
Und wenn der Dieb und/oder sein Kunde nicht in der Lage sind eine Internetverbindung über WLAN und einen neuen Account einzurichten, wird der Mac nie geortet und wohl auch nie mehr benutzt werden, oder?

Ja genau das sage ich doch die ganze Zeit.

Und wie geht es leichter, als diesen Safari-Gastaccount zu aktivieren bzw. aktiviert zu lassen? Denn wenn ich den Dieb dazu zwinge das Betriebsystem neu aufzuspielen, dann wird es auch nichts mit Find my Mac.

Daher ist es imho kontraproduktiv und führt find my Mac ad absurdum, wenn ich diesen Gastaccount deaktiviere.
 
Seit wann muss man das OS neu installieren, um in einen Benutzer-Account zu kommen, wenn man physikalischen Zugriff auf einen Mac hat?
 
Ich wage grundsätzlich zu bezweifeln, das ein Finder oder Dieb eines MacBooks überhaupt weis, was er damit anfangen soll. Er wird keine Betriebsystem DVD bzw. USB Stick haben und auch nicht wissen wie man per Tastenkombinationen sonstwohin bootet. Geschweige denn wird er wissen, dass es sowas überhaupt gibt um danach zu googlen (wozu er natürlich super den Gastbenutzer verwenden könnte, was dazu führt, dass der Mac geortet oder gelöscht werden kann).

Und in diesem Fall dürfte das Wort Gastbenutzer verhältnismäßig einladend wirken, zumal ihm dann dort auch noch erklärt wird wie man ein wlan einrichtet.
 
Aber bei Lion ist doch die größte Sicherheitslücke die Recovery-Partition...damit kann doch jeder booten und das Passwort eines beliebigen Benutzeraccounts einfach zurücksetzen. Früher brauchte man wenigstens noch eine System-DVD um dies zu machen.
 
Genau single-user-mode gibt's ja auch erst seit Lion… :-/
 
Genau zwei simple Befehle von irgendwo abzutippen sollte jeder Vollpfosten schaffen.
 
Wenn man denn überhaupt weis, dass es so etwas gibt. Dieses Wissen spreche ich der Mehrzahl der Computernutzern schlichtweg ab. Selbst in diesem "Fachforum" wird nur eine kleine Minderheit wissen, dass das möglich ist. Der Rest kann infolgedessen auch gar nicht erst danach suchen.
 
Hier sind ganz schöne viele Security-by-Obscurity-Fans unterwegs…

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