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für Umsteiger: Parallels Transporter ein geniales Wunderwerk

Dieses Thema im Forum "Windows auf dem Mac" wurde erstellt von rstle, 25.10.09.

  1. rstle

    rstle Englischer Kantapfel

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    Wer weiter auf Windows angewiesen ist und sich eine Neuinstallation auf dem (Intel) Mac sparen will.
    Parallels (4) Transporter ist die Lösung. damit kann man einen beliebigen Windows-PC so, wie er ist, als virtuelle Maschine in den Mac migrieren.
    Wer schon einmal auf die irrwitzige Idee gekommen ist, ein installiertes Windows von einem PC auf einen Anderen übertragen zu wollen, weiß was ich meine, ein schon von der Logik her sinnloses Vergnügen, da in der Regel anderes Board, Grafikarte etc... . Wenn es überhaupt funktioniert.
    Deshalb habe ich grundsätzlich neu installiert, ein Riesenaufwand. Jetzt habe ich es mit dem Transporter von P4 gemacht und komm aus dem Staunen nicht mehr raus. Ein XP Rechner (älterer Medionrechner) mit 2 Festplatten aufgeteilt auf 8 Partitionen, diverse Software nicht auf der Systempartition installiert, sondern auf anderen Partitionen, sogar auf Netzlaufwerken.
    Dabei auch Software, die bereits bei versehentlichem Start unter einem anderen Nutzer eine komplette Neuinstallation des gesamten Systems erfordert (Lizenzprobleme).

    Man nehme: Parallels Transporter Agent, installiere diesen auf dem Windows PC. Starte auf dem Mac den Transporter, wähle Schnittstelle aus (Netzwerk oder Firewire, wobei ich Firewire nicht zum spielen bekommen habe, also LAN 100MB) und starte die Migration. Jetzt heißt es lediglich Geduld haben.
    Und wichtig, es müssen NTFS Partitionen auf dem PC sein !
    Die Übertragung geschieht in 4 GB Blöcken, und dauert ewig und 3 Tage ;) - bei mir exakt 8 Stunden.
    Wer also unter Windows nachsieht, wieviel schon übertragen ist, nach 4 GB springt der Zähler auf 0 zurück und es geht von vorn los. Also laufen lassen !
    Nachdem die Übertragung beendet ist, wird vor (vielen) möglichen Fehlermeldungen gewarnt, die auftreten können, die man aber ignorieren soll. Bei mir gab es keine, nur wurden meine Augen immer größer.

    Sämtliche Festplatten wurden migriert, (bei mir 150 GB). Ich mußte keinerlei Einstellungen ändern, keine Treiber neu einspielen, obwohl ja völlig andere Hardware.
    Einzige Aufgabe, diese neu erstellte VM starten man kann sofort damit arbeiten, ohne jegliche Nachkonfiguration oder Änderungen (ev. Geräte-Freigaben unter Parallels einstellen, aber das ist ein normaler Vorgang bei Erstellung einer VM.) - das grenzt für mich an ein Wunderwerk. Läßt man dies z.B. über Nacht migrieren, kann man eine komplette Windowsinstallation "verschlafen". Man erhält ein komplettes 1:1 Abbild des PCs mit allen Nutzern etc.
    Ich mußte nicht einmal neu aktivieren !! schon das ist ein Wunder für sich.

    Wenn ich eher auf diese Idee gekommen wäre, hätte ich mir die händische Neuinstallationen einer Bootcamp sowie einer VM sparen können. Allein diese Funktion ist den Preis von P4 wert.
    Falls hier schon so ein Erfahrungsbericht steht, Admin bitte löschen. :)
     
    #1 rstle, 25.10.09
    Zuletzt bearbeitet: 25.10.09
    le_petz gefällt das.
  2. OleHH

    OleHH Damasonrenette

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    Netter Bericht und man spürt ein klein wenig deine Begeisterung ;) Viel Spaß mit dem Mac
     
  3. rstle

    rstle Englischer Kantapfel

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    Danke, :)
    aber ich dachte, ich sollte das hier mal schreiben, denn der geneigte Windowsumsteiger wird in der Regel aus seinen gemachten Erfahrungen heraus gar nicht auf so eine einfache Möglichkeit kommen, eine systemübergreifende 1:1 Kopie... im Schlaf...
    Ich habe auch fast ein Jahr gebraucht. ;)
     
  4. le_petz

    le_petz Doppelter Melonenapfel

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    Danke sehr! So kommt mein vater dann vielleicht doch zu einem imac! ;)
    es gibt von parallels sogar ein entsprechendes usb-kabel.
     
  5. rstle

    rstle Englischer Kantapfel

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    USB Kabel dazu? USB als Übertragungsweg, wurde im Programm gar nicht angeboten.:(
    Vielleicht sollte ich doch mal das Handbuch von P4 lesen :oops:
     
  6. le_petz

    le_petz Doppelter Melonenapfel

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  7. Senuti

    Senuti Antonowka

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    Wirklich guter Bericht!
    Als kleinen Tipp würde ich Dir Absätze ans Herz legen ;) Das macht das Lesen ein bisschen angenehmer.
     
  8. nomos

    nomos Harberts Renette

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    Das spezielle USB Kabel von Parallels simuliert meines Wissens auch nur einen Netzwerkkabel. Wenn man also ein Ethernetkabel zur Hand hat, kann man ruhig das nehmen.
     
  9. le_petz

    le_petz Doppelter Melonenapfel

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    klar. macht den umstieg trotzdem noch einfacher.
     
  10. rstle

    rstle Englischer Kantapfel

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    Mache ich sonst auch, korrigiere sonst nachträglich jeden Tipfehler.
    Man sehe es mir nach, bin immer noch etwas von der Rolle. ;)
     
  11. Senuti

    Senuti Antonowka

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    Es sei Dir verziehen:)
     
  12. nomos

    nomos Harberts Renette

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    50 Euro mehr ausgeben, obwohl es ein 5 Euro Ethernetkabel tut, ist ein wenig happig.
     
  13. le_petz

    le_petz Doppelter Melonenapfel

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    Für den nicht versierten user trotzdem ein gutes angebot.
     

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