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Finder: Fehler _10810...

apfelfrischling

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...der hat nun zu meiner Bedrückung auch mich heimgesucht.

Hallo der Gemeinschaft.

Passiert ist es, während ein USB-Stick angehängt war (Fat32).

Zugegeben- als frischling dann einiges, vermutlich leicht irrational, herumgeklickt.

Programme aus dem Dock ließen sich noch starten -aber habe , weil doch etwas entnervt (seit nun gut 16 Monaten die erste schwerere Panne mit meinem MBP) schließlich einen hard shutdown vollzogen.
(Nicht gut, ich weiß, aber... die Nerven.)

Dann 3 Stunden was anderes gemacht- MBP wieder eingeschaltet -entgegen meinen Befürchtungen war, nach längerer Bedenkzeit beim Starten, dann wieder alles da, samt Finder.

Gut, aber das macht nachdenklich -habe einiges dazu nun gelesen, auch hier im -talk - u.a. auch mehrere Hinweise auf:
http://reviews.cnet.com/8301-13727_7-10365239-263.html

Da bräuchte ich Tipps, ob es Empfehlungen für einsteigertaugliche tutorials oder auch gebundene Werke zum Umgang mit dem Terminal gibt ( bei "try and error" befürchte ich eben die errors).

Weiters zeige ich Auszüge vom Zeitpunkt des Ereignisses aus der Konsole - vielleicht können mir Kundige das ein wenig erläutern und mir die Frage beantworten, ob ich um eine Neuinstallation von SL herumkomme (wird oft als einzige Abhilfe genannt) oder das-vorsorglich quasi- gleich machen sollte, da die Ursache, wenn ich die threads recht lese, nicht so genau einzugrenzen ist und der Fehler also immer wieder kommen könnte.

Vielen Dank.

Feb 24 16:05:26 Frischling-MacBook-Pro com.apple.launchd.peruser.501[181] (0x100103760.anonymous.loginwindow[1697]): Bug: launchd_core_logic.c:8637 (24498):0
Feb 24 16:05:38 Frischling-MacBook-Pro /System/Library/CoreServices/Dock.app/Contents/MacOS/Dock[1715]: spawn_via_launchd() failed, errno=2 label=com.apple.Finder flags=2
Feb 24 16:05:42 Frischling-MacBook-Pro com.apple.launchd.peruser.501[181] (0x100103760.anonymous.loginwindow[1697]): Bug: launchd_core_logic.c:8637 (24498):0
Feb 24 16:07:11 Frischling-MacBook-Pro /System/Library/CoreServices/Dock.app/Contents/MacOS/Dock[1715]: spawn_via_launchd() failed, errno=2 label=com.apple.Finder flags=2
Feb 24 16:07:30 Frischling-MacBook-Pro com.apple.launchd.peruser.501[181] (0x100103760.anonymous.loginwindow[1697]): Bug: launchd_core_logic.c:8637 (24498):0
Feb 24 16:07:43 Frischling-MacBook-Pro /System/Library/CoreServices/Dock.app/Contents/MacOS/Dock[1715]: spawn_via_launchd() failed, errno=2 label=com.apple.Finder flags=2
Feb 24 16:12:58 Frischling-MacBook-Pro /System/Library/CoreServices/Dock.app/Contents/MacOS/Dock[1715]: spawn_via_launchd() failed, errno=2 label=com.apple.Finder flags=2
Feb 24 16:13:36 Frischling-MacBook-Pro Disk Utility[1786]: API_beginPermissionsRepairForDisk
Feb 24 16:14:01 Frischling-MacBook-Pro kernel[0]:
Feb 24 16:18:06: --- last message repeated 3 times ---
Feb 24 16:18:06 Frischling-MacBook-Pro diskmanagementd[1788]: APICALLBACK_dmAsyncFinishedForDisk_PERM_result OK
Feb 24 16:20:53 Frischling-MacBook-Pro /System/Library/CoreServices/Dock.app/Contents/MacOS/Dock[1715]: spawn_via_launchd() failed, errno=12 label=com.apple.Finder flags=2

