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FileVault oder PGP?

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Celler Dickstiel
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05.06.06
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Hallo miteinander,

ich habe vor meinen Daten aufgrund einer längeren Auslandsreise etwas Schutz zukommen zu lassen ;)

Mir stellet sich jetzt die Frage, womit? Naheliegend wäre FileVault (verwende Leoard), oder rentiert sich der Blick auf PGP? Oder gar TrueCrypt?

Habe hier keine Erfahrungen, wäre aber für einige Tips sehr dankbar. Achja, ich verwende Timemachine falls das die Entscheidung beeinflussen würde.


Grüße Jan
 
Also ich habe nie mit FileFault oder so gearbeitet, da ich seit langer Zeit mit TrueCrypt arbeite. Finde e eigentlich sehr einfach und konfortabel. Wüsste jetzt nichts was dagegen spricht.
 
Bin auch ein grosser Fan von TrueCrypt.
Die Konfiguration geht leicht von der Hand und man ist flexibler im Vergleich zu FileVault.
 
Kann mich dessen nur anschließen - TrueCrypt und es läuft :-)
Einfach in der Anwendung, zuverlässig, die Volumes werden wie normale Laufwerke gemounted, kostenlos, sehr sicher :-)
 
wow, das verwundert mich jetzt aber, ich dachte die meisten verwenden hier FileVault.
Könnte mir jemand die Vorteile von TrueCrypt aufzeigen? Muss ja seinen Grund haben warum das alle verwenden, anstatt der os-internen Variante ;)

Und wie läuft das ab mit TrueCrypt (FileVault aktiviere ich im System und gut is...)
Ich habe vor meine interne HD zu verschlüsseln
 
FileVault ist Schrott... Wenn Verschlüsselung dann wirklich TrueCrypt... FileVault macht immer wieder Probleme...
 
ok das war deutlich.
Wie gehe ich vor, wenn ich meine Systempartition verschlüsseln möchte?
 
FileVault ist sinnvoll, da es das komplette Benutzerverzeichnis, inklusive aller Einstellungsdateien verschlüsselt, und mit TimeMachine zusammenarbeitet.
Sprich FileVault benutzt Sparse-Images, das heißt, TimeMachine sichert trotzdem alle Dateien einzeln.

Truecrypt erstellt eine Containerdatei, die TimeMachine auch als eine Datei behandelt. Sprich, wenn das Image größer wird, dann sichert TimeMachine bei jeder Änderung das große Image komplett neu... (wie bei den Virtualisierungslösungen und deren Festplattenimages).

Aber wenn es nur um einzelne, kleine Dateien geht, würde ich auch TrueCrypt bevorzugen.

Edit: ich lese gerade, du willst deine ganze Partition verschlüsseln? Geht die Pre-Boot-Authentifizierung überhaupt mit dem Mac? Ich wäre mir da nicht so sicher...
 
Wenn du Time Machine nutzt, würde ich dir von FileVault dringend abraten, denn das komplette Verzeichnis wird jedes Mal neu gesichert.
 
Eigentlich genau anders herum, siehe auch mein Post drüber...
 
Eigentlich genau anders herum, siehe auch mein Post drüber...

richtig. finde filevault u.a. aus eben genannten grund auch "praktischer". dennoch bietet truecrypt einen sichereren schutz, da es eine 256 bit statt 128 bit bietet. ob das ein normaler benutzer allerdings wirklich braucht, sei mal dahingestellt...
 
bietet truecrypt einen sichereren schutz, da es eine 256 bit statt 128 bit bietet.
Diese Annahme ist falsch.

1) Auch ein FileVault kann mit 256-bit AES angelegt werden.

2) Die verwendete Schlüssellänge sagt über die Gesamtsicherheit eines Konzepts etwa so viel aus wie die Körpergrösse über die Intelligenz eines Menschen.

3) Da TC im Gegensatz zu FV keine Weglassung von hochgradig redundanten Daten ("sparsefile") vornimmt, ist es für kryptoanalytische Angriffe sogar noch weit anfälliger statt sicherer.
 
ok danke für die Informationen. Wie schaut es jetzt aus wenn ich meine Systempartition verschlüsseln möchte, und nicht nur einzelne Dateien/Ordner?

Ist dann doch wieder FileVault besser geeignet?
 
Schwerlich, da FileVault grundsätzlich den Benutzerordner verschlüsselt.
 
Schwerlich, da FileVault grundsätzlich den Benutzerordner verschlüsselt.

mh jetzt bin ich etwas verwirrt... also FV verschlüsselt alle Dateien in meinem User-Ordner, alles was außerhalb dieses Ordners liegt, ist weiterhin "jedem zugänglich"?

Gibt es dann für OS X gar keine komplette Systempartitionsverschlüsselung?

Mir geht es nur darum, ich fliege demnächst für ein halbes Jahr nach China, und ich möchte einfach, dass meine privaten Daten auch privat bleiben. Ich gebe das Notebook lange genug (z.B.: während des Fluges) aus den Händen und möchte auch während dieser Zeit private sowie geschäftliche Daten geschützt wissen.
 
Deine privaten Daten sind doch in deinem Userverzeichnis.
Wozu Programme etc. verschlüsseln? Aber wenn du das willst, musst du TrueCrypt benutzen, das soll das ganze Volume verschlüsseln können.
 
Gibt es dann für OS X gar keine komplette Systempartitionsverschlüsselung?
Das zu tun wäre bei der Organisation eines Unix-Systems etwa so sinnvoll wie eine Melkmaschine im Pferdestall. Dass auf einem Mac tatsächlich doch glatt (huch!) ein Mac OS X läuft, dürfte wohl kaum ein zu hütendes Geheimnis darstellen.
 
nein, das natürlich nicht. Ich möchte auch nicht übervorsichtig sein. Dann wäre es eigentlich auch eine Möglichkeit, meine Programme einfach in den Programme-Ordner des Benutzers zu schieben, bisher sind sie noch im "allgemeinen" Programmeordner...


Dann werde ich wohl doch FileVault verwenden, scheint für diesen Zweck besser geeignet.
Danke für die Antworten.
 
Wozu denn das? Die evt. heiklen Einstellungen deiner Programme leigen auch unter dem Benutzerverzeichnis.
Außer du willst wirklich verhindern, dass ein potentieller Eindringling sogar die Namen der Programme erfährt.
 
ah ok, ich war mir nicht sicher ob die Einstellungen in der Lib des Users oder in der allgemeinem Lib gespeichert werden.

Dann spar ich mir den Aufwand :)