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Fragen zu Aperture: (RAW, Performance, dunkler Ausdruck)

Dieses Thema im Forum "Grafikbearbeitung & Layout" wurde erstellt von Cramer1234, 23.01.09.

  1. Cramer1234

    Cramer1234 Uelzener Rambour

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    Hallo!
    Ich verwende für meine Nikon D80 Apple Aperture in der aktuellen Version.
    Mache alle Fotos in RAW (also NEF)

    Habe ein MacBook Pro 15" 2,4 GHz mit 4GB Ram. Also eigentlich genug Power wie ich denke!!

    Hab da folgende Fragen:

    1.)
    Aperture ist doch ein RAW Programm, das heißt: JEDE Bearbeitung erfolgt VERLUSTLOS!! -richtig?

    Nur warum wird denn dann zwischen diesem RAW Feintuning und den restlichen Bildanpassungen unterschieden? Wo sind da die Unterschiede?

    Also Schärfen kann man doch hier oder da? Ebenso Sättigung und Kontrast, nur dass es im Modul RAW WESENTLICH geringere Auswirkungen hat! (manchmal sieht man gar keinen Unerschied!!)

    Wofür also diese Anpassungen?

    Sind die restlichen Bearbeitungsmöglichkeiten (Weißabgleich, Tiefen,-Lichten aufhellen, Belichtung, Kontrast und und und) denn eher mit dem Adobe Photoshop RAW Converter vergleichbar (das ja das unfertige Bild erst so oder so entwickelt, oder mit dem Programm CS3 (das ja direkt das eigentlich fertige Bild verändert)

    Ich verwende Photoshop CS3 als Editor (kann es also auch direkt aus Aperture starten)
    Kann man da sagen welche Bearbeitungen denn in Aperture besser sind und welche in Photoshop?

    Und vielleicht sogar welche in Aperture und welche in Adobe RAW Converter??


    Es geht ja auch um die Reihenfolge, also Scharfzeichenen zum Schluss usw. Daher würd mich das schon interessieren was wo besser ist zu machen. (also was ist verlustfrei und was nicht.)

    Hab noch ein Problem mit Aperture 2.1.2:
    2.)
    Seit einigen Wochen ist die Performance deutlich langsamer geworden. Hab fast alle Bilder ausgelagert auf eine externe Disk, aber auch wenn ich die nicht dran habe und nur mit den Vorschaubildern arbeite (bewerten Stichwort, ordnen,..) hingt es manchmal sehr.
    Z.B. wenn ich auf "alle Bilder" gehe dann braucht er schon einige Sekunden oder Minuten!!! bis ich z.b. in der Listenanzeige im Browser nach Brennweite oder ISO ordnen kann. Habe knapp 25000 Bilder.
    Kommt mir schon etwas langsam vor.

    Auch wenn ich ein Projekt habe und dort (mit den Originaldaten) nur durchschaun möchte um beispielsweise schnell einmal die am Histogramm überbelichteten Bilder zu markieren geht das manchmal fast in Echtzeit und manchmal aber bis zu 10 Sekunden bis er es geladen hat und die Bilddaten anzeigt.
    Woran kann das liegen?


    Und noch ein letztes Problem:
    3.)
    Ich habe schon einiges professionell ausdrucken lassen (Fotobücher -sowohl gedruckt als auch auf Fotopapier, Fotos) und auch einiges am Tintenstrahldrucker daheim ausgedruckt.

    Und ich komme drauf das sehr viel zu dunkel ist.
    Das kann zwar natürlich auch daran liegen das mein MacBook Pro nicht wirklich kalibriert ist, aber das kann nicht alles sein.
    Und zwar darum:
    wenn ich in JEPEGs konvertiere, dann sehen sie ok aus. Und zwar auf meinem MacBookPro, auf meinem 2.Monitor, auf unserem alten PC-Röhrenbildschirm auch.
    Kann das irgendwas mit Farbraum zu tun haben oder so???
    Kenn mich da nicht so wirklich aus.

    Weil in Aperture unter Darstellung>Profil überprüfen ja nur wirksam werden, wenn ich Darstellung>Auf dem ildschirm überprüfen anhakel.

    Also kann es überhaupt sein, dass da ein falscher Farbraum gewäht ist?
    Und beim Exportieren habe ich auch Standardeinstellung: sRGB IEC 61966-2.1 gewählt.
    Woran kann das denn liegen, weil am Computer sehen sie toll aus.
    Manchmal zwar auch dunkel aber da für meinen Geschmack bewußt, weil ich die Bildwirkung so als gut empfinde.

    Vielleicht kann mir ja der eine oder andere helfen.:top:

    Danke
     
  2. marfil

    marfil Reinette Coulon

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    hallo,

    zu 1)

    Die Raw-Feineinstellungen dienen nur zur Anpassung des Kameraprofils, und legen fest, wie die einzelnen Farbkanäle grundsätzlich zueinander verrechnet werden und wie stark die Detailaufbereitung sein soll.

    Wenn du nicht weißt, was du tust, solltest du von diesen Reglern die Finger lassen----SIE DIENEN NICHT ZUR BILDBEARBEITUNG.

    Jede Bearbeitung die du direkt in Aperture vornehmen kannst, ist einer weiterfolgenden Bearbeitung in Photoshop vorzuziehen.

    Sprich- wenn du keine Schriften einsetzen willst, oder keine Montage machen möchtest- solltest du alles was geht in Aperture erledigen.