Dann, nach dem wieder Einschalten:

Feb 24 19:03:50 localhost com.apple.launchd[1]: *** launchd[1] has started up. ***
Feb 24 19:03:58 localhost DirectoryService[11]: Improper shutdown detected
Feb 24 19:04:09 localhost blued[17]: Apple Bluetooth daemon started
Feb 24 19:04:42 localhost mDNSResponder[18]: mDNSResponder mDNSResponder-258.14 (Nov 18 2010 14:18:32) starting
Feb 24 19:04:48 localhost fseventsd[41]: event logs in /.fseventsd out of sync with volume. destroying old logs. (25028 66 34787)
 
Ach mein armer Frischling, wieso jetzt erst (noch)? Das ist ja widerlich.
Ein echter Aussatz, der auch mich – stell dir vor, die gnädige Ente – heimbegsucht hat. Alles, was ich damals (anderthalb Jahre her oder so ähnlich) probiert habe, hat nicht oder nur temporär geholfen. Ich musste schließlich die Platte platt machen.
Bevor du das tust: Entferne aus ~/Library/Preferences/com.apple.LaunchServices.plist und com.apple.LaunchServices.QuarantineEvents
Außerdem aus /Library/Caches/com.apple.LaunchServices* (* = was da dahinter steht).
Könnte helfen.
So wie die paar Log-Einträge nach dem Improper shutdown (dem System entgeht aber auch gar nichts) aussehen, bist du vielleicht noch einmal davon gekommen.
Fürchte dich nicht vor dem Terminal! Ich finde es zwar höchst überflüssig, weil ich keine Ingenieurin und keine ex-Unixuserin bin und mir jede GUI lieber ist (und das ist auch Mac-like, alles andere ist Wichtiguterei, wozu ist etwa Drag & Drop erfunden, wenn man dann Daten mittels Terminal verschieben will, na ja - jedem Tierchen sein Pläsierchen), aber manche Unternehmungen gehen eben via Terminal schneller oder auch sicherer.
Mit der Zeit kannst du auch die Richtigkeit der Befehle erkennen, weil du das Vokabular entziffern kannst. Wenn so ein Befehl hier im Forum genannt wird (du kennst bereits die verlässlichen Helfer), dann ist er 98% richtig oder es meldet sich sofort eine höhere Kompetenz und berichtigt. Wenn ich ihn benötige, dann kopiere ich ihn – damit bin ich vor Tippfehlern gefeit. Wichtig sind immer die Leerschritte, die man oft nicht so gut sieht im Beispiel.
Die Schweizer haben da ein kleines Tutorial erstellt.
Anfangen kannst du aber mit dem AT-Wiki.
Geschätzten Usern wird Google nicht empfohlen, weil sie die ja längst besucht haben.
Hawedere
Salome
 
Danke der hilfreichen Ente für die tröstlichen Worte, da muss ich noch schnell antworten, ehe das Dormitorium ruft.

Ja, ich habe auch deine postings in einigen threads zum Thema gesehen und natürlich auch @ Terminal einiges angesehen, das AT-Wiki dazu liegt schon seit längerer Zeit als PDF in meinem eigenen "Mac-Tipps"-Verzeichnis (nicht immer ist man online) und auch einige andere -auf der Schwyzer Seite wird zu recht gefragt, wann es denn weitergeht...und das 2005 ,-) -aber- was dort auch steht, beschreibt genau meine Sorge:
Vor allem weniger versierte Anwender möchte ich hier aber warnen, denn mit kaum einem anderen Mac-OS-X-Tool lässt sich so schnell so viel Schaden anrichten, wie mit dem Terminal. Benutzt also nur Befehle, deren Wirkung Ihr genau kennt und treibt euch nur in solchen Regionen des Dateisystems herum, die notfalls verzichtbar sind

Nun, unter Win war ich schon nicht vor Syntax-Fehlern gefeit-aber da wusste ich bei den paar Shell-Befehlen in der Kommandozeile wenigstens in etwa, was ich tue.

