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FBI-Direktor: Forderung hat keine weiteren Auswirkungen

Michael Reimann

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Der amtierende FBI-Direktor James Comey schreibt im amerikanischen Blog Lawfare, dass durch das Modifizieren der iPhone Software für ein spezielles Gerät keine der befürchteten Auswirkungen für die Integrität der Verschlüsselung und die Sicherheit der Daten der Kunden entstünde.

Comey geht davon aus, dass die rechtlichen Auswirkungen sehr "schmal" und die Erfolgsaussichten gering sind. Der Wert der Hilfe durch Apple wäre auch nur begrenzt, denn die Technologie würde sich ja konstant weiterentwickeln.

Man möchte lediglich Zugang zu eben diesem speziellen Telefon erhalten, indem man den Passcode rät. Ohne die Möglichkeit, dass nach einer bestimmten Anzahl von Fehleingaben das Gerät den Inhalt zerstören würde und ohne dass man Jahre für das Raten der richtigen Codes benötigen müsste.

Man wisse nicht, ob das Gerät Informationen über weitere Terroristen enthalte, aber es wäre aus seiner Sicht fahrlässig diesen Weg nicht zu gehen.

Weiter schreibt Comey, dass weder Konzerne noch das FBI darüber entscheiden sollten, wie künftig mit solchen Dingen umgegangen werden soll. Die Entscheidung läge beim amerikanischen Volk, das darüber befinden muss, wie es regiert werden möchte. Man solle nicht auf die Stimmen hören, die am lautesten rufen. Das Ziel sollte es seiner Ansicht nach sein, die richtige Balance zwischen Datenschutz und Sicherheit zu finden.

Bereits am vergangenen Donnerstag hatte die Mutter eines der Opfer in einem Interview für die New York Post Apple in seiner Postion bestärkt, im dem sie die Privatsphäre aller Amerikaner über die Forderungen des FBI gestellt hat.

Via Lawfare, Bild: Wikimedia (gemeinfrei)



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Na wenn das der Direktor den FBI sagt dann muss das ja stimmen.

Moment...wer war für das Schlamassel noch einmal verantwortlich durch den Rat die Apple ID zu ändern? Es fing mit F an und hörte mit I auf...... *grübel*
 
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Reaktionen: paul.mbp
Ich würde gern mal wissen, nur aus Interesse, ob Android Handys auch so schwer zu knacken sind? Vielleicht hat das schon jemand in einem der zahlreichen FBI Threads gesagt aber das ist jetzt etwas unübersichtlich hier.
Ich finde es schon erstaunlich dass das so sicher ist. Also vom Dieb um die Ecke braucht man wohl keine Angst haben das er es knackt.
Ein Kollege hat auch behauptet Touch ID wäre schon gecknackt worden. Also ohne das man den Fingerabdruck kopiert hat. Er konnte mir das bisher nicht beweisen und ich hab auch noch nichts davon gehört.
 
Und wer glaubt dem das noch?

Bei so viel Kompetenz und ändern des iCloud Passworts hab ich gelinde gesagt wenig Vertrauen in die Aussagen diesen Mannes
 
Ich würde gern mal wissen, nur aus Interesse, ob Android Handys auch so schwer zu knacken sind? Vielleicht hat das schon jemand in einem der zahlreichen FBI Threads gesagt aber das ist jetzt etwas unübersichtlich hier.
Ich denke mit Custom ROM und passender Verschlüsselungssoftware sollte auch das eine harte Nuss für das FBI sein.
 
Hoffen wir es.
Trauen kann man nur Software, deren Quellcode offengelegt ist und von qualifizierten Leuten untersucht und beurteilt.
 
http://gizmodo.com/justice-department-forcing-apple-to-unlock-about-12-oth-1760749507

Laut Wall Street Journal arbeitet das DoJ schon daran weitere iPhones zu entschlüsseln (konnte den Artikel des WSJ selbst nicht lesen, bin kein Subscriber).

War dann wohl doch keine einmalige Sache.

Interessant auch, dass es dabei angeblich auch gar nicht mehr um Terrorismus geht. Jetzt wird der All Writs Act erstmal ausgiebig getestet. Positiv wäre aber, dass dadurch eben Rechtskonflikte entstehen die dann vorm Obersten Gerichtshof landen könnten.

Hoffentlich wird der Artikel heute noch auf Blendle veröffentlicht.

Und Bill Gates hat sich offenbar auch seine Meinung gebildet :

http://www.engadget.com/2016/02/23/bill-gates-sides-with-fbi/

Hätte etwas mehr Integrität von jemandem seines Formats erwartet.

Wenn man sich das Interview anschaut, wird eigentlich klar, dass Gates überhaupt nicht verstanden hat worum's geht. Wahrscheinlich war die Frage auch off-topic und nicht vorbereitet. Seine Auffassung ergibt nur dann Sinn wenn Apple tatsächlich die nötigen Informationen hätte. Aber der Sachverhalt dreht sich eben um Information die sie nicht haben, aber eventuell beschaffen können.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ist ja nur die offizielle Bestätigung dessen, was allen klar war die das Verhalten und den Anspruch der Informationshoheit amerikanischer Behörden verfolgen.