    Das Raw-Modul von Photoshop (aktuell ACR 5) ist qualitativ mittlerweile dem von Aperture (Apple Raw Modul) unterlegen.

    Für partielle Bearbeitungen solltest du- NACHDEM ALLE ANDEREN PARAMETER ANGEPASST WURDEN- die Funktion "bearbeiten mit....Nachbelichten/Abwedeln" verwenden.


    zu 2)

    Die Performance von Aperture ist stark abhängig von der Festplatte- und der Größe der Bibliothek.

    Sinnvollerweise sollten nicht mehr als 10 bis 20tsd Bilder je Bibliothek vorhanden sein.

    Ideal für Aperture ist eine SSD oder eine schnelle HD.

    zu 3)

    Ohne kalibrierten Monitor EBV zu betreiben ist "grob fahrlässig".

    Stelle also deinen Monitor entsprechend ein- und deine Ergebnisse werden passen.

    Gerade von aktuellen Macbook pro`s ist der Bildschirm sehr hell- du entwickelst also deine Bilder "zu dunkel".

    Einen Anhaltspunkt für die korrekte Belichtung liefert dir das Histogramm.

    Wenn da beispielsweise nur in den linken 2 Dritteln "Berge" zu sehen sind, und rechts nichts, ist das Bild (falls es kein "Low Key" ist, auf jeden Fall zu dunkel.

    MfG, Martin
     
  3. Cramer1234

    Cramer1234 Uelzener Rambour

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    hi!
    Also zu hell ist der Bildschirm?
    Heißt das ich soll ihn einfach dunkler machen, oder in voller Helligkeit aber kalibriert betreiben?
    Wie kann ich den vernünftig kalibrieren? (Optisch mit dem Standard Programm von OSX krieg ich immer so einen Braunstich)

    Habe gehört es macht gar keinen Sinn dieses Laptobildschirm zu kalibreiren weil der sowieso ungeeingnet für Fotobildbearbeitung ist.

    Danke für die Hilfe.
     
  4. marfil

    marfil Reinette Coulon

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  5. Cramer1234

    Cramer1234 Uelzener Rambour

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    Hi! Hab ich geschaut. Leider finde ich keine Dateien. Also Testcharts und so.
    Danke, lg. Ulf
     
  6. marfil

    marfil Reinette Coulon

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    hallo,

    das testchart findest du in einem der letzten posts in dem thema. der originalbeitrag muss erst neu editiert werden....

    mfg, martin
     
  7. Cramer1234

    Cramer1234 Uelzener Rambour

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    danke. Ist aber ein kleines Bild richtig?(643x419)
    werds gleich mal probieren danke.

    In Photoshop irgendwas spezielles einstellen? (Iregend ein Profil oder so?)
     
  8. Cramer1234

    Cramer1234 Uelzener Rambour

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    Also ein leichter Blaustich ist OK?
    Ich seh jetzt beim Testchartlinls unten im letzten Feld kaum noch 2 Teile (also die Zeichnung und rechts unten die letzten 4 auch nicht wirklch .
    Ist das OK?


    PS: Arbeiten soll ich auch mit 2-3 reduzierter Helligkeitsänderung?
    Jetzt schaut halt alles sehr dunkel aus.
    Das meine ganzen Bilder unterbelichtet sind??
     
  9. marfil

    marfil Reinette Coulon

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    ...ist vermutlich ok....

    mfg, martin
     
  10. Cramer1234

    Cramer1234 Uelzener Rambour

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    Gibts da irgendeine Möglichkeit das zu überprüfen?
     
  11. nggalai

    nggalai Roter Stettiner

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    Die Farbtemperatur (Alles so blau!) hängt entscheidend vom Umgebungslicht ab. Das kann man nicht rechnerisch / per Software wirklich überprüfen. Für manche Ateliers sind 5.000 K okay, für andere 6.500 K, für wieder andere 5.800 oder irgend eine Zahl dazwischen. Um die ideale Temperatur zu wählen, braucht man ein Meßgerät. Und einen Monitor, der die Temperatur auch darstellen kann, ohne, daß zu viele Farben verloren gehen.

    Kurz gesagt: Wenn Du nicht mit Normlicht-Lampen oder Betrachtungs-Kisten („Viewing Booth“) arbeitest, ist die Farbtemperatur ziemlich egal. Nimm das, was Dir paßt. Das Auge und das Gehirn passen schon an.

    Aber: Martins Methode sorgt dafür, daß nicht unnötig Farben verworfen werden müssen. Apple-Displays (sowohl die ACDs als auch die iMac und MacBook-Displays) können ausschließlich über die Grafikkarte „kalibriert“ werden. Und da die nur 8 Bit pro Farbkanal zur Verfügung hat, müssen z. B. bei groben Verschiebungen der Farbtemperatur halt eben Farben weggelassen werden. Was bei Farbverläufen zu Bänder-Bildung führen kann.

    Entsprechend ist Martins Methode „schonend“, da die natürliche Farbtemperatur des Displays beibehalten wird und nicht NOCH mehr Farben wegfallen, als durch die Tonwertkurven-Einstellungen allein.

    Paßt also schon. Ein guter Kompromiß.

    Cheers,
    -Sascha
     
  12. Cramer1234

    Cramer1234 Uelzener Rambour

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    Ok Danke.
    Und verwenden tu ich das McBookPro jetzt mit voller Beleuchtung, oder mit diesen 2-3 Beleuchtungsstufen unter dem Maximum? (rein subjektiv würd ich halt immer auf volle Beleuchung gehen. ist irgendwie angenehmer.)
     

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