Und auch ich empfand/empfinde es als einen großen usability-Vorteil von MacOS, eigentlich nichts mit dem UNIX-Unterbau, Shell, etc. zu tun haben zu müssen- deswegen bin ich ja etwas bedrückt.

Vielleicht kaufe ich mit aber tatsächlich einmal ein Fachbuch- so eines zum Blättern, also ...ein wirkliches.

In die Befehle, die hier von jenen, die mir kompetent und verlässlich wirken, gepostet werden, hätte ich btw. absolut Vertrauen.

Jetzt denke ich -schauen wir mal...vielleicht wars ja ein einmaliger Ausrutscher.:-/

Die Massnahmen @ .plist, events und so: dies meinst Du quasi vorsorglich, ja?

Danke und eine gute Nacht,
 
Das Entfernen der genannte Dateien hat manchen geholfen, bei anderen trat der Fehler nach einer Weile wieder auf.
Wie du sagst: schaumamal.
bonam noctem
Salome
 
In die Befehle, die hier von jenen, die mir kompetent und verlässlich wirken, gepostet werden, hätte ich btw. absolut Vertrauen.
Das solltest du kein keineswegs haben.
Niemand ist vor Tippfehlern gefeit, und manchmal versteht auch jemand dein Problem oder die Zusammenhänge falsch.
Also a. bei kritischen Befehlen immer etwas warten (auf Widersprüche oder Korrekturen)
und b. mitdenken.
Letzteres ist keineswegs so kompliziert (was man daran sieht, daß ich es auch hinbekomme - nicht immer, aber immer öfter).
Bei den häufigen write defaults-Befehlen ist das nicht weiter problematisch, wenn du dich vertippst, dann passiert entweder gar nichts, oder man kann es rückgängig machen.
Sobald aber rm und Konsorten auftaucht (rm = remove), alles zweimal anschauen.
Die Syntax ist keineswegs so geheimnisvoll. Du hast normalerweise ein Kommando, eventuell Attribute (die den Befehl präzisieren oder einschränken) und dann einen Dateinamen, auf den das Kommando angewendet wird - ggf. auch noch einen zweiten.
Details zu allen Kommandos und den möglichen Attributen bekommst du im Terminal, wenn du "man" eingibst und dann den Befehlsnamen.
Bei allen Löschkommandos ungeheuer darauf achten, daß die Dateibezeichnung korrekt ist und auch kein falsches Leerzeichen auftaucht!
Im Zweifel würde ich vor dem Drücken der Returntaste ein Bildschirmfoto machen, damit du nachschauen kannst, was du falsch getippt hast.
Nebenbei: Das Tippen langer Dateipfade und Probleme mit Leerzeichen erspart man sich, wenn man die gewünschte Datei mir der Maus ins Terminalfenster zieht (aber vorher nach dem Befehl ein Leerzeichen nicht vergessen).
 
Guten Morgen, MacAlzenau,

Habe deine Antwort jetzt erst gesehen, danke für die Hinweise.

Natürlich-"absolut" ist eigentlich "relativ"-sollte auch nur den Respekt eines switchers vor all jenen hier, die sich gut auskennen und mit MacOS quasi groß geworden sind, ausdrücken.

Ich hoffe, in Zukunft bei schwerwiegenden Problemen nicht gleich die Nerven wegzuschmeißen und brain.exe/.app einsetzen zu können.

Einen Terminal-Befehl ohne Prüfung -etwa durch Inetrecherche (zur Not gibt es ja auch noch Windows-Rechner in meinem Umfeld und die statistische Wahrscheinlichkeit, dass der im genau gleichen Moment auch völlig abstürzt, ist gering)-auszuführen, würde ich nie machen.

