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Fotos sortieren und verwalten mit einem Mac - ohne iPhoto?

Dieses Thema im Forum "Fotosoftware" wurde erstellt von xaMax, 23.07.09.

  1. xaMax

    xaMax Golden Delicious

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    11.11.08
    Beiträge:
    7
    Hallo,

    ich bin momentan auf der Suche nach Tipps und Anregungen, wie man privat seine Fotos verwalten kann. Es geht einfach um private Urlaubsfotos, Familie, Freunde, usw. Umfang zur Zeit ca. 10.000 Bilder.

    Die ersten Tipps werden sicherlich heißen: "iPhoto".
    Daher gleich vorneweg, warum ich dies nicht nutzen möchte.
    Bis vor 2 Jahren hatte ich eine normale Ordnerstruktur (Jahr > Event > Fotos), dann habe ich mich an iPhoto gewagt und alles ab 2006 importiert und viel Zeit dafür aufgewendet, die Fotos zu taggen (meist mit Namen, damit man Personen schneller wiederfindet). Ich fand es auch relativ interessant, dass alles gut funktioniert hat und intuitiv zu bedienen war.
    Jedoch bin ich ein Freund davon, sich mehrere Möglichkeiten offen zu halten und die Kompatibilität zu anderen Programmen zu behalten und genau hier versagt iPhoto für mich aus folgenden Gründen:
    Geodaten
    - Geodaten müssen VOR dem Import zu den Fotos hinzugefügt, werden, damit sie in den Originaldateien enthalten sind. iPhoto selbst schreibt die Geodaten nur in eine interne Datenbank.
    - Durch "Exportieren" der Fotos (als "JPG") erhält man zwar auch die Geodaten in der EXIF Datei, jedoch ist die EXIF Datei stark beschnitten, d.h. es gehen Informationen verloren. Exportiert man die Fotos als "Original" sind widerum die in iPhoto hinzugefügten GeoDaten nicht vorhanden.
    Schlagwörter
    Diese kann ich genauso wie "Faces" zwar in iPhoto nett hinzufügen, aber wenn ich irgendwann mal ein anderes Programm nutzen möchte, ist ALLES verloren, da ich bisher keine Möglichkeit gefunden habe, die Schlagwörter und getaggten Fotos zu exportieren. IPTC oder XMP sind glaube ich Fremdwörter für iPhoto.
    Faces und Places
    Eigentlich ganz nette Features, aber irgendwie kommen mir beide sehr "beta"-mäßig vor. Es gibt viele Kleinigkeiten die nicht funktionieren (zumindest vor 8.0.4)

    Zusammengefasst: Man kann sich bei iPhoto nicht sicher sein, dass die ganze Arbeit, die man reinsteckt, auch in Zukunft erhalten bleibt. Und ich persönlich habe dabei kein gutes Gefühl.

    Die Frage: Was bleibt mir nun übrig. Lohnen sich Lightroom oder Aperture für einen Privatanwender? Ist es bei den Programmen überhaupt anders? Oder wie kann man Fotos ordentlich in einer Ordnerstruktur ablegen bzw. ein dauerhaftes Tagging durchführen?

    Vielen Dank für Ratschläge jeglicher Art :)
     
  2. drlecter

    drlecter Wöbers Rambur

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    6.442
    Adobe: Lightroom, Bridge (wobei man hierfür wohl einmal die 30Tage Version von PS installieren muss).
    Apple: Aperture
    Google: Picassa
     
    .david, michaelny und bobandrews gefällt das.
  3. Wegener22

    Wegener22 Alkmene

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    18.05.08
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    35
    Vielleicht auch einen Blick auf den Graphicconverter werfen...
    Mit den Browser kann man Bilder problemlos verwalten und auch die
    Sache mit den Geodaten ist kein Problem.

    VG,
    Steffen
     
  4. xaMax

    xaMax Golden Delicious

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    7
    Hallo,

    danke für die Antworten.

    Grapicconverter verwende ich auch (selten) - er ist mir von der Oberfläche her nicht wirklich angenehm zu bedienen und teilweise auch recht langsam :/
    Wobei man sagen muss, dass er zumindest mit den Metadaten ordentlich umgeht!

    Googles Picassa versagt leider auch bei den Metadaten.

    Kann jemand etwas zu Lightroom und Aperture sagen, wie die mit Metadaten umgehen, und ob dort die Daten im Bild selber oder in einer Datenbank gespeichert werden? (d.h. ob man leicht auf ein anderes Programm umsteigen kann, oder "für immer" an das jeweilige Programm gebunden ist)
     

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