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Europäische Flugbehörde lockert Richtlinien für die Nutzung von elektronischen Geräten

Martin Wendel

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Die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) hat die Regeln für die Benutzung von elektronischen Geräten während dem Start und der Landung von Flugzeugen gelockert. Bisher wurden Passagiere aufgefordert, Geräte wie Smartphones, Tablets und Laptops komplett auszuschalten. Wie die EU-Kommission mitteilt, ist es nun erlaubt, Geräte im Flugmodus auch beim Start und der Landung zu verwenden.[PRBREAK][/PRBREAK]

airplane-mode_flickr.jpg
Bild von get down (flickr), bestimmte Rechte vorbehalten

Als nächsten Schritt wolle man prüfen, wie es mit Netzverbindungen an Bord aussehe, so Kommissionsvizepräsident Siim Kallas. Diese sind – vorerst – beim Start und der Landung weiterhin verboten. „Diese Prüfung braucht Zeit und muss auf der Grundlage von Fakten erfolgen. Wir erwarten, dass die neuen EU-Leitlinien zur Benutzung von Sendegeräten an Bord von Flugzeugen europäischer Fluggesellschaften nächstes Jahr vorliegen werden.“

In einem nächsten Schritt müssen nun die nationalen Aufsichtsbehörden bzw. die Fluggesellschaften die neuen Leitlinien der EASA, die als Empfehlung zu betrachten sind, umsetzen. In der Vergangenheit sorgte die Pflicht zum Ausschalten von elektronischen Geräten im Flugmodus oft für Unverständnis unter den Passagieren, verschiedene Videos im Internet, wie etwa ein Clip von CollegeHumor, machen sich lustig über die Fluggesellschaften. Bereits in den letzten Monaten verdichteten sich die Hinweise, dass es demnächst zu einer Lockerung der Regelungen kommen könnte.

Via Die Zeit, Europäische Kommission
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Wenn solche Geräte tatsächlich den Flug beeinflussen könnten, wären sie kaum im Handgepäck erlaubt...
 
"Beeinflussen" tun sie nicht.
Vielmehr ging es in der Vergangenheit darum, dass die Passagiere zum Zeitpunkt von Start und Landung aufmerksam sind und nicht die Stöpsel in den Ohren haben. Die meisten Unfälle/Probleme passieren bei Start und Landung! Somit soll sichergestellt sein, dass Durchsagen des Piloten von allen Passagieren an Bord wahrgenommen werden.

Bin dennoch froh, dass das gelockert werden soll. Wie oft kommt man früh morgens in den Flieger und will einfach nur direkt die Augen wieder zu machen, dazu ein bisschen Musik hören... Hauptsache man darf nicht auch noch über den Wolken telefonieren. Nicht auszudenken wie genervt man davon wäre, wenn alle den Hörer am Ohr hätten.
 
Über den Wolken telefonieren geht seit eh und je auf diversen Langstreckenflügen per Telefon in der Sitzlehne bzw. an der Rückenlehne des Vordersitzes.
 
Ich würde definitiv eine Pumpgun mit in den Flieger schmuggeln, sollte auch das telefonieren über den Wolken erlaubt werden...8-)
 
Reicht ja wenn irgendwann Internetzugänge serienmäßig auf den Flügen werden. Ständige iMessage/WhatsApp oder sonstwas Bimmeleien würden mich schon stören, wenn ich versuche im Flieger zu schlafen.
Ich finds manchmal gar nicht so schlecht, dass man dann so für 10 Stunden nicht erreichbar ist. Man ist da oben schon durch genügend Geräuschkulisse genervt
 
Ehrlich gesagt bin ich noch nie gefragt worden mein Gerät abzuschalten. Ich hab von je her mein iPhone/iPad im Flugmodus genutzt.
 
In 10 Km Höhe mit dem Handy zu telefonieren ist nicht möglich. Ich habe meins schonmal ausversehen während des Fluges angelassen. Man hat keinerlei Empfang.
 
"Beeinflussen" tun sie nicht.
Doch, ein Argument ist/war immer, dass die Elektronik eines Flugzeuges gestört werden könnte, wenn man telefoniert – und da ging es auch wirklich um das Telefonieren, nicht um die Benutzung generell. Dass man bei Start und Landung das Gerät ganz ausschalten soll, kann man dann wieder auf den von dir richtig angeführten Grund zurückführen.
 