Konkret habe ich genau einmal einen Befehl-erfolgreich- nachvollzogen, der war vergleichsweise harmlos und kam von Rastafari.

Dass ich aus dem Finder ins Terminal ziehen kann, weiß ich, das hilft aber wenig, wenn der Finder nicht will, wie eben gestern.

Als ein von der GUI abhängiger User werde ich also jetzt versuchen, mir ein bisschen Know-How zum Terminal anzueignen (das mit "man" ist gut)- beendet habe ich gestern den hängenden Finder mit alt+cmd+esc und dann versucht, mittels Tinker Tool ihn neu zu starten-was aber nicht funktioniert hat.

Oder -der Tipp mit dem Bildschirmfoto ist auch sehr gut, aber ohne Finder müsste ich erst das Zielverzeichnis (ist bei mir ein Ordner auf dem Desktop) für Screenshots per Terminal zu finden imstande sein, usw.

Übrigens habe ich das Book gestern in der Nacht ganz bewusst nicht nur zugeklappt, sondern heruntergefahren, um zu testen, wie es sich bei Neustart verhält -Gott sei Dank ganz friedlich und ohne zu "mucken"-also..."mal sehen".

Aber -ein klein wenig ist mein Vertrauen schon erschüttert- denn das Empfinden war dem nicht unähnlich, wenn man unter Win vor einem BSOD sitzt -das kannte ich nun seit über einem Jahr, dem Einstieg in MacOS, nicht mehr -bis gestern wusste ich auch nichts von so einer lakonischen _10810 -Meldung -aber, wie ich nun weiß, gar soo selten ist das nicht, und, vor allem, die eigentlichen Ursachen dafür (und was kann der User tun, um das zu vermeiden!) scheinen im Dunkeln zu liegen und/oder sind vielfältig.

Dank und
 
Finder Neustart via Terminal ist nicht schwer, kann sogar die Ente
Code:
killall Finder
⏎
Das Gleiche funktioniert bei Dock-Problemen.
Code:
killall Dock
⏎
Dass Brain.exe am Mac nicht funktioniert, weißt du sicher. :-)
Salome
 
Das Wichtigste, das du dir merken musst, sofern du mit dem Terminal arbeiten willst ist, das Terminal verzeiht nicht, d.h. gibst du etwas ein und bestätigst dieses, gibt es keinen Weg zurück, der Befehl wird ausgeführt und ist nicht rückgängig zu machen, also nicht wie in vielen Programmen ein Apfel+Z und schon ist alles wieder zurückgesetzt. (ein vergessenes Leerzeichen oder ein / oder * am falschen Ort und schon ist der BenutzerOrdner oder anderes gelöscht, zumal bei Aktionen nur 1x ein Passwort verlangt wird, das dann für einige Zeit gilt und weitere Aktionen, die im Normalfall eine Passwortanfrage verlangen, eben ohne Passwort Eingabe erledigt werden.
Zum Fehler -10810 gibt es ja diverse Hinweise im Netz und dieser Fehler scheint ja verschiedenste Gründe zu haben, allerdings in der Mehrheit verursacht durch externe Medien(zumindest ist das mein Wissensstand, der allerdings schon in die Jahre gekommen ist, denn alle meine Rechner, die unter SL laufen und auch die bei Bekannten sind von diesem Fehler nie betroffen worden)
 
@Salome:

killall kenne ich (jetzt!) bereits und...ja, brain.exekann auf einem Mac durchaus kontraproduktiv sein, Stichwort: in Windows-Denkmustern bleiben, auch das ist mir bewußt -deshalb ja brain.***/ .app

@Macbeatnik:

Eben- dieses "nicht verzeihen" verschafft mir ja den gehörigen , mit einer Portion Ängstlichkeit versehenen, Respekt...

Und ja- an einen Zusammenhang mit externen Medien glaube ich auch, allein, ich bin auf die Nutzung dieser angewiesen.
 
