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FDP - Festplattendienstprogramm funktioniert nicht

Dieses Thema im Forum "macOS & OS X" wurde erstellt von waterdrops, 27.01.08.

  1. waterdrops

    waterdrops Jonagold

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    Hallo Äpfel!

    Mein Festplattendienstprogramm funktioniert irgendwie nicht so wie es soll: Ich möchte gerne eine externe USB-Festplatte (300 GB - aktuell keine Daten drauf) mit HFS+ (1 Partition) formatieren. Die Disk lief vorher unter W2k (NTFS formatiert, 1 Partition) ohne Probleme.

    Dann zum Mac ... Im FDP wird die Disk einwandfrei als Festplatte mit einem NTFS-Volume angezeigt. Dann wollte ich die Partitionierung verändern: Beim Einstellen im FDP habe ich "Apple-Partionstabelle", "1 Partition" und "Mac OS extended (journaled)" gewählt. Wenn ich dann "Anwenden" klicke, erscheint der Fortschrittsbalken und sonst passiert gar nichts - auch nach mehreren Stunden nicht. Im Menü "Programme sofort beenden" wird das FDP mit "reagiert nicht" gekennzeichnet. Dies lässt sich verlässlich reproduzieren.

    Ich habe dann die Disk unter W2k verändert: NTFS-Partition gelöscht und nur freien Speicherplatz gelassen. Das geht unter W2k auch fehlerfrei. Am Mac wird diese Konfiguration ebenfalls fehlerfrei im FDP angezeigt (Disk mit 300 GB unpartitioniertem Speicher). Beim Einrichten der Festplatte mit einer HFS+ Partition hängt sich das FDP aber auch wieder reproduzierbar auf.

    Dann hab ich gedacht, nutz ich mal die Time-Machine-Einrichtung. DIe Platte wird zwar von Time-Machine erkannt und es wird auch angeboten, die Platte so zu formatieren, dass sie für Time-Machine nutzbar ist - aber da hängt sich dann Time Machine auf.

    Anschließend hab ich die Disk aus lauter Ratlosigkeit unter W2k noch mal schön langsam und vollständig als 1 NTFS-Volume partitioniert und formatiert - fehlerfrei. Auch jetzt wird am Mac wieder alles ordnungsgemäß angezeigt: Festplatte mit 1 NTFS-Volume. Beim umformatieren auf HFS+ passiert das gleiche, wie eingangs beschrieben.

    Sonstiges:

    MacDrive 7 läuft nicht unter W2k - so kann ich also auch nicht mit einem Trial am letzten noch lebenden PC in meinem Haushalt auf HFS+ formatieren.

    Ich könnte den PC mit einer Linux Live-CD booten. Könnte mir hier jemand vielleicht eine gaaaanz ;) einfach zu bedienende Distribution nennen, die HFS+ auf externe USB-HDD kann?

    Hat jemand eine andere Idee - oder kann mir vielleicht sogar jemand direkt sagen, woran das liegt?

    Danke! :)
     
  2. MacAlzenau

    MacAlzenau Golden Noble

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    Wird dir nichts helfen, aber ich hatte auch mal das Problem mit einer NTFS-vorformatierten Platte und dem stehenbleibenden Fortschrittsbalken - das lag aber daran, daß der G4 serienmäßig nur USB 1 hatte. USB-2-Karte eingebaut, und schon gings.
    Daran kann es beim MacBook Pro aber eigentlich nicht liegen. Es sei denn, irgendwas an der USB-Schnittstelle ist kaputt.
    HFS können angeblich alle modernen Linux-Distributionen (hab ich gehört).
    Hast du mal versucht, statt der Apple-Partitionstabelle die GUID-Tabelle zu nehmen?
    Ist für Macs mit Intelprozessor sowieso die geeignetere Form (ich weiß aber nicht, ob PowerPC-Macs dann noch zugreifen können, aber man könnte das Problem vielleicht etwas einschränken).
     
  3. waterdrops

    waterdrops Jonagold

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    Hab ich ausprobiert. Ändert leider nichts daran, dass sich FDP aufhängt. Auch die Statuslampe an der Disk tut nicht flackern (wie es bei Zugriff sein müsste).

    Trotzdem Danke. o_O
     
  4. Rastafari

    Rastafari Golden Noble

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    Das sagt nicht viel. Windows prüft Platten nicht sonderlich sorgsam. Wenn weit "hinten" Fehler auftreten, merkst du das erst dann wenn du die Platte auch entsprechend voll mit Nutzdaten machst. Du merkst es dadurch, dass sich diese nicht wieder einlesen lassen, obwohl sie als vermeintlich vorhanden angezeigt werden.
    Das Problem ist häufig ähnlich gelagert wie in diesem Fehlerfall.

    Die Ursache ist (vermutlich) ein veralteter Chipsatz im USB-Gehäuse, der den Zugriff auf so grosse Platten gar nicht unterstützt. Bei Win-Formatierung und NTFS fällt das nicht auf, wenn du nur formatierst, bei HFS Formatierung aber wird ein Backup des "Volume-Headers" auch an das Ende der Partition angebracht. Wenn sich der nicht erfolgreich schreiben lässt, reagiert die Platte nicht mehr und das Dienstprogramm wartet sich den Wolf.
    Du kannst das recht einfach nachprüfen, indem du mal das Apple Partitionsschema wählst, nur eine HFS Partition einrichtest die nur die Hälfte der Platte einnimmt und den Rest als "frei" belässt. Du dürftest mit ziemlicher Sicherheit beim Erreichen entweder der 128 GB-Grenze, bei 160 GB oder bei 256 GB bemerken, dass die Probleme einsetzen. Dann ist die Ursache geklärt: Die Platte ist für den Gehäusechipsatz zu neu und zu gross.