Und in 10.000 Meter Höhe wird man mit seinem Handy auch kein Empfang haben...
Kein Problem. Die jetzigen Flugzeugtelefone sind über Satellit mit dem Rest der Welt verbunden. Bei den WLAN-Zugängen über den Wolken ist das ebenso. Für Mobiltelefone könnte man daher locker eine Mikrozelle nutzen.

Bis ca. 2000ft hat man über Deutschland übrigens zuverlässigen Mobilfunkempfang, wobei man sich in Grenznähe aber eventuell zwischendurch in ausländische Netze einbucht.
 
Nur leider sind die Handsets in den Flugzeugen praktisch unbenutzbar wegen des Lärms. Und die Kosten? Ca. 4 Euro pro 25 Sekunden…
Naja, mich stört das nicht.
 
Ja, deswegen nutze ich das auch nicht. Bei Datenverbindungen bzw. Textnachrichten sehe ich aber kein großes Problem.

Selbst wenn man seine Geräte nicht an Bord nutzt, fällt wenigstens das nervige "Bitte schalten Sie jetzt... ihr wisst schon was" weg.
 
In 10 Km Höhe mit dem Handy zu telefonieren ist nicht möglich. Ich habe meins schonmal ausversehen während des Fluges angelassen. Man hat keinerlei Empfang.
Ich habe auch schon einige Male vergessen, mein iPad in den Flugmodus zu versetzen. Die Flieger sind dennoch problemlos gestartet, geflogen und gelandet. :)

Ich hoffe nun, daß zumindest Air Berlin dahingehend nun mal die Richtlinien ändert. Wenn man auf der Kurzstrecke gerade mal 20-25 Minuten von 55 Minuten Flugzeit auf dem Kindle oder iPad lesen kann, ist das schon recht blöde... Die normalen Tageszeitungen sind ja für die engen Sitze schon irgendwie ungünstig, wenn man dem Sitznachbarn nicht ständig vor der Nase rumfuchteln will...

Daten-/Telefonverbindungen würde ich im Flieger aber auch nicht nutzen wollen. Das wäre mir doch zu teuer, um mal ein paar SMS oder E-Mails zu verschicken... So wichtig kann das gar nicht sein. :)
 
ist ja auch lächerlich. dem flugzeug oder der sicherheit schadet es in keinsterweise, die lufthansa bietet in den meisten maschienen einen t-com hotspot an, der während start und landung nicht einmal ausgeschaltet wird.
 
Ein Wi-Fi und eine Satellitenverbindung ist aber etwas anderes als 400 einzelne Smartphones, die sich wie wild mit ihren Funkmasten verbinden wollen. Der ganze Sachverhalt ist nunmal nicht so einfach, wie du es dir vorstellst.
 
Artikel: Europäische Flugbehörde lockert Richtlinien für die Nutzung von elek...

ist ja auch lächerlich. dem flugzeug oder der sicherheit schadet es in keinsterweise, die lufthansa bietet in den meisten maschienen einen t-com hotspot an, der während start und landung nicht einmal ausgeschaltet wird.

Es genügt nicht nur keinerlei Kenntnisse in deutscher Rechtschreibung zu haben, man muss auch noch keine Ahnung haben, wovon man redet. Die Lufthansa hat die Maschinen ihrer Langstreckenflotte, A330 und A340 (B747-8 und A380 werden sukzessive nachgerüstet) mit FlyNet ausgerüstet. Keineswegs handelt es sich dabei um meisten Maschinen, denn die Maschinen der Kurz- und Langstreckenflotte haben kein FlyNet und werden auch so bald nicht damit ausgestattet.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ein Wi-Fi und eine Satellitenverbindung ist aber etwas anderes als 400 einzelne Smartphones, die sich wie wild mit ihren Funkmasten verbinden wollen. Der ganze Sachverhalt ist nunmal nicht so einfach, wie du es dir vorstellst.
Doch ist er. Die elektronische Ausrüstung in Flugzeugen ist störunempfindlich auszulegen. Steht in irgendeiner Luftverkehrszulassungsordnungsdingsbumsverfahrensanweisungsrichtlinie.

Zumal in der Luftfahrt wirklich grundsolide Technik genutzt wird. So z.B. wird Flugfunk noch über AM abgewickelt - miese Sprachqualität, dafür aber noch bei schlechtestem Empfang nutzbar.