Zusatzfrage an die bibliophilen unter Euch:

Ich bin ernsthaft auf der Suche nach einem gebundenem Kompendium -für SL (hoffe zumindest @ Terminal wird sich da unter Lion nicht allzu viel ändern (wobei ich vermutlich nicht zu jenen zählen werde, die SL dann sofort upgraden, wenn der Löwe Auslass gefunden haben wird).

Weil: ist augenschonender und von der Haptik her ist so ein Buch halt ein Buch und schafft dem I-Net-Junkie Abwechslung.

Erste Recherchen zeigen, dass etwa amazon Titel um 10.- € günstiger anbietet als die Fachbuchhandlung ums Eck, wo ich schon einen kursorischen Blick geworfen habe.

3 solche Wälzer stünden zur Auswahl:

1

2

3

Den Kundenrezensionen traue ich bei amazon und Konsorten nur bedingt -also wenn jemand das eine oder andere Werk kennt oder Einschätzungen @Autor(en) X bzw. Verlag Y hat - vielen Dank !!!

PS...und noch ganz was Dummes:
Um einen Link mit eigener Bezeichnung zu versehen (so wie 1, 2,3 oben) gibt es in diesem Forum "nur" die Möglichkeit der manuellen Bearbeitung (Markiertes überschreiben), ist das richtig oder habe ich nur eine Einstellung übersehen?
Weil: in anderen Foren übernimmt das ein java-script, afaik.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn du die Weisheiten einer Ente hören willst: Spar' dir dein Geld. Du bist bei weitem kein DaU mehr und bekommst hier durch Mitlesen viel bessere Aufklärung. Du wirst dich nur langweilen.
Ich habe mir als Mac OS X herauskam, so ein teures, dickes Werk gekauft und habe mich nur geärgert, weil nur erklärt, was ohnehin zu sehen ist, etwa "die Ordnerstruktur" am Mac.
Diese Bücher sind, meiner Erfahrung nach, für Menschen geschrieben, die noch nie einen Computer geöffnet haben.
Lies dir doch das Inhaltsverzeichnis von "Missing Manual" durch (vielleicht gibt es das auch bei den anderen zwei Funden) und du wirst erkennen, dass du das nicht brauchst.
Salome
 
Wenn du die Weisheiten einer Ente hören willst
Selbstverständlich.
Immer.
Nicht als "fishing for Karma" gemeint.

Weil: danke für die Blumen, aber die Selbsteinschätzung wäre analog dazu immer noch: "Erpelküken" oder die ornithologisch entsprechend korrekte Bezeichnung.

Na ja, wie erwähnt , habe ich eines schon in der Hand gehabt (du bist ja Wienerin, ich habe es nicht weit zur TU-Bibliothek) - und allein das Kapitel @ Terminal enthielt so an die 70, 80 Seiten, die meinen Horizont dahingehend als zu erweiternd geeignet erschienen (Hm?...die deutsche Syntax ist manchmal auch schwer...)- aber natürlich steht auch einiges (vieles) an allgemeinen Infos, was mir durchaus schon geläufig ist und also eher überflüssig.

(Seinerzeit habe ich mir sogar so ein "switch-to Mac"-Bücherl zu schwer überteuerten € 13.- zugelegt...na ja, das braucht man nach ein paar Tagen wirklich nicht mehr -da steht dann so in etwa drin, dass der Finder-ungefähr- dem Explorer entspricht und dergl.)

Ich denke mir halt aber, dass bei solchen, sich als Standard-Nachschlagewerk präsentierenden Büchern (die, teilweise zumindest, Einsteiger, die "noch nie einen Computer geöffnet haben" schon überfordern würden) samt hoffentlich sorgfältigem Lektorat z.B. Befehle verlässlicher wiedergegeben werden als in Foren, Blogs, usw.