    Du solltest aber unter keinen Umständen mit einer solchen Platte arbeiten, auch mit verringerter Grösse nicht. Ein solcher Chipsatz sollte nicht mehr verwendet und das Gehäuse der Sondermüllverwertung zugeführt werden.

    Eine andere Möglichkeit: Es GIBT USB-Chipsätze am Markt, die dem SBP-2 Standard nicht entsprechen und nur mit einem Windows erfolgreich betrieben werden können (weil dessen Treiber einige Nicht-Standardkonforme Teile enthält, zu denen passend die Firmware des Geräts gemacht wurde).
    Solltest du ein solches Zitronengehäuse erwischt haben (typischerweise "Prolific" Chipsätze), wirst du die Platte unter keinem anderen OS als Windows benutzen können. (Und das nicht, weil der Windows Treiber irgendwie "besser" wäre - ganz im Gegenteil, das ist nur eine bewusst eingeführte "Spezialität" aus einer gewissen Quelle...)

    Du bist naiv, wenn ich das mal so sagen darf. :)
    Beim "langsamen" Formatieren macht Windows EXAKT das gleiche wie bei der Quickformatierung. Nur eben langsamer, damit du dich wohler fühlst dabei. (Nein, das ist keine Vermutung, das lässt sich mühelos nachweisen. Ein wirklicher Oberflächentest wird von Windows niemals durchgeführt, noch nicht mal lesend.)

    Wenn du die Platte rein hardwaretechnisch wirklich mal intensiv prüfen möchtest, gibt es unter OS X leider kein mitgeliefertes, geeignetes Tool mehr dafür - man hält solche stundenlangen Aktionen wohl nicht mehr für notwendig, das macht ja sowieso kaum jemand...
    Unter Linux gibt es dafür ein feines Werkzeug: "badblocks"
    Das führt wirklich eine Prüfung der Plattenoberfläche durch, und das sehr sorgsam, in mehreren Durchgängen mit verschiedenen Prüfmustern (per default drei mal, glaub ich).
    Bei deiner 300 GB USB Disk darfst du dafür etwa 48+x Stunden Laufzeit einkalkulieren.

    Gut so. MacDrive formatiert sowieso nicht gerade besonders "schön". Das Layout, das diese Software produziert ist ... sagen wir mal "etwas seltsam". Funktioniert zwar, aber bei genauem Hinsehen fragt man sich: "warum eigentlich?"

    Das solltest du nicht versuchen. Es gibt HFS+ Implementationen, die das schreiben des "alternate Volume Header" einfach übergehen. Es ist zwar kein schwerer Fehler wenn der fehlt, aber für den sicheren Betrieb riskant. Der ist nämlich für Reparatur- und Diagnoseutilities gedacht, die im Krisenfall auf seine Existenz bauen.
    Würdest du mit einer solchen Software "erfolgreich" formatieren, bestünde der vermeintliche Erfolg einzig und allein darin, dass die Fehler der HD nicht entdeckt werden bevor es zu spät ist.
     
  5. waterdrops

    waterdrops Jonagold

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    Ok. Erstmal natürlich danke für Dein Engagement!

    Die Disk ist nicht in ein externes Gehäuse eingebaut. Sie ist ca. 6 Monate alt und Disk sowie Gehäuse sind von Trekstor als eine Einheit erworben worden (maxi z.ul - Netzwerk- und USB-Festplatte, ich betreibe sie im USB Modus). Chipsatz scheidet damit wohl aus, oder?

    Das mit der Quick/Standardformatierung unter Windows wusste ich übrigens nicht. Danke dafür!

    Dann weiter im Text ...

    Linux Live Distribution ist nicht mehr notwendig: Ich hab die Platte jetzt gerade an dem iBook G4 von meiner Freundin problemlos in HFS+ formtieren können! Nun kann mein FDP auch wieder damit umgehen - neuformatieren mit FAT, HFS+ und partitionieren geht. Aber schon komischo_O

    Rastafari: Ideen?

    Hab jetzt eine HFS+ Partition in 300 GB. Super. Jetzt guck ich mal, was Time-Machine dazu sagt. ;)

    Berichte dann.
     
  6. rudsim

    rudsim Gast

    Hallo,
    Ich hatte exact das gleiche Problem wie waterdrops, und auch die gleiche Trekstor maxi z.ul. Beim Versuch, die Platte in Time Machine einzubinden, erhielt ich den Hinweis auf einen Input/output error. Ich habe dann irgendwo in diesem Forum den Hinweis auf MacDrive7 gelesen. Damit habe ich die Platte unter Windows XP in HFS+ formatiert. Danach wurde sie einwandfrei in Time Machine eingebunden und funktioniert seit etwa 4 Wochen tadellos. Könnte es evtl an der Trekstor Platte selbst liegen, daß die Anbindung fehlgeschlagen ist?
    Viele Grüße
     
  7. waterdrops

    waterdrops Jonagold

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    Jetzt hab ich also mal Time-Machine getestet. Läuft alles problemlos. Danke für Eurer Interesse!
     

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