Vielleicht gehe ich aber noch öfter in diese Bibliothek oder in einen grossen Buchstore (griechische Muse)und lerne immer ein bisserl auswendig -bis sie mich dort rausschmeißen...
:-D

Ein genauer spezifierender Nachtrag noch -weniger, um weitere Hilfe in eigener Sache zu erbitten- denn aktuell läuft mein Büchlein ja ganz problemlos, obwohl es recht viel zu tun hat (Toast kodiert im Hintergund gerade ein riesen-.mpg) .

Sondern, weil andere, zumal auch switcher, die ebenso auch WIN-Rechner betreiben, mit dem nämlichen Problem vllt. auch diesen thread finden.

Wirklich wundern muss ich mich ja nicht, dass das mit externem Stick auftrat- externe Speichermedien kommen in meiner Umgebung in fast allen Formaten vor -Fat in diversen Varaianten (sogar noch 16!), NTFS, HFS+ - nur exFAT habe ich noch nicht probiert.

So- und die werden fröhlich hin- und her benutzt -und naturgemäß steigert das das Potenzial, dass sich was "verschluckt".

Auf NTFS greife ich per MacFUSE/NTFS3G zu - und erlebe schon mal die Meldung, dass das Volume (von anderen usern!) nicht korrekt unter Win ausgeworfen wurde (und spreche erhabene mahnende Worte völlig fruchtlos an diese anderen user aus)- ebenso kann der Finder schon mal beim Auswerfen etwas länger "nachdenken" als gewohnt.

Und dann schreiben ja sowohl WIN als auch MacOS fröhlich hidden files mit drauf - um Win nicht zu verwirren, entferne ich die von MacOS (._ , DS-Store, Hilfsdateien) mit dem Tinker Tool release 2, das ich mir extra dafür gegönnt habe - laut dem Entwickler, der btw. sehr prompt und fachkundig auf Supportanfragen antwortet, ist das nicht mehr, aber auch nicht weniger, als eine GUI, um versteckte Funktionen des BS und/oder Terminal-Befehle umzusetzen.

Wins $Recycler und Konsorten (thumbs, desktop.ini, etc.) haben MacOS bis dato nicht gestört,dachte ich, aber vielleicht sollte ich da auch umdenken.

Dann müssen diese Sticks ja auch noch "geimpft" sein---mit einer nicht überschreibbaren autorun.inf- um unter diversen Win-Versionen diese Wechseldatenträger-Malware-Übertragungsart zu unterbin...gnagnagna -etc., damit will ich Euch hier nicht langweilen- jedenfalls sind so BS-mäßig geteilte Umgebungen nicht ganz einfach zu verwalten - und nicht alles läßt sich so per Netzwerk bewerkstelligen, wie ich mir das wünschte, aber das ist eine andere Geschichte.

Fazit: wie ein früherer austriakischer Kanzler aus dem schönen Pannonien mal so treffend ganz generell anmerkte...falls du im real life nicht zu jung sein solltest, um dich daran zu erinnern.

Was der konkrete Auslöser war, weiß ich natürlich nach wie vor nicht, aber die Vermutung, dass der "Pallawatsch" mit den ganzen Wechselmedien mitverantwortlich ist, liegt nahe.



Danke an alle, die die Geduld hatten, dieses Traktat bis zum Ende zu lesen.

;-)
 
bissel

Das bis zum Ende Lesen war mir ein Vergnügen. Mit deinem Glauben ans Gedruckte gebe ich dir im Grunde auch Recht, wobei natürlich Papier geduldig
ist, geduldiger als so mancher Golden Noble. :-)
Das Ärgerliche ist ja, dass nicht alle Unix-Befehle auf OS X umzulegen sind, sonst könnte man ja ein reines Terminal-Kompendium erstehen, aber für Mac gibst das ja nicht.
Berechne mal, ob es nicht billiger ist, die 70 / 80 Seiten mit einer Kopierkarte zu exzerpieren, als das gesamte Werk zu kaufen. Dann brauchst nicht so viel auswendig zu lernen.
Der Leitgedanke stimmt allerdings: Es ist alles so kompliziert.